TALAS RLC

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TALAS RLC
TALAS RLC
Gewicht
Federweg
1,81 kg
140 mm
TALAS
140+120+100
mm
Funktionen/
Einstellungen
Feder-/Dämpfertyp
Verwendungszweck
Farbe
TALAS IIFederwegsystem,
LowspeedDruckstufe,
Sperre, Luftdruck
der Luftfeder,
Zugstufe
Luft/offenes Bad
all-mountain,
cross-country
TALAS Blue
Montage der Gabel
Stellen Sie sicher, dass die Gabel ordnungsgemäß montiert ist, bevor Sie fortfahren. Wenn Sie auf den oben stehenden Link klicken, gelangen Sie auf die
entsprechende Seite.
Vor jeder Fahrt
1. Stellen Sie sicher, dass die Schnellspannhebel ordnungsgemäß eingestellt und angezogen sind.
2. Reinigen Sie Ihre Gabel von außen mit Seifenwasser, und trocknen Sie sie mit einem trockenen weichen Tuch ab. Vermeiden Sie es, Wasser direkt auf
die Dichtung zum oberen Rohr zu geben. Reinigen Sie die Gabel nicht mit einem Hochdruckreiniger.
3. Prüfen Sie das Äußere der Gabel sorgfältig auf Beschädigungen. Wenn Sie Beschädigungen feststellen, dürfen Sie die Gabel nicht benutzen. Nehmen
Sie zwecks Wartung und Inspektionen Kontakt mit Ihrem örtlichen Händler oder FOX Racing Shox auf.
4. Überprüfen Sie die Einstellung des Steuersatzes. Wenn der Steuersatz sich gelöst hat, ziehen Sie ihn gemäß der Herstelleranweisungen fest.
5. Vergewissern Sie sich, dass alle Bremszüge bzw. -Leitungen ordnungsgemäß befestigt sind.
6. Testen Sie die Vorder- und Hinterbremse in flachem Gelände.
Einstellen der Nachgiebigkeit
Um für Ihre Gabel eine optimale Leistung zu erzielen, müssen Sie die Nachgiebigkeit einstellen. In der Regel sollte die Nachgiebigkeit ca. 15 bis 25 % des
Gesamtfederwegs betragen.
1. Lösen Sie die blaue Luftabdeckkappe auf der Mitte des TALAS-Hebels (siehe unten) auf der Oberseite des linken Gabelbeins, um das Schraderventil
freizulegen.
Halten Sie den TALAS-Hebel mit einer Hand fest, während Sie mit der anderen die Luftkappe aufschrauben. Dadurch
lässt sich die Luftkappe leichter entfernen und wird gleichzeitig vermieden, dass der TALAS-Hebel über die Anschläge
hinaus gedreht wird.
2. Setzen Sie eine FOX Racing Shox-Hochdruckpumpe auf das Schraderventil auf.
3. Sehen Sie in der nachstehenden Einstellungstabelle für Luftfedern nach, und pumpen Sie Ihre Gabel mit der FOX-Hochdruckpumpe auf den
angegebenen Wert auf. Entfernen Sie die Pumpe anschließend wieder.
4. Setzen Sie einen leicht festgezogenen Kabelbinder auf das obere Rohr auf und schieben Sie ihn nach unten, bis er an die Gabeldichtung stößt.
5. Setzen Sie sich in Ihrer normalen Fahrposition vorsichtig auf das Fahrrad. Die Gabel sollte dabei leicht einfedern.
6. Achten Sie darauf, die Gabel nicht weiter zu belasten, und steigen Sie vom Fahrrad. Messen Sie nun den Abstand zwischen Gabeldichtung und dem
Kabelbinder. Dieses Maß ist die Nachgiebigkeit.
7. Vergleichen Sie Ihre Messung mit dem Wert in der nachstehenden Nachgiebigkeitstabelle.
Wenn die Nachgiebigkeit geringer als in der Tabelle angegeben ist, schrauben Sie den Ventilaufsatz auf das Luftkammerventil, und notieren Sie
sich den angezeigten Luftdruck. Verringern Sie diesen danach durch Betätigung des schwarzen Ablassventils um 0,34 Bar. Messen Sie nochmals die
Nachgiebigkeit, und wiederholen Sie die Einstellung gegebenenfalls.
Wenn die Nachgiebigkeit höher als in der Tabelle angegeben ist, schrauben Sie den Ventilaufsatz auf das Luftkammerventil, und notieren Sie sich
den angezeigten Luftdruck. Erhöhen Sie diesen danach um 0,34 Bar. Messen Sie nochmals die Nachgiebigkeit, und wiederholen Sie die Einstellung
gegebenenfalls.
8. Nachdem Sie die blaue Luftabdeckkappe wieder aufgesetzt haben, können Sie mit dem Fahrrad fahren.
RICHTLINIEN ZUM EINSTELLEN VON
LUFTFEDERN
Fahrergewicht (kg)
Luftdruck (bar)
< 57
3,10
57 - 61
3,45
61 - 66
3,79
66 - 70
4,48
70 - 77
5,17
77 - 84
5,86
84 - 91
6,55
91 - 98
7,24
98 - 104
7,93
104 - 113
8,62
SAG SETUP
Travel
XC/Race HART
All-Mountain WEICH
100 mm
15 mm
20 mm
120 mm
18 mm
30 mm
140 mm
21 mm
35 mm
Die Nachgiebigkeit und die Federhärte stellen sich selbst auf die richtige Einstellung und Härte ein, wenn für die TALASGabel ein kürzerer Federweg eingestellt wird.
FEHLERBEHEBUNG FÜR DIE NACHGIEBIGKEIT
Problem
Abhilfe
Zu hohe Nachgiebigkeit
Luftdruck in Schritten zu 0,34
Bar erhöhen
Zu geringe Nachgiebigkeit
Luftdruck in Schritten zu 0,34
Bar verringern
Starkes Durchschlagen
Luftdruck in Schritten zu 0,34
Bar erhöhen
Harte Dämpfung; der
Federweg wird nicht
ausgeschöpft
Luftdruck in Schritten zu 0,34
Bar verringern
Einstellen der Zugstufe
Der Zugstufeneinsteller (siehe unten) befindet sich auf der Oberseite des rechten Gabelbeins und verfügt über 12 Rastpositionen. Die Zugstufe legt die
Geschwindigkeit fest, mit der die Gabel nach der Belastung ausfedert. Um die Zugstufe zu verringern, drehen Sie den Einstellknopf im Uhrzeigersinn. Um die
Zugstufe zu erhöhen, drehen Sie den Einstellknopf gegen den Uhrzeigersinn. Drehen Sie den Zugstufeneinsteller zunächst bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn
(vollständig nach innen), und drehen Sie ihn anschließend gegen den Uhrzeigersinn (nach außen) um 6 Klicks zurück.
KNOPF-EINSTELLUNG
BESCHREIBUNG ZUR
EINSTELLUNG
HINWEISE ZUR
FEINABSTIMMUNG
HINWEISE ZUR
EINSTELLUNG
Langsames Ausfedern
Wenn die Einstellung zu
gering ist, schlägt das
Fahrrad durch, und das
Fahrverhalten wird
unkomfortabel.
Wenn Sie die Federhärte oder
den Luftdruck erhöhen, müssen
Sie die Zugstufe verringern.
Wenn die Einstellung zu
hoch ist, hat das Rad zu
wenig Traktion und kann
den Kontakt mit dem Boden
verlieren.
Wenn Sie die Federhärte oder
den Luftdruck verringern, müssen
Sie die Zugstufe erhöhen.
(KLICKS NACH AUßEN VOM
ANSCHLAG INNEN)
1
6
Durchschnittliche Zugstufe
(Werkseinstellung)
Werkseinstellung
12
Sperren der Gabel
Der blaue Druckstufen-Sperrhebel befindet sich unter dem roten Zugstufen-Einstellknopf. Der Fahrer kann damit die Druckstufendämpfung der Gabel sperren.
Die Gabel wird dabei in entspanntem Zustand gesperrt, damit sie nicht einfedert.
Um die Gabel zu sperren, drehen Sie den Hebel bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn. Diese Position eignet sich am Berg sowie für Sprints, die Gabel federt
jedoch unter dem Fahrergewicht ein. Bei starken Stößen wird die Sperre der Gabel gelöst (Blow-Off).
Um die Gabel zu entsperren, drehen Sie den Hebel bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn.
Nachdem Sie die Sperre aktivieren, federt die Gabel möglicherweise noch einige Male ein und aus. Wenn die Sperre vollständig arbeitet, kann sich die Gabel um
3 bis 5 mm bewegen. Dies ist kein Fehler und wirkt sich nicht auf die Leistung aus.
Einstellen der Blow-Off-Auslöseschwelle
Auch wenn die Gabel vollständig gesperrt ist, soll sie in bestimmten Situationen dennoch Stöße auffangen. FOX-Gabeln verwenden eine hydraulische Sperre.
Dies bietet auch bei gesperrter Gabel ein weicheres Fahrgefühl. Um die inneren Bautteile Ihrer Gabel zu schützen, wird die Sperre jedoch außer Kraft gesetzt,
wenn die Gabel einem starken Stoß ausgesetzt wird. Sie können die Blow-Off-Auslöseschwelle zum Entsperren der Gabel einstellen, indem Sie den blauen
Einsteller auf der Oberseite des rechten Gabelbeins drehen.
Der Einsteller für die Blow-Off-Auslöseschwelle ermöglicht, die Gabel in der gesperrten Position zu belassen — kein umständliches Herumfummeln an den
Gabeleinstellern mehr, wenn Sie sich voll auf das Gelände konzentrieren müssen. Sie müssen zwar ein wenig herumprobieren, bevor Sie die richtige Position für
den Einsteller gefunden haben; danach können Sie die Gabel jedoch einfach in der gesperrten Position belassen. Ihre Gabel federt bei starken Stößen (oberhalb
der eingestellten Schwelle) ein, bleibt jedoch gesperrt (unterhalb der Schwelle), wenn Sie bei einem Anstieg im Stehen fahren.
Wenn Sie den Einsteller im Uhrzeigersinn drehen, erhöhen Sie die Auslösekraft. Um die Auslösekraft zu verringern, drehen Sie den Einsteller gegen den
Uhrzeigersinn.
Der Einstellungsbereich umfasst 12 Klicks. Drehen Sie den Einsteller zunächst bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn, und drehen Sie ihn anschließend um einen
Klick gegen den Uhrzeigersinn zurück.
Einstellen der Lowspeed-Druckstufe
Die Lowspeed-Druckstufe wird mit dem blauen Schraubring (siehe unten) unter dem blauen Sperrhebel eingestellt. Der Einstellbereich umfasst 8 Klicks. Die
Druckstufe legt die Geschwindigkeit fest, mit der die Gabel einfedert. Stellen Sie die Lowspeed-Druckstufe bei deaktivierter Sperre ein (mit bis zum Anschlag
gegen den Uhrzeigersinn gedrehtem Sperrhebel). Drehen Sie den Lowspeed-Druckstufeneinsteller zunächst bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn
(vollständig nach außen), und drehen Sie ihn anschließend im Uhrzeigersinn (nach innen) um 5 Klicks zurück.
KNOPF-EINSTELLUNG
(KLICKS NACH INNEN VOM
ANSCHLAG AUßEN)
BESCHREIBUNG ZUR
EINSTELLUNG
HINWEISE ZUR
FEINABSTIMMUNG
HINWEISE ZUR
EINSTELLUNG
Weiche Druckstufe
1
5
(Werkseinstellung)
Wenn die Einstellung zu
weich ist, schlägt das
Fahrrad durch, und das
Fahrverhalten wird
unkomfortabel.
Maximale Traktion und starkes
Einfedern bei Unebenheiten.
Wenn die Druckstufe zu weich
eingestellt ist, taucht das Rad
beim Bremsen stark ein, und das
Fahrgefühl wird schwammig.
Wenn die Einstellung zu hart
ist, hat das Rad zu wenig
Traktion und kann den
Kontakt mit dem Boden
verlieren.
Kein Eintauchen beim Bremsen
und insgesamt geringeres
Nachgeben der Gabel. Mit einer
zu harten Einstellung hat das Rad
bei losem Untergrund Rad zu
wenig Traktion.
Durchschnittliche Druckstufe
Harte Druckstufe
9
Ändern des Federwegs
32 MM TALAS-Gabeln bieten drei extern anpassbare Federwegeinstellungen von 140 mm über 120 mm bis 100 mm, die mit dem TALAS-Hebel (siehe unten)
auf der Oberseite des linken Gabelbeins einfach gewählt werden können. Hinweise zu den Federwegoptionen und zur Drehrichtung befinden sich direkt auf
dem Hebel.
Wenn der Federweg geändert wird, stellt sich das TALAS II-System automatisch auf die geeignete lineare Luftfederhärte für jede Federwegseinstellung ein.
Nach Änderungen des Federwegs muss der Luftdruck in der TALAS-Luftkammer nicht angepasst werden.
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, zur Federwegeinstellung vom Fahrrad zu steigen. Falls erforderlich, kann der Federweg jedoch auch während der
Fahrt angepasst werden (seien Sie vorsichtig, wenn Sie den Federweg mit diesem „extremen“ Verfahren anpassen), was besonders vor schwierigen
Steigungen oder steilen Abfahrten von Nutzen sein kann.
Verringern des Federwegs
Von der 140- oder 120-mm-Position ausgehend müssen Sie den Hebel im gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Federweg zu verkürzen. Der Federweg
wird in 20-mm-Schritten verkürzt. Drehen Sie den Hebel nicht über die 100-mm-Position hinaus.
Erhöhen des Federwegs
Von der 100- oder 120-mm-Position ausgehend müssen Sie den Hebel im Uhrzeigersinn drehen, um den Federweg zu verlängern. Der Federweg wird in 20mm-Schritten verlängert. Drehen Sie den Hebel nicht über die 140-mm-Position hinaus.
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