Gewerbe-Online - Formularserver Rheinland

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Gewerbe-Online - Formularserver Rheinland
Gewerbe-Online
in Rheinland-Pfalz
Verfahrensbeschreibung
für Gewerbeämter und Starterzentren
Version:
Datum:
<1.15>
01.10.2010
Seite 1
Herausgeber
Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Mainzer Straße 14 -16
56130 Bad Ems
Technik und Verfahren: Herr Joachim Müller
Tel:
+49 (2603) 71 3510
Email: [email protected]
Verwaltungsstelle: Herr Frank Schmidt
Tel:
+49 (2603) 71 1300
Email: [email protected]
[email protected]
Web:
Fax:
www.gewerbe-online.rlp.de
+49 (2603) 71 19 1234
Seite 2
1
Inhalt
1
Inhalt ........................................................................................ 3
2
Verfahrensübersicht...........................................................................................4
3
Technische Voraussetzungen ..........................................................................6
4
Funktionsbeschreibung.....................................................................................7
4.1
MODUL 1 - GEWERBEMELDUNGEN MITTELS ELEKTRONISCHEM BELEG.........................7
4.2
MODUL 2 - GEWERBEMELDUNGEN MITTELS KOMMERZIELLER SOFTWARE ...................21
4.3
MODUL 3 UND 4 – VERWALTUNGSSTELLE IM STATISTISCHEN LANDESAMT ..................23
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2
Verfahrensübersicht
Grundsätzliches:
Das Gewerbe-Online-Verfahren besteht aus den beiden nachfolgend beschriebenen Modulen, die von den Gewerbeämtern und Starterzentren der IHK und HWK - in Abhängigkeit von
ihrer jeweiligen IT-Ausstattung - genutzt werden können.
Diese Module sind in die Struktur des Formular-Management-Systems des Landes Rheinland-Pfalz eingepasst.
Modul 1: Gewerbemeldungen mittels elektronischem Beleg
Institutionen wie Gewerbeämter oder Starterzentren, die keine kommerzielle PC-Software für
Gewerbemeldungen im Einsatz haben, nutzen die elektronisch ausfüllbaren Formulare, auf
die über das Internet zugegriffen wird.
Diese Formulare enthalten vielfältige Plausibilitäten, die Dateneingabe wird dadurch sicher
und komfortabel gestaltet. Durch die Plausibilisierung bei der Eingabe wird die Qualität der
gelieferten Daten deutlich gegenüber der bei herkömmlicher Papierlieferung erhöht.
Nach der Rückübertragung der elektronisch ausgefüllten Vordrucke erhalten die Gewerbeämter Quittungsformulare in dem durch die Gewerbeordnung vorgeschriebenen Layout.
Diese können auf dem PC gespeichert und zu weiteren Zwecken ausgedruckt werden.
Modul 2: Gewerbemeldungen mittels kommerzieller Software
Gewerbeämter, die bereits kommerzielle Software einsetzen, werden über eine Bildschirmmaske des Dialogsystems aufgefordert, die Übernahme der in dieser Software erstellten Gewerbemeldungsdaten (Formate: Edifact oder DAT/ML-Raw) anzustoßen.
Die Daten werden auf formelle und inhaltliche Korrektheit überprüft und anschließend an das
Formular-Management-System zur Weiterleitung übergeben und auf dem Bildschirm in Übersichtsform angezeigt.
Anschließend ist die Schaltfläche „Einreichen zu betätigen.
Die erfolgreiche Übertragung der Meldedaten wird durch ein Protokoll bestätigt (Quittierung).
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Ablauf der Bearbeitung:
1. Wie in Abbildung 1 ersichtlich werden die Gewerbemeldungsdaten nach dem Absenden
durch die Gewerbeämter / Starterzentren in einer Datenbank auf dem Server im Statistischen Landesamt gespeichert.
2. Die im Statistischen Landesamt eingerichtete Verwaltungsstelle greift auf diese Datenbank zu und kann nach bestimmten Kriterien das eingegangene Datenmaterial durchsuchen bzw. filtern. Somit können beispielsweise alle Wirtschaftszweigverschlüsselungen
mit dem Wert „99999“ herausgesucht und nachsigniert werden. Weitere Korrekturmöglichkeiten sind möglich. Korrigierte Daten werden in die Datenbank zurück geschrieben.
3. Diese Vorgehensweise gewährleistet, dass alle Empfangstellen gleiche und plausible
Daten übermittelt erhalten.
4. Die geprüften Gewerbemeldedaten werden anschließend über das FormularManagement-System in Postfächer je Erhebungsstellentyp einsortiert und per individueller Weiterleitungsregel in den durch die Gewerbeordnung vorgegebenen Formaten an die
zuständigen Empfangsstellen verschlüsselt verschickt.
5. Dabei können Versandtermine bzw. –intervalle individuell eingestellt werden. Aus Gründen der Datenaktualität sollte eine möglichst tägliche Datenübertragung angestrebt werden.
6. Nach dem Versand werden die Daten in der Datenbank des Formularserversystems gelöscht.
Zur Optimierung des Versandaufkommens ist geplant, sogenannte „Kopfstellen“ je Empfangsstellentyp einzurichten. Diese empfangen die Daten und leiten diese an die jeweiligen
dezentralen Empfänger weiter. Für einige Empfangsstellen sind diese Kopfstellen derzeit bereits existent.
Kommune mit gewerblicher Software
B-Genoss.
Kommune
Statistik
Finanzamt
Sachbearbeiter in der
Kommune erfasst die Meldung
IHK-/HWK-Starterzentrum
Umweltamt
GewerbeOnline
Empfangsstellen
Formularserver /
Datenbank
Register gericht
Medienbruchfreie
Übermittlung an
alle Empgangsstellen
Sachbearbeiter im
Starterzentrum erfasst die Meldung
bzw. übermittelt diese durch
Hochladen
Kreisverw.
-
Verwaltungsstelle
Statistisches Landesamt
IHK
HWK
Eichamt
Zoll
Gew. -Aufsicht
Nachsignierung
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Abbildung 1: Verfahrensübersicht Gewerbe-Online
3
Technische Voraussetzungen
Der Zugriff auf die Formulare zur Gewerbemeldung erfolgt über das Internet (Web-Client).
Die Webadresse lautet: www.gewerbe-online.rlp.de
Die Vordrucke (Formulare für An-, Um- und Abmeldung) sind auf dem Formularserversystem
des Landes Rheinland-Pfalz abgelegt und werden dort zentral aktualisiert.
Die technischen Anforderungen zum Zugriff auf den Formularserver werden durch einen
handelsüblichen, internetfähigen PC erfüllt. Zur besonders komfortablen Darstellung der bereit gestellten „elektronischen Vordrucke“ am Bildschirm ist ein 19"-Monitor von Vorteil.
Unterstützt werden zur Zeit alle 32-Bit-Betriebssysteme von Microsoft (also ab Windows 98).
Außerdem müssen der Microsoft Internet-Explorer in einer möglichst aktuellen Version sowie
die lizenzfreie Software ADOBE Acrobat Reader, ab Version 5, installiert sein. Die Funktionalität des Systems bei Benutzung anderer Internetbrowser (z.B. Firefox, o.ä.) kann in Absprache mit dem Statistischen Landesamt getestet werden.
Seitens der Sicherheitseinstellungen im Internet Explorer muss gewährleistet sein, dass Javascripte ablaufen können. Sowohl die Speicher- und Rücksendefunktionalitäten als auch einige umfangreiche Plausibilitätsprüfungen erfolgen mit dieser Technik.
Zusätzlich ist im benutzten Browser einzustellen, dass die Internet-Sicherheitseinstellungen
den Zugriff mittels HTTPS auf das Formularmanagementsystem des Landes Rheinland-Pfalz
erlauben. Damit wird ein verschlüsselter Datentransfer sicher gestellt.
Weitere Softwareinstallationen werden zur Nutzung von Gewerbe-Online nicht benötigt.
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4
4.1
Funktionsbeschreibung
Modul 1 - Gewerbemeldungen mittels elektronischem Beleg
Wie in der nachstehenden Abbildung dargestellt, melden sich die Gewerbeämter mit ihrer Gewerbeamtskennung (GWA-Nr.) und einem gültigen Kennwort an. Diese Informationen werden
auf Anforderung vom Statistischen Landesamt zur Verfügung gestellt.
Nach Markierung der Auswahl „Manuelle Eingabe über Formularserver“ kann die gewünschte
Meldeart (An-, Um- oder Abmeldung) aufgerufen werden.
Benutzeranmeldung
Gem. §14 GewO (4) 1.-3 sind die Gewerbean-, -um- und -abmeldungen auf standardisierten
Vordrucken zu erstatten.
Zur elektronischen Datenverarbeitung kann die Behörde Abweichungen von der Form, nicht
aber vom Inhalt zulassen. Bei der Umsetzung der Originalformulare ist es technisch notwendig,
die Originalerfassungsfelder zu detaillieren, um auch entsprechende Auswahlhilfen wie
Schlüsselverzeichnisse, die als Rollbalken hinterlegt werden, geben zu können. Das macht die
Erfassung komfortabel.
Allerdings braucht niemand auf das gewohnte Originalformular zu verzichten. Der ausgefüllte
Originalvordruck wird dem Erfasser nach Absenden des elektronischen Beleges wieder elektronisch zurück übermittelt. Dieser kann im Mailverkehr weitergeleitet, gespeichert (auch bei
Nutzung des ADOBE Readers) oder ausgedruckt werden.
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Formular: Gewerbe-Anmeldung – Allgemeine Angaben
Das erste Feld „Korrektur“ dient zur Kennzeichnung einer Korrektur, d.h. zur Richtigstellung
einer bereits abgegebenen Gewerbemeldung. Standardmäßig ist das Kennzeichen „Korrektur“
auf „Nein“ gesetzt.
Im zweiten Feld „Interne Melde-Nr.“ können Informationen zum Auffinden der Daten hinterlegt
werden, so z.B. im Gewerbeamt das Aktenzeichen der Meldung.
Im weiteren Verlauf werden die Daten zum Unternehmen / Betrieb eingetragen (Registereintragungen, Registergericht, Eintragungsnummer, etc.), die Angaben zur Person nehmen den
Rest der Formularseite ein.
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Sind alle Eingaben getätigt, wird durch Drücken des Knopfes „Weiter“ auf die nächste Formularseite weitergeschaltet, wo weitere Angaben zum Betrieb erfragt werden.
Die „Zahl der geschäftsführenden Gesellschafter“ und die dazugehörige „Vertretungsberechtigte Person“ sind auf der nachfolgenden Formularseite zu erfassen. Zur Eingabe von Daten weiterer Personen (2 oder mehr) ist mittels des Buttons „ Personen erfassen“ auf eine Folgeseite
zu verzweigen.
Felder, bei denen eine Eingabe zwingend vorgeschrieben ist (Mussfelder), sind mit einem „*“
gekennzeichnet.
Formular: Gewerbe-Anmeldung – Angaben zum Betrieb
Nach Betätigung des „Weiter“-Buttons öffnet sich die nächste Formularseite zur Erfassung aller
Adressdaten zum Sitz des Unternehmens bzw. der Betriebsstätte.
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Formular: Gewerbe-Anmeldung – Anschriften
Auf der 4. Erfassungsseite werden die Informationen eingetragen, die die Tätigkeit des Gewerbemeldenden beschreiben.
Dabei ist zu beachten, dass die Angabe zum Schwerpunkt der Tätigkeit immer als Erstes zu
beschreiben und zu verschlüsseln ist. Weitere Angaben können gemacht werden und in zwei
weiteren zur Verfügung stehenden Feldern mit dem Schlüssel der Wirtschaftzweigsystematik
signiert werden.
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Zur Unterstützung der Wirtschaftszweigverschlüsselung (WZ-Verschlüsselung) kann über den
Button „Thesaurus“ auf eine Internetseite des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung zugegriffen werden, wo gezielt über unterschiedliche Suchalgorithmen
(Stichwortverzeichnis, Gliederung oder Freitextsuche mit verknüpfbaren Suchbegriffen) der
„richtige“ Schlüssel des Wirtschaftszweiges gefunden werden kann.
Als Eingabeformate sind numerische (12345) oder gegliederte Werte (12.34.5) zulässig.
Im Zweifelsfall kann ausnahmsweise auch der Wert „99999“ eingetragen werden.
Formular: Gewerbe-Anmeldung – Tätigkeit
Alle weiteren Feldinhalte erklären sich von selbst und sind vor dem Betätigen des „Weiter“Buttons entsprechend auszufüllen.
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Die letzte Erfassungsseite einer Gewerbeanmeldung wird mit Informationen über eine vorzulegende Erlaubnis für die angemeldete Tätigkeit, mit Daten zur Handwerkskarte (nur Handwerksbetriebe) und im besonderen Fall mit Merkmalen zu einer nachzuweisenden Aufenthaltsgenehmigung gefüllt.
Formular: Gewerbe-Anmeldung – Erlaubnisse
Nach der Betätigung des Buttons „Weiter zur Übersicht“ werden alle gespeicherten Daten noch
einmal angezeigt und zum Korrekturzweck kann in die Erfassungsmaske zurückgesprungen
werden. Nach dem „OK“ und dem Drücken des Buttons „Einreichen“ wird das Dokument an
den Formularserver des Statistischen Landesamtes gesendet und von dort als eingegangen
bestätigt.
Als „Quittung“ erhält die einreichende Stelle (Gewerbeamt, Starterzentrum) ein PDF-Dokument
in dem durch die Gewerbeordnung vorgeschriebenen Format (siehe nächste Seiten).
Dieses Dokument, mit dem ADOBE Reader (ab Version 5) lesbar, ist mit den enthaltenen Daten speicherbar und zur weiteren Verwendung Vor-Ort auszudrucken.
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Dabei ist ein Exemplar dem Anmeldenden als Empfangsbestätigung auszuhändigen, weitere
Ausdrucke sind individuell nutzbar.
Formularausdruck „Gewerbeanmeldung“
Seite 13
Sind mehrere Personen als Geschäftsführer eingetragen (siehe Seite 9), werden diese Informationen auf einer Folgeseite protokolliert.
Formularausdruck „Gewerbeanmeldung“
Seite 14
Für weitere Gewerbemeldungen ist der Button „Neuantrag“ zu betätigen, um in die Eingabemaske zu verzeigen.
Eingabemaske „Gewerbe-Meldung“
Die bisher beschriebenen Funktionen / Funktionsweisen sind auch bei den Um- und Abmeldungen auf den jeweils ersten Formular-Seiten anzuwenden.
Im nachfolgenden werden daher nur die Änderungen gegenüber einer Neuanmeldung beschrieben.
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Gewerbe-Ummeldungen:
Ab der Seite 4 der Erfassungsmaske unterscheidet sich das Formular von dem der Anmeldung. Hier werden die Veränderungen bezogen auf die Tätigkeiten des Gewerbetreibenden
eingetragen.
Die Formularseite 3 „Gewerbeummeldung“ – Tätigkeit ist auf der nachfolgenden Seite
dargestellt:
Seite 16
Seite 17
Die Seite 5 des Formulars erfragt wiederum Informationen zu erlaubnispflichtigen Gewerbe,
zur Handwerkskarte sowie die Daten einer Aufenthaltsgenehmigung.
Formular „Gewerbeummeldung“ - Erlaubnisse
Zur Darstellung aller Eingaben betätigen Sie bitte den Button „Weiter zur Übersicht“. Sollten
Korrekturen notwendig sein, können Sie diese in der entsprechenden Maske durchführen.
Zum Absenden der Ummeldung benutzen Sie anschließend den Button „Einreichen“.
Sie erhalten anschließend - wie unter „Gewerbeanmeldung“ beschrieben - eine Antwortseite
mit der Möglichkeit, die Daten zu speichern und / oder zu drucken.
Seite 18
Gewerbe-Abmeldungen:
Ab der Seite 3 unterscheidet sich dieses Formular von dem der Anmeldung. Hier werden die
Anschriften der aufgelösten Betriebsstätte / Hauptniederlassung und die bei einer Neuanmeldung in einem anderen Gewerbeamtsbezirk bereits bekannten Daten der neuen Anschrift eingetragen.
Formular „Gewerbeabmeldung“ - Anschriften
Seite 19
Auf der 4. Formularseite werden Daten zur abgemeldeten Tätigkeit eingetragen sowie die Begründung der Abmeldung / Betriebsaufgabe erfasst.
Formular „Gewerbeabmeldung“ – Tätigkeit
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4.2
Modul 2 - Gewerbemeldungen mittels kommerzieller Software
Wie in der nachstehenden Abbildung dargestellt, melden sich die Gewerbeämter mir ihrer Gewerbeamtskennung (GWA-Nr.) und einem gültigen Kennwort an.
Zur Überleitung der in ihrer kommerziellen Software erfassten Gewerbemeldungen ist die Aktion „Datei-Upload“ auszuwählen. In dem sich öffnenden Fenster ist dann die Datei anzugeben
(Pfadname), die weitergemeldet werden soll.
Eine Unterscheidung nach An-, Um- und Abmeldung ist hierbei nicht erforderlich!
Benutzeranmeldung
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Nach der erfolgreichen Dateibereitstellung wird ein entsprechendes Protokoll erstellt.
Im Fehlerfall können die fehlerhaften Daten in der Gewerbe-Software korrigiert und erneut bereitgestellt werden.
Hochladen von Sammeldateien
Sind alle Daten korrekt geladen, so wird per Button „Einreichen“ die Überleitung an das Statistische Landesamt aktiviert und abschließend protokolliert.
Protokoll Datenübermittlung
Die Starterzentren der Kammern (IHK und HWK) verfügen über eine neue Software „OneStop-Shop“, die es ermöglicht daraus DATML-Raw-Datensätze (XML-Format) direkt über einen WebService an das Posteingangsfach im Statistischen Landesamt zu senden. Dabei wird
die gleiche Vorgehensweise angewandt wie beim Datenupload durch ein Gewerbeamt.
Vorteil: Das Starterzentrum muss sich nicht gesondert am Formularserver anmelden; dies wird
durch den WebService übernommen.
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4.3
Modul 3 und 4 – Verwaltungsstelle im Statistischen Landesamt
Im Modul 3, das die Funktionalitäten der Nachplausibilisierung beinhaltet, werden alle eingehenden Gewerbemeldungen selektiv oder in ihrer Gesamtheit von der Verwaltungsstelle im
Statistischen Landesamt auf korrekte Wirtschaftszweigverschlüsselung überprüft. Die Mitarbeiter der Verwaltungsstelle haben die Aufgabe im Fehlerfall die Verschlüsselung zu korrigieren, um eine gleich lautende korrekte Datenmeldung aus Modul 4 heraus an die Empfangsstellen zu gewährleisten.
In diesem Clienten zur Nachsignierung können alle Daten angezeigt werden oder nach bestimmten Kriterien sortiert und selektiert werden.
Dazu gehören:
Merkmal An-, Um- oder Abmeldung
Gewerbeamt bzw. IHK-Starterzentrum
Tätigkeit im Klartext
Wirtschaftszweigschlüssel
Eingabezeitraum
Zur Unterstützung der Prüfung der Verschlüsselung dient auch hier eine Möglichkeit zum Aufruf des Thesaurus beim Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung.
Nach Prüfung bzw. Korrektur der Daten werden diese in eine Datenbank geschrieben.
Im Modul 4 werden alle zur Weiterleitung bereitgestellten Gewerbemeldungen in Postausgangsfächer sortiert und mittels vom Formularmanagement vorgegebenen Weiterleitungsregeln an die berechtigten Empfangsstellen weitergeleitet.
Im Idealfall existiert eine Kopfstelle für eine Menge von gleich gelagerten Empfangsstellen, so
dass die Daten nur an eine Adresse geschickt werden müssen.
Für alle anderen Empfänger wird mittels Tabelle gesteuert, von welchen Gewerbeämtern /
Starterzentren sie ihre Daten erhalten (geographische bzw. strukturelle Zuordnung). Somit ist
sicher gestellt, dass Gewerbemeldungen an die zuständigen Geschäftsstellen geschickt werden.
Dieser Datenversand ist fristenunabhängig durchführbar, so dass ein deutlicher Zuwachs an
Effizienz allein aus der kurzfristigeren Übermittlung von Daten gegenüber der derzeitig monatlichen Verarbeitung zu verzeichnen sein wird.
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