„Nachbar in Not“

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„Nachbar in Not“
„Nachbar in Not“
„Nachbar in Not – Erdbeben Haiti“
Nur eineinhalb Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti am 12. Jänner 2010 startete der ORF am 14.
Jänner die Hilfsaktion „Nachbar in Not – Erdbeben Haiti“.
Unter dem Motto „Österreich hilft Haiti“ machte der ORF den 25. Jänner 2010 zum „Nachbar in Not“-Aktionstag.
Im Mittelpunkt stand dabei der Benefiz-Abend „Österreich hilft Haiti“ ab 20.15 Uhr in ORF 2, moderiert von
Barbara Stöckl live aus dem ORF-Zentrum. 1.365.474,00 Euro wurden im Verlauf des Thementages und des
Benefizabend von 20.272 Anrufer/innen gespendet, sodass mit dem Aktionstag der Kontostand bereits 6,9
Millionen Euro betrug.
Den gesamten ORF-Aktionstag sahen 3,13 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, das entspricht 44,1% der
heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren.Der Benefizabend mit Barbara Stöckl und zahlreichen Stars erreichte
bis zu 510.000 Zuschauer. Im Schnitt waren 437.000 Zuschauer über den langen Zeitraum 20.15 bis 22.49 Uhr in
ORF 2 dabei, der durchschnittliche Marktanteil betrug 18% (17% KaSat). Der weiteste Seherkreis lag dabei bei
1,385 Millionen Zusehern, das sind 19,5% der heimischen TV-Bevölkerung.
Drei Monate nach dem Beben wurde in einem Pressegespräch am 12. April 2010 bilanziert: die „Nachbar in Not“Hilfsaktion für Haiti war mit einem Spendenergebnis von 14,5 Millionen Euro innerhalb kürzester Zeit – nach der
Tsunami-Hilfe 2004/05 mit einem Spendenergebnis von 32,6 Millionen Euro – die zweiterfolgreichste „Nachbar in
Not“-Aktion seit der Stiftungsgründung im Jahr 2003. 865.000 Menschen in Haiti wurden mit Mitteln aus „Nachbar
in Not“ durch die Mitgliedsorganisationen direkt unterstützt. Einige Wiederaufbauprojekte laufen bis 2013.
„Nachbar in Not – Flutkatastrophe Pakistan“
Im Sommer 2010 kam es in Folge eines außergewöhnlich starken Monsunregens in Pakistan zu katastrophalen
Überschwemmungen. Sechs Millionen Menschen waren dringend auf humanitäre Überlebenshilfe angewiesen und
die Hilfsorganisationen baten international und auch in Österreich dringend um die dafür notwendigen Spenden.
ORF und „Nachbar in Not“ aktivierten daher am 18. August 2010 zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate die
Spendenplattform „Nachbar in Not“, diesmal zugunsten der Flutopfer in Pakistan.
Allein der „ORF Thementag für Pakistan“ am 24. August 2010 erreichte mit allen Fernsehbeiträgen 2,5 Millionen
Menschen, das sind 35% der österreichischen Bevölkerung in TV-Haushalten (Erwachsene 12+).
5,3 Millionen Euro wurden innerhalb von fünf Wochen von den Österreicherinnen und Österreichern gespendet.
Knapp 200.000 Menschen, die durch die Überschwemmungen alles verloren haben, konnten durch die „Nachbar in
Not“-Hilfe mit Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser, Hygiene-, Küchen- und Werkzeugsets, medizinischer
Versorgung und temporären Unterkünfte versorgt werden. Längerfristig laufende Projekte dienen der Sicherung
der Lebensgrundlagen und Häuser, der Basisgesundheitsversorgung sowie Rehabilitationsmaßnahmen und dem
Aufbau provisorischer Schulen.
Spendenaufkommen „Nachbar in Not“ von 1992 bis 2010
1992 – 2002:
NIN – Jugoslawien (ORF, Caritas und RK)
125 Mio. Euro
(nach der Stiftungsgründung „Nachbar in Not“ – mit weltweitem Aktionsradius):
2003:
NIN – Hilfe für die Kinder des Irak
500.000 Euro
2004:
NIN – Österreich hilft Darfur
6,8 Mio. Euro
2004/2005:NIN – Die Flutkatastrophe (Tsunami)
32,6 Mio. Euro
2005:
NIN – Hochwasser in Rumänien und Bulgarien
600.000 Euro
2005:
NIN – Erdbeben in Südasien (Pakistan)
5,8 Mio. Euro
2010:
NIN – Erdbeben in Haiti
14,5 Mio. Euro
2010:
NIN – Flutkatastrophe Pakistan
5,3 Mio. Euro
Die ORF- und „Nachbar in Not“-Hilfe hat somit im 19. Jahr ihres Bestehens – von 1992 bis 2010 – insgesamt von
191,1 Millionen Euro an Spendengeld aus Österreich für Katastrophenhilfe im Ausland lukriert.