Außenspielflächen und Spielplatzgeräte

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Außenspielflächen und Spielplatzgeräte
GUV-Information
Außenspielflächen und Spielplatzgeräte
Herausgeber
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung (DGUV)
Mittelstraße 51, 10117 Berlin
www.dguv.de
Medienproduktion am Standort München:
Fockensteinstraße 1, 81539 München
http://regelwerk.unfallkassen.de
© 2005
Alle Rechte vorbehalten
Printed in Germany
Ausgabe Mai 2005, aktualisierte Fassung September 2008
Autoren: Edgar Gutsche, Konrad Klöckner, Klaus Ruhsam, Thorsten Vent, Klaus Wolf
bearbeitet von der Fachgruppe „Bildungswesen“, Sachgebiet „Bau und Einrichtung“
Fotos: Erwin Aufdermauer, Edgar Gutsche, Konrad Klöckner, Klaus Ruhsam,
Herbert Schneider
Gestaltung: eigenart Eckhardt & Pfannebecker, Wiesbaden
Illustrationen: Julia Beltz
Bestell-Nr. GUV-SI 8017, zu beziehen vom zuständigen Unfallversicherungsträger,
siehe vorletzte Umschlagseite.
GUV-Information
Außenspielflächen und Spielpatzgeräte
GUV-SI 8017 Mai 2005 • aktualisierte Fassung September 2008
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung
2
Gestaltungskriterien für Außenspielflächen
und Auswahl der Spielangebote
6
7
2.1 Allgemeine Hinweise
7
2.2 Grundsätze, Normen
8
3
9
Allgemeine Regelungen zu Spielplatzgeräten
3.1 Generelle Ausführungs- und Beschaffenheitsmerkmale
9
3.2 Absturzsicherungen
10
3.3 Zugänge, Aufstiege von Spielplatzgeräten
11
4
12
Bodenmaterial im Fallbereich von Spielplatzgeräten
4.1 Mindestmaße des Fallraums
12
4.2 Bodenmaterial
13
4.3 Freie Fallhöhen an Geräten
14
5
15
Spezifische Regelungen zu Spielplatzgeräten
5.1 Schaukeln
15
5.2 Wippschaukeln (Standardausführung)
16
5.3 Wippgeräte (Schaukelpferde, Federtiere)
16
5.4 Rutschen
17
5.5 Karussells
17
5.6 Kletterwände (Boulderwände)
18
5.7 Kletterbäume
18
5.8 Schwingseile
18
4
GUV-SI 8017
6
Regelungen für Sandkästen und weitere Gestaltungselemente
19
6.1 Sandkästen
19
6.2 Ballspielanlagen
20
6.3 Sonnensegel, Indianerzelte
20
6.4 Tunnel und Kriechröhren
21
6.5 Naturnahe Gestaltung
21
7
22
Inspektion und Wartung der Spielplatzgeräte und -anlagen
7.1 Inspektionen
22
7.2 Grundsätze
22
7.3 Wartung und Reparaturen
23
7.4 Dokumentation
23
8
Anhang
24
8.1 DIN-Normen
24
8.2 Informationsschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
25
5
1
Einleitung
Vielfältig und attraktiv gestaltete Spielflächen fördern Wahrnehmung, Motorik
und Koordination der Kinder und leisten
damit einen wichtigen Beitrag für deren
körperliche, geistige und seelische
Entwicklung.
Neben dem Spielwert ist auch der Sicherheitsaspekt bei den Außenspielflächen
und Spielplatzgeräten von Bedeutung.
Dabei müssen bei bestimmungsgemäßer
Nutzung der Spielplatzgeräte und
-anlagen die Risiken vorhersehbar
und einschätzbar sein.
Diese Broschüre enthält Sicherheitshinweise für die Auswahl und Gestaltung von
Flächen für Kinder in Tageseinrichtungen
und Schulen. Sie enthält darüber hinaus
eine Vielzahl wichtiger Festlegungen zu
einzelnen Spielplatzgeräten und Spielplatzelementen. Die Hinweise lassen
sich auch für Bauteile, Kunstwerke etc.,
die nicht als Spielplatzgeräte geplant
wurden, aber als solche genutzt werden,
heranziehen.
Die sicherheitstechnischen Hinweise
sind insbesondere DIN EN 1176
„Spielplatzgeräte und Spielplatzböden“
entnommen.
Aussagen zur naturnahen Gestaltung
sind in der GUV-Information „Naturnahe
Spielräume“ (GUV-SI 8014) enthalten.
6
2
Gestaltungskriterien für Außenflächen
und Auswahl der Spielangebote
2.1 Allgemeine Hinweise
Die Bewegungsflächen und die Spielplatzgeräte sollen für die vorgesehene
Altersgruppe geeignet sein. Die Altersangaben in den Prospektunterlagen
der Anbieter geben entsprechende
Hinweise.
Bei Spielangeboten in Kinderkrippen
und -gärten ist daran zu denken, dass
im Bedarfsfall Hilfestellung gegeben
werden kann.
Besondere Gefährdungen für Krippenkinder sind zu vermeiden, z.B. durch
Beschaffung von Spielplatzgeräten
entsprechend DIN EN 1176-1 ohne
deutsche A-Abweichung.
Die Angebote sollen die unterschiedlichen Spiel- und Bewegungsbedürfnisse der Nutzer berücksichtigen.
Mehrere kleinere Angebote sind immer
einer einzelnen Großanlage vorzuziehen, um das Geschehen zu entflechten.
Beim Kauf von in Serie gefertigten
Spielplatzgeräten sollte darauf geachtet werden, dass diese mit dem
Zeichen „GS“ = „Geprüfte Sicherheit“
versehen sind.
Geräte in Eigenbau erfordern in vielen
Fällen spezielle Kenntnisse der ausführenden Person, sodass sie unter
Hinzuziehung qualifizierter Sachkun-
diger (z. B. Hersteller, Handwerker,
Fachkräfte für Arbeitssicherheit etc.)
geplant und errichtet werden sollten.
Bei der Gestaltung der Flächen und
der Anordnung der Spielplatzgeräte
ist an folgende Gesichtspunkte zu
denken:
Einsehbarkeit von Spielbereichen
im Hinblick auf die Aufsichtsführung,
kein Anordnen von Spielplatzgeräten im Bereich von Hauptlaufrichtungen,
Wege für Wartungsarbeiten und
Rettungsfahrzeuge sind freigehalten.
Generell sollten Außenanlagen in
Bereiche eingeteilt werden, z. B. Ruhe-,
Lauf- und Spielzonen mit Rasenflächen, Sand- und Ballspielbereiche,
Flächen für Spielplatzgeräte. Mit der
dadurch erzielten Entflechtung kann
Aggressivität und Gewalt und damit
das Unfallgeschehen reduziert
werden. Die unterschiedlichen Aktivitäten benötigen jedoch entsprechende Freiräume, damit es nicht zu
gegenseitigen Gefährdungen kommt.
Für Bewegungsbaustellen oder das
Arbeiten mit losen Spiel- oder Baumaterialien sind neben ausgewählten
Materialien auch entsprechende
Flächenangebote für die Lagerung
und das eigentliche Spielangebot zur
Verfügung zu stellen und auf vorgegebene Bereiche zu begrenzen.
7
GUV-SI 8017
In den Außenspielflächen von Kindertageseinrichtungen und Schulen
ist auf folgende Pflanzenarten zu
verzichten:
Pfaffenhütchen
(Euonymus europaea),
Seidelbast
(Daphne mezereum),
Stechpalme
(Ilex aquifolium),
Goldregen
(Laburnum anagyroides).
2.2 Grundsätze, Normen
Sicherheitstechnische Aussagen zu
Spielplatzgeräten sind in DIN EN 1176
„Spielplatzgeräte und Spielplatzböden“
enthalten.
Die Ausführungen dieser Broschüre
beziehen sich nicht auf Geräte, die nach
DIN EN 71 „Sicherheit von Spielzeug“
erstellt wurden und die nur für den häuslichen Bereich geeignet sind. Diese Geräte
sind auf Grund der Materialwahl und/
oder der Bauausführung nicht für den
intensiven Alltagsbetrieb in Kindertageseinrichtungen und Schulen geeignet.
Weitere sicherheitstechnische Hinweise
zu Spielplatzgeräten sind z. B. in
DIN 18 034 „Spielplätze und Freiräume
zum Spielen; Anforderungen und Hinweise für die Planung und den Betrieb“ und
in DIN 33 942 „Barrierefreie Spielplatzgeräte“ aufgeführt.
8
3
Allgemeine Regelungen zu Spielplatzgeräten
3.1 Generelle Ausführungs- und
Beschaffenheitsmerkmale
Spielplatzgeräte müssen eine ausreichende konstruktive Festigkeit und
Standsicherheit aufweisen sowie den
Belastungen der Benutzer standhalten.
Ecken und Kanten sind gerundet oder
gefast auszuführen.
Unerwartete Hindernisse in Kopfhöhe
(Anstoßstellen) oder im Gehbereich
(Stolperstellen) sind zu vermeiden
oder die Bauausführung muss so
erfolgen, dass diese Bauteile keine
Gefährdung darstellen.
Quetsch- und Scherstellen an Geräteteilen sind zu vermeiden (z. B. bei
gegeneinander beweglichen Teilen
des Lagers einer Wippschaukel,
drehenden Teilen des Rades an der
Sandbaustelle).
Fangstellen, bei denen die Gefahr
besteht, z. B. mit Kopf, Fuß, Finger
oder der Kleidung hängen zu bleiben,
sind zu vermeiden.
Muttern und Schraubenköpfe sind
möglichst versenkt in die Konstruktionsteile einzulassen. Gewindeenden dürfen nicht überstehen
oder sind abzudecken.
Beispiele für Fangstellen:
Öffnungen in dem Bohlenbelag
einer schrägen Ebene, durch die
ein Fuß hindurchrutschen kann,
Kettenglieder, in die die Fingerglieder hineinpassen,
Öffnungen zwischen 11 cm (in Krippen: 8,9 cm) und 23 cm, in denen
der Kopf stecken bleiben kann,
Spalten oder V-förmige Öffnungen,
in denen z. B. Knebel von Anorakschnüren hängen bleiben können.
In DIN EN 1176-1 sind die Fangstellen
und die Prüfverfahren benannt.
9
GUV-SI 8017
3.2 Absturzsicherungen
Standebenen
(Plattformen, Podeste, Rampen)
An Standebenen ab 1 m Höhe sind
Geländer in Form von Handläufen
anzubringen, Handlaufhöhe
zwischen 0,60 m bis 0,85 m.
An Standebenen ab 2 m Höhe
sind Brüstungen vorzusehen.
Höhe mindestens 0,70 m
– ohne „Leiterwirkung“.
10
Treppen
Grundsätzlich sind Handläufe bei
Höhen ab 1,00 m erforderlich, wenn
die Neigung mehr als 45° beträgt.
Die Höhe des Handlaufes beträgt,
gemessen über Vorderkante Stufe,
mindestens 0,60m, maximal 0,85m.
GUV-SI 8017
3.3 Zugänge, Aufstiege von
Spielplatzgeräten
Leitern
Neigung 60–90°,
Sprossenmaß (Tiefe oder
Durchmesser) kleiner 60 mm;
gegen Verdrehen gesichert.
Treppen
Neigung 15–60°,
Stufentiefe größer 140 mm,
lichtes Maß zwischen den Tritten
kleiner 110 mm,
bei Gerätehöhen über 2,00 m ist
ein Zwischenpodest vorzusehen.
Rampen
Neigung kleiner 38°.
11
4
Bodenmaterial im Fallbereich
von Spielplatzgeräten
4.1 Mindestmaße des Fallraums
Bis 0,60 m freie Fallhöhe ergeben
sich keine Anforderungen an den
Fallraum im eigentlichen Sinn. Der
Raum ist jedoch frei von Hindernissen
und Gegenständen zu halten, auf die
man beim Fallen auftreffen kann.
Für freie Fallhöhen von 0,60 m
bis 1,50 m beträgt das Maß des
Fallraums 1,50 m.
Ab Fallhöhen von 1,50 m kann das
Maß nach folgender Formel bestimmt
werden:
Länge der Aufprallfläche (m) =
(2/3 der freien Fallhöhe) + 0,5
Beispiele:
Fallhöhe (m)
1,50
1,80
2,10
2,40 2,70 3,00
Länge der Aufprallfläche (m)
1,50
1,70
1,90
2,10
Hinweis:
Die Fallräume der Spielplatzgeräte
dürfen sich überschneiden;
ausgenommen bei sich drehenden
oder schwingenden Geräten oder
Geräteteilen.
12
2,30 2,50
GUV-SI 8017
4.2 Bodenmaterial
nach Tabelle F.1 DIN EN 1176-1:
Bis 0,60 m Fallhöhe sind alle Böden,
auch die aus Stein, Beton und
Bitumen erlaubt. Diese Böden sind
jedoch für viele Aktivitäten nicht
empfehlenswert.
Bis 1,00 m Fallhöhe ist Oberboden
(Naturboden) zulässig.
Bis 1,50 m Fallhöhe kann Rasen verwendet werden.
Rasen muss auch bei intensiver
Nutzung dauerhaft vorhanden sein.
Ab 1,50 m Fallhöhe sind Bodenmaterialien mit stoßdämpfenden
Eigenschaften zu verwenden.
Dies sind folgende Materialien:
Holzschnitzel (Korngröße 5 mm bis
30 mm),
Rindenmulch (Korngröße 20 mm bis
80 mm),
Sand, gewaschen
(Korngröße 0,2 mm bis 2 mm),
Kies, rund und gewaschen
(Korngröße 2 mm bis 8 mm),
synthetischer Fallschutz (Fallschutzplatten u. Ä., geprüft nach
DIN EN 1177).
Hinweis:
Die Schichtdicke bei losen Bodenmaterialien ergibt sich bei Fallhöhen bis 2 m
aus mindestens 20 cm und bei Fallhöhen
bis 3 m aus mindestens 30 cm plus jeweils 10 cm Zuschlag für Wegspiel- und
Verdichtungseffekte.
13
GUV-SI 8017
^
2,0 m
4.3 Freie Fallhöhen an Geräten
Freie Fallhöhe ist nicht gleich Gerätehöhe. Bei den freien Fallhöhen
handelt es sich um den größten
lotrechten Abstand von der eindeutig
beabsichtigten Körperunterstützung
zur darunter liegenden Aufprallfläche.
14
Beispiele:
die Höhe der Standfläche
(z. B. Oberkante Podest),
die Höhe der Sitzfläche
(z. B. bei Wippen, Schaukeln –
hier jedoch bei 60° Auslenkung
gemessen),
die Griffhöhe
(z. B. bei Reckstangen),
bei der Nutzung einer Rutschstange
wird das Maß von der maximalen
Höhe der Handgrifffläche minus 1 m
zur Fläche darunter bestimmt (wirkliche Fallhöhe).
5
Spezifische Regelungen zu Spielplatzgeräten
Die nachfolgend aufgeführten Angaben
umfassen wichtige Aspekte für Spielplatzgeräte. Der Eigenbau von Geräten
erfordert jedoch spezielle Kenntnisse
(s. a. Abschnitt 2.1).
5.1 Schaukeln
Schaukeln mit einer Höhe bis zu 2,60 m
können auf Rasen aufgestellt werden
(die freie Fallhöhe wird bei einer Auslenkung des Schaukelsitzes von 60°
bestimmt und beträgt bei dieser Höhe
nicht mehr als 1,50 m).
Für Schaukeln mit größeren Höhen
ist der Boden im Bereich der Aufprallfläche stoßdämpfend herzurichten.
Für die Kanten der Schaukelsitze sind
Materialien mit stoßdämpfenden
Eigenschaften auszuwählen.
Die Bodenfreiheit unter dem Schaukelsitz soll in Ruhestellung mindestens
0,35 m betragen.
Kleinkindersitze dürfen nicht in einem
Feld mit anderen Sitztypen (für größere
Kinder) kombiniert werden.
Die Ausdehnung des Fallraums und
damit auch die Größe der Aufprallfläche
bei Schaukeln wird nach folgender
Faustformel bestimmt:
Kettenlänge + 2 m
Hinweis:
Schaukeln mit hoher Schwungmasse
(z. B. Balken-, Gondelschaukeln) und
Mehrfachschaukeln beinhalten hohe
Risiken für Kindergartenkinder und
sollten daher in diesen Einrichtungen
nicht aufgestellt werden.
Das „Vogelnest“ und ähnliche „Gruppenschaukeln“ erfordern besondere Aufsicht.
15
GUV-SI 8017
5.2 Wippschaukeln
(Standardausführung)
Max. Höhe der Sitze in der höchsten
Position: 1,50 m.
Aufstellung auf Rasen oder Bodenmaterial mit stoßdämpfenden
Eigenschaften.
An dem Mittellager dürfen keine
Quetsch- und Scherstellen für Hand
und Finger vorhanden sein.
Puffer mit stoßdämpfender Wirkung,
z. B. hochkant gestellte, in den Boden
eingelassene Autoreifen, vorsehen.
Festhaltemöglichkeiten sind vor jeder
Sitzfläche erforderlich.
5.3 Wippgeräte
(Schaukelpferde, Federtiere)
Max. Höhe der Sitz-/Stehgelegenheit:
0,55 m für Geräte mit vorgegebener
Hauptbewegungsrichtung bzw.
0,78 m für Geräte mit Bewegungmöglichkeit in mehrere Richtungen.
Aufstellung bei Höhen der Sitz-/Stehgelegenheit ≤ 60 cm auf Rasen bzw.
auf ungebundenem oder stoßdämpfendem Boden empfohlen.
16
GUV-SI 8017
5.5 Karussells
Freie Fallhöhe max. 1,00 m.
Länge des seitlichen Mindestfreiraums
(Fallraum) 2,00 m (Drehscheibe: 3,00 m).
Freiraum über dem Karussell mind. 2,00m.
Für Drehkreuze gilt:
max. Durchmesser 2,00 m,
Bodenfreiheit mind. 0,40 m.
5.4 Rutschen
Die Höhe zwischen Rutschenende
und Boden darf bei Rutschen ab
1,50 m Länge max. 0,35 m, bei kürzeren Rutschen max. 0,20 m betragen.
stoßdämpfender Untergrund im
Mindestfreiraum (wird vom Hersteller
angegeben).
Karussells erfordern insbesondere für
Kleinkinder eine besondere Betreuung
bzw. Aufsicht.
Der Auslaufbereich der Rutschen
sollte nicht im Spielbereich des
Sandkastens münden.
Sicherheitstechnisch günstig sind
wegen der geringen Fallhöhen Hangrutschen.
Bei Hangrutschen kann es sinnvoll
sein, die an den Einsitzteil angrenzenden seitlichen Bereiche mit einem
Handlauf oder einer Brüstung zu
sichern, z. B. bei zu erwartenden
Drängeleien auf kleinen Plateauflächen.
Bei intensiver Sonneneinstrahlung ist
an die Aufheizung der Rutschflächen
zu denken. Ausrichtung daher
vorzugsweise nach Norden.
17
GUV-SI 8017
5.6 Kletterelemente an Spielplatzgeräten
Die Anforderungen an den Boden
ergeben sich aus der freien Fallhöhe.
(siehe Abschnitt 4.2)
Die Ausdehnung der Aufprallfläche
ergibt sich ebenfalls aus der freien
Fallhöhe (siehe Abschnitt 4.1)
5.7 Kletterbäume
Im Bereich der Aufprallfläche unter
den Bäumen befindet sich der
in Abhängigkeit von der Fallhöhe
geforderte Boden [ungebundener
Boden, Rasen oder stoßdämpfender
Boden (z. B. Rindenmulch, siehe
Abschnitt 4.2)] .
Die max. Kletterhöhe sollte an den
Bäumen markiert werden, z. B. mit
Flatterbändern.
5.8 Schwingseile
Schwingseile sind bei einer Länge
bis 2,00 m in einem Abstand von mindestens 0,60 m zu anderen Geräteteilen, Bäumen usw. anzubringen.
Bei größeren Längen ist der Abstand
auf mindestens 1,00 m zu erhöhen.
Keine Kombination mit einer Schaukel
innerhalb eines Schaukelgerüstes.
18
6
Regelungen für Sandkästen
und weitere Gestaltungselemente
6.1 Sandkästen
Als Einfassungen besonders geeignet
sind Holzelemente aus dauerhaften
Kernhölzern oder druckimprägnierten
Hölzern, Findlinge, Betonsteine mit
gerundeten Kanten u. Ä.
Einfassungen sollten unter Beachtung
weiterer Spielfunktionen gewählt
werden (z. B. Sitzen, Spielablage,
Balancieren). Dabei ist zu beachten,
dass ab freien Fallhöhen größer
0,60 m Anforderungen an den Boden
auf der abgewandten Seite der Sandfläche entstehen.
Der Spielsand sollte bindig sein,
mit Korngrößen von 0 mm bis 2 mm.
Der Unterbau muss wasserdurchlässig sein.
Die mechanische Reinigung des
Spielsandes sollte regelmäßig
durchgeführt werden.
Der Sandaustausch richtet sich nach
dem Grad der Verunreinigung. Gitterund Netzabdeckungen eignen sich
gegen Verunreinigung durch Tiere.
19
GUV-SI 8017
6.2 Ballspielanlagen
Fußball-, Handballtore und Basketballanlagen sind so standsicher
zu verankern, dass sie auch dann
nicht umstürzen, wenn Kinder daran
klettern oder turnen.
Ballspielfelder und unmittelbar
angrenzende Bereiche sind von
Hindernissen freizuhalten.
20
6.3 Sonnensegel, Indianerzelte
Die Ausführung muss stabil und
robust sein.
Spannseile oder Bodenhülsen dürfen
keine Stolperstellen bzw. Hindernisse
bilden und müssen gut erkennbar
sein.
Beispiele:
Einstellen eines farblich gestalteten
Pfahles in die Bodenhülse,
Anbringen von Flatterbändern.
GUV-SI 8017
6.4 Tunnel und Kriechröhren
Der Rohrdurchmesser sollte
mindestens 0,75 m betragen.
Bei Tunneln mit einer Steigung von
mehr als 15° sind Vorrichtungen
zum Klettern z. B. Stufen oder Griffe
vorzusehen.
Die Kanten an den Röhrenenden
sind zu brechen oder abzuschirmen.
Begehbare Bereiche unmittelbar
oberhalb von den Ein- und Ausgängen
sollten ab einer Höhe von über 1,00 m
so gestaltet werden, dass man nicht
abstürzen kann (Handlauf oder
Geländer vorsehen).
Die Anforderungen an das Bodenmaterial im Bereich der Ein- und
Ausgänge sind in Abhängigkeit
von der Fallhöhe festzulegen.
6.5 Naturnahe Gestaltung
Zu diesem Thema wurde die GUV-Information „Naturnahe Spielräume“
(GUV-SI 8014) erstellt.
Dort werden u. a. folgende Themenschwerpunkte angesprochen: Geländemodellierung, Spiel mit Wasser und Feuer,
Pflanzen, Gestalten mit Stein- und Holzelementen, Brücken über Wege, Weiden
als Baumaterial u. a.
21
7
Inspektion und Wartung
der Spielplatzgeräte und -anlagen
Jährliche Kontrollen
Kontrolle auf Verschleiß, Verrottung
usw.: vorzugsweise zu Beginn
der Spielsaison durch einen Sachkundigen*.
Standpfosten an Einmastgeräten
sind häufiger auf Schäden zu
kontrollieren.
7.2 Grundsätze
Wenn Mängel festgestellt werden,
die die Sicherheit gefährden, sollten
diese sofort beseitigt werden. Ist dies
nicht möglich, kann das Gerät nur
noch eingeschränkt genutzt werden
oder ist zu sperren bzw. zu entfernen.
7.1 Inspektionen
Bestimmte Reparaturen dürfen nur
von Fachleuten durchgeführt werden
(z. B. Schweißen von Konstruktionsteilen).
Inspektionen (auch Wartungsarbeiten)
sollten nach den Anleitungen der
Hersteller durchgeführt werden.
Vorzusehen sind:
Die Überprüfung beinhaltet die
Feststellung des betriebssicheren
Zustandes der gesamten Anlagen,
Fundamente und Oberflächen.
Sichtkontrollen
Je nach Beanspruchung oder
Gefährdung (z. B. als Folge von
Vandalismus): täglich, wöchentlich
(z. B. durch Erzieherin, Lehrkräfte,
Hausmeister).
*
Funktionskontrollen
Prüfung von Funktion und Stabilität:
alle 1 bis 3 Monate (z. B. durch
Hausmeister, Sachkundige*).
22
Sachkundige sind Personen, die auf Grund ihrer
fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende
Kenntnisse über Kinderspielgeräte besitzen und
mit den entsprechenden Vorschriften bzw. Regeln
der Technik (z. B. DIN-Normen) vertraut sind,
wie z. B. einschlägig vorgebildete Handwerker.
GUV-SI 8017
7.3 Wartung und Reparaturen
7.4 Dokumentation
Hierzu zählen u. a. folgende Tätigkeiten:
Inspektions- und Wartungsarbeiten
sowie Reparaturen sollten dokumentiert
werden.
Nachziehen von Befestigungen,
Entrosten und Streichen von
Oberflächen,
Schmieren von Gelenken,
Entfernen von Schmutz und
Verunreinigungen,
Auffüllen von Fallschutzmaterial,
Erneuern von Befestigungselementen,
Schweißarbeiten,
Nacharbeiten oder Ersetzen von
abgenutzten oder defekten Teilen,
Austausch von Bauteilen,
Beseitigung von Schäden an Zäunen
und Mauern,
Erneuern der Sitzflächen der Bänke,
Rückschnitt und Pflege von Bäumen
und Sträuchern.
23
8
Anhang
8.1 DIN-Normen
(Bezugsquelle: Beuth Verlag GmbH,
Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin,
www.beuth.de)
DIN EN 1176 „Spielplatzgeräte und Spielplatzböden“,
DIN EN 1177 „Stoßdämpfende
Spielplatzböden – Bestimmung der kritischen Fallhöhe“,
Teil 1:
Allgemeine sicherheitstechnische
Anforderungen und Prüfverfahren,
DIN 18 024, Teil 1 „Barrierefreies Bauen –
Straßen, Plätze, Wege, öffentliche
Verkehrs- und Grünanlagen sowie
Spielplätze; Planungsgrundlagen“,
Teil 2:
Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Schaukeln,
DIN 18 034 „Spielplätze und Freiräume
zum Spielen – Anforderungen und Hinweise für die Planung und den Betrieb“,
Teil 3:
Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen für
Rutschen,
Teil 4:
Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Seilbahnen,
Teil 5:
Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Karussells,
Teil 6:
Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Wippgeräte,
Teil 7:
Anleitung für Installation, Inspektion,
Wartung und Betrieb.
24
Beiblatt zu DIN EN 1176 „Spielplatzgeräte
– Sicherheitstechnische Anforderungen
und Prüfverfahren; Erläuterungen“,
DIN 33 942 „Barrierefreie Spielplatzgeräte – Sicherheitstechnische Anforderungen“
Die Normen für Spielplätze und Spielplatzgeräte sowie das Gerätesicherheitsgesetz sind im DIN-Taschenbuch 105
„Kinderspielgeräte“ des Beuth Verlags
abgedruckt, das im Buchhandel
erhältlich ist.
Bei der Anwendung der umfangreichen
Normen ist zu bedenken, dass sie in
erster Linie für Gerätehersteller, Prüffirmen sowie Sicherheitsfachleute erstellt
wurden.
GUV-SI 8017
8.2 Informationsschriften der Deutschen
Gesetzlichen Unfallversicherung
(Bezug über den zuständigen Unfallversicherungsträger)
GUV-Information
„Sicher nach oben ... Klettern
in der Schule“
(GUV-SI 8013)
GUV-Information
„Naturnahe Spielräume“
(GUV-SI 8014)
GUV-Information
„Giftpflanzen – Beschauen, nicht kauen“
(GUV-SI 8018)
GUV-Information
„Schulhöfe“ (GUV-SI 8073)
GUV-Information
„Mit Kindern im Wald“ (GUV-SI 8084)
GUV-Infor
mation
Mit Kinder
n im Wald
Möglichke
ite
natürliche n und Bedingung
en
n Spiel- un
d Lebensrauin einem
m
GUV-SI 80
84 März 20
08
25
Überreicht und zu beziehen
durch den zuständigen
Unfallversicherungsträger:
Baden-Württemberg
Unfallkasse Baden-Württemberg,
Hauptsitz Stuttgart:
Augsburger Straße 700, 70329 Stuttgart,
Postanschrift: 70324 Stuttgart,
Tel. (07 11) 93 21-0, Fax (07 11) 93 21-500,
Sitz Karlsruhe:
Waldhornplatz 1, 76131 Karlsruhe,
Postanschrift: 76128 Karlsruhe,
Tel. (07 21) 60 98-1, Fax (07 21) 60 98-52 00
Bayern
Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband, Ungererstraße 71, 80805 München,
Postanschrift: 80791 München,
Tel. (0 89) 3 60 93-0, Fax (0 89) 3 60 93-135
Hessen
Unfallkasse Hessen,
Leonardo-da-Vinci-Allee 20, 60486 Frankfurt,
Postanschrift: Postf. 10 10 42, 60010 Frankfurt,
Tel. (0 69) 2 99 72-440, Fax (0 69) 2 99 72-588
Rheinland-Pfalz
Unfallkasse Rheinland-Pfalz,
Orensteinstraße 10, 56626 Andernach,
Postanschrift: 56624 Andernach,
Tel. (0 26 32) 9 60-0, Fax (0 26 32) 9 60-311
Mecklenburg-Vorpommern
Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern,
Wismarsche Straße 199, 19053 Schwerin,
Tel. (03 85) 51 81-0, Fax (03 85) 51 81-111
Saarland
Unfallkasse Saarland,
Beethovenstraße 41, 66125 Saarbrücken,
Postanschrift: Postfach 20 02 80, 66043 Saarbrücken,
Tel. (0 68 97) 97 33-0, Fax (0 68 97) 97 33-37
Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord, Landesgeschäftsstelle Mecklenburg-Vorpommern,
Bertha-von-Suttner-Straße 5, 19061 Schwerin,
Tel. (03 85) 30 31-700, Fax (03 85) 30 31-706
Bayerische Landesunfallkasse,
Ungererstraße 71, 80805 München,
Postanschrift: 80791 München,
Tel. (0 89) 3 60 93-0, Fax (0 89) 3 60 93-135
Niedersachsen
Braunschweigischer
Gemeinde-Unfallversicherungsverband,
Berliner Platz 1C, 38102 Braunschweig,
Postanschrift: Postfach 15 42,
38005 Braunschweig,
Tel. (05 31) 2 73 74-0, Fax (05 31) 2 73 74-40
Unfallkasse München,
Müllerstraße 3, 80469 München,
Postanschrift: 80313 München,
Tel. (0 89) 2 33-2 80 94, Fax (0 89) 2 33-2 64 84
Gemeinde-Unfallversicherungsverband
Hannover, Am Mittelfelde 169, 30519 Hannover,
Postanschrift: Postf. 81 03 61, 30503 Hannover,
Tel. (05 11) 87 07-0, Fax (05 11) 87 07-188
Berlin
Unfallkasse Berlin,
Culemeyerstraße 2, 12277 Berlin-Marienfelde,
Postfach 48 05 84, 12254 Berlin,
Tel. (0 30) 76 24-0, Fax (0 30) 76 24-11 09
Landesunfallkasse Niedersachsen,
Am Mittelfelde 169, 30519 Hannover,
Postanschrift: Postf. 8103 61, 30503 Hannover,
Tel. (05 11) 87 07-0, Fax (05 11) 87 07-202
Brandenburg
Unfallkasse Brandenburg,
Müllroser Chaussee 75, 15236 Frankfurt,
Postanschrift: Postfach 11 13, 15201 Frankfurt,
Tel. (03 35) 52 16-0, Fax (03 35) 52 16-111
Feuerwehr-Unfallkasse Brandenburg,
Müllroser Chaussee 75, 15236 Frankfurt,
Postanschrift: Postfach 1113, 15201 Frankfurt,
Tel. (03 35) 52 16-0, Fax (03 35) 52 16-111
Bremen
Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen,
Walsroder Straße 12–14, 28215 Bremen,
Tel. (04 21) 3 50 12-0, Fax (04 21) 3 50 12-14
Hamburg
Unfallkasse Nord,
Schleswig-Holstein • Hamburg, Standort
Hamburg, Spohrstraße 2, 22083 Hamburg,
Tel. (0 40) 2 71 53-0, Fax (0 40) 2 71 53-1000
Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord,
Landesgeschäftsstelle Hamburg
Berliner Tor 49, 20099 Hamburg,
Tel. (0 40) 3 09 04 92 89, Fax (0 40) 3 09 04 91 81
Gemeinde-Unfallversicherungsverband
Oldenburg, Gartenstraße 9, 26122 Oldenburg,
Postanschrift: Postfach 27 61, 26017 Oldenburg,
Tel. (04 41) 77 90 90, Fax (04 41) 7 79 09 50
Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen,
Aegidientorplatz 2a, 30159 Hannover,
Postanschrift: Postfach 280, 30002 Hannover,
Tel. (05 11) 98 95-431, Fax (05 11) 98 95-433
Nordrhein-Westfalen
Unfallkasse Nordrhein-Westfalen
Zentrale
St.-Franziskus-Str. 146, 40470 Düsseldorf,
Tel. (02 11) 90 24-0
Regionaldirektion Rheinland
Heyestraße 99, 40625 Düsseldorf,
Postanschrift: Postfach 12 05 30,
40605 Düsseldorf,
Tel. (02 11) 28 08-0, Fax (02 11) 28 08-219
Regionaldirektion Westfalen-Lippe
Salzmannstraße 156, 48159 Münster,
Postanschrift: Postfach 59 67, 48135 Münster,
Tel. (02 51) 21 02-0, Fax (02 51) 21 85 69
Sachsen
Unfallkasse Sachsen,
Rosa-Luxemburg-Straße 17a, 01662 Meißen,
Postanschrift: Postfach 42, 01651 Meißen,
Tel. (0 35 21) 7 24-0, Fax (0 35 21) 7 24-111
Sachsen-Anhalt
Unfallkasse Sachsen-Anhalt,
Käsperstraße 31, 39261 Zerbst,
Postanschrift: 39258 Zerbst,
Tel. (0 39 23) 7 51-0, Fax (0 39 23) 7 51-333
Feuerwehr-Unfallkasse Mitte,
Landesgeschäftsstelle Sachsen-Anhalt,
Carl-Miller-Straße 7, 39112 Magdeburg,
Tel. (03 91) 5 44 59-0, Fax (03 91) 5 44 59-22
Schleswig-Holstein
Unfallkasse Nord,
Schleswig-Holstein • Hamburg,
Standort Kiel, Seekoppelweg 5a, 24113 Kiel,
Tel. (04 31) 64 07-0, Fax (04 31) 64 07-450
Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord,
Landesgeschäftsstelle Schleswig-Holstein,
Sophienblatt 33, 24114 Kiel,
Postanschrift: 24097 Kiel
Tel. (04 31) 6 03-21 13, Fax (04 31) 6 03-13 95
Thüringen
Unfallkasse Thüringen,
Humboldtstraße 111, 99867 Gotha,
Postanschrift: Postfach 10 03 02, 99853 Gotha,
Tel. (0 36 21) 7 77-0, Fax (0 36 21) 7 77-111
Feuerwehr-Unfallkasse Mitte,
Landesgeschäftsstelle Thüringen,
Magdeburger Allee 4, 99086 Erfurt (Tivoli),
Tel. (03 61) 55 18-201, Fax (03 61) 55 18-221
Eisenbahn-Unfallkasse
Rödelheimer Straße 49, 60487 Frankfurt/Main,
Tel. (0 69) 4 78 63-0, Fax (0 69) 4 78 63-151
Unfallkasse Post und Telekom
Europaplatz 2, 72072 Tübingen,
Postanschrift: Postfach 27 80, 72017 Tübingen,
Tel. 0180 5 00 16 32, Fax (0 70 71) 9 33-43 98
Unfallkasse des Bundes
Weserstraße 47, 26382 Wilhelmshaven,
Postanschrift: Postf. 180, 26380 Wilhelmshaven,
Tel. (0 44 21) 4 07-0, Fax (0 44 21) 4 07-406
Die jeweils aktuellen E-Mail- und Internet-Adressen der hier aufgelisteten Unfallversicherungsträger finden Sie auf der
Homepage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: www.dguv.de unter der Rubrik „Unfallkassen“.
Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung (DGUV)
Mittelstraße 51
10117 Berlin
GUV-SI 8017 Mai 2005 • aktualisierte Fassung September 2008