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Harte Zeiten vergehen –
starke Menschen bestehen!
Robert Harold Schuller
Sie können zum Möglichkeitsdenker werden, wenn Sie nur an sich selbst glauben. Im
Buch der Sprüche Kapitel 23, Vers 7 steht
einer meiner Lieblingsverse: „Wie ein
Mensch in seinem Herzen über sich denkt,
so ist er.“
Ich habe versucht, diesen schlichten Bibelvers in einen kleinen Spruch zusammenzuziehen. Ich glaube, Sie können ihn sich
merken:
Wie ich mich heute sehe, so werde ich in
Zukunft sein.
Wie sehen Sie sich heute? Wie schätzen Sie
Ihr Selbstbewusstsein ein? Wie sehen Sie sich
selbst? Wertvoll oder wertlos?
Vor einiger Zeit sah ich einen Cartoon von
zwei Obdachlosen auf einer Bank. Ihre
Zehen schauten aus ihren Schuhen heraus.
Ihre Kleider waren abgenutzt und ihre Hüte
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zerknautscht. Der eine Obdachlose sagte
zum Anderen: Niemand ist vollkommen
wertlos. Man kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen!
Wie sehen Sie sich selbst? Es gibt drei emotionale Einstellungen, von denen ich glaube,
dass sie das Aufleben des Glaubens, der uns
dazu bringt, Möglichkeitsdenker zu werden,
im Leben verhindern. Diese drei Dämonen
heißen Minderwertigkeit, Unzulänglichkeit
und Unfähigkeit. Von allen diesen drei
negativen Gefühlen können Sie frei werden.
Und wenn Sie frei werden, werden Sie „Es
ist möglich!“ denken können. Unser Land ist
derzeit so voller Negativität. Es ist unglaublich. Letzten Sommer bin ich etwas gereist
und habe mich mit Leuten unterhalten. Die
Menschen sehen auf ihre Arbeitslosigkeit
und sind besorgt. Und das sind sie zu Recht.
In unserem Land breitet sich ein negatives
Grundgefühl aus. Was ist die Lösung? Die
Lösung liegt darin, nicht nur auf das
Problem zu sehen, sondern auf die Möglichkeiten. Ja wirklich! Alles fängt damit an,
dass Sie anfangen zu glauben, dass Sie zu
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viel mehr in der Lage sind, als Sie sich je vorstellen konnten.
Vor kurzem sprach ich auf einer Messe. Es
waren 2.000 Verkäufer einer sehr erfolgreichen Direkthandelsfirma anwesend. Sie
wird von einer Frau geleitet, die aus der
Schule geflogen ist. Ihr Vater hat einen Universitätsabschluss und war sehr erfolgreich.
Er hatte eine hohe Position innerhalb einer
Firmenleitung und seine Tochter ist aus der
Highschool geflogen. Er wusste, dass das
schrecklich war.
Sie ging mit einem negativen Selbstbild
durchs Leben.
Ich bin ein Niemand, ich kann nichts, ich
habe keinen Schulabschluss und so weiter
und so fort. Gott sei Dank erfuhr sie vom
Möglichkeitsdenken. Sie machte eine Reise
nach Kalifornien und besuchte unseren
Gottesdienst.
Danach wurde ihr ein Produkt vorgestellt.
Ein sehr gutes Produkt. Etwas, das Leute
brauchen. Ein Produkt, das einen guten Ruf
hat. Sie hörte, wie Leute sagten: „Du könntest das verkaufen“. Sie antwortete: „Nein,
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ich kann nicht verkaufen. Ich bin keine Verkäuferin. War ich noch nie. Außerdem bin
ich auch nicht besonders schlau, schätze
ich.“ Dann dachte sie: Aber Dr. Schuller sagt,
denken Sie, dass es möglich ist, und Sie können es. Also unterschrieb sie, bekam ihre
Beteiligung und jetzt habe ich vor kurzem
zu 2.000 von ihren Angestellten gesprochen.
Sie ist sehr erfolgreich.
Aber alles fängt hier in Ihrem Kopf an. Hier
und heute hört mir niemand zu, der nicht
die Freiheit besitzt, zu wählen. Sie sagen:
Aber die Zeiten sind hart. Ich will Ihnen
etwas anderes sagen. Ich habe es letzte
Woche gesagt, ich sage es wieder.
Hier ist meine Predigt. Auf der Rückseite
dieses Booklets steht dieser Satz: „Harte
Zeiten vergehen, starke Menschen bestehen.“
Wenn ich das Geld hätte, würde ich Werbetafeln an allen Straßen der Vereinigten
Staaten aufstellen, in allen 50 Staaten.
Wenn ich das Geld hätte, würde ich Werbetafeln in den Städten in Amerika aufstellen,
wo die Leute arbeitslos sind, mit nur einem
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einzigen Satz darauf: „Harte Zeiten vergehen, starke Menschen bestehen.“
In den letzten 20 Jahren war ich, glaube ich,
6-mal in Korea. In Südkorea. Ich erinnere
mich noch an meinen ersten Besuch in
Korea. Das war direkt nach dem Krieg. Nie
zuvor war ich in einem so öden, unfruchtbaren und besiegten Land gewesen.
Damals gab es keinen einzigen lebenden
Baum in ganz Südkorea. Wissen Sie warum?
Während des Krieges waren die Zeiten so
hart, dass man die Bäume gefällt hat. Die
Leute aßen das Laub. Dann schälte man die
Rinde von den Bäumen und kochte sie in
Wasser. Daraus wurde eine schwarze dicke
Suppe. Von dieser Suppe ernährten sich die
Leute. Von Baumrindensuppe. Bei winterlichen Minusgraden wurde das Holz dann als
Brennstoff verbraucht. Solange, bis alle
Bäume tot waren. Das waren echt harte Zeiten. Kalkutta ist heute nicht so schlecht dran
wie Korea es noch vor 20 Jahren war. Aber
es ist jetzt voller verarmter Menschen.
Darunter Christen. Ein Christ denkt in
seinem Herzen, dass er jemand ist und
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Dinge überwinden kann. Dass er stark ist.
Harte Zeiten vergehen, starke Menschen
bestehen.
Aus Korea kam vor einigen Jahren ein kleiner, armer Methodistenprediger. Er konnte,
weil er Stipendien erhalten hatte, für einige
Monate nach Amerika kommen, um hier zu
studieren. Er besuchte unsere Leiter- und
Mitarbeiterkonferenz und ging über dieses
Gelände, kurz bevor die Crystal Cathedral
gebaut wurde. Er sah sich den riesigen
Tower of Hope an und den gewaltigen
Altarraum.
Wissen Sie, was er machte? Er nahm seine
Kamera und machte Fotos vom Tower of
Hope und dem Altarraum. Kurz bevor er
nach Hause flog, hörte er, dass wir ein größeres Gebäude bauen wollten, in dem für
4.000 Leute Platz wäre.
Vor drei Jahren war ich wieder in Korea. Ich
hatte versprochen, am Samstagabend in seiner Gemeinde zu predigen. Alles was er
hatte, war ein Zelt. Aber er hatte seinen Abschluss bei uns gemacht und war inspiriert.
Er hatte Träume. Er glaubte, dass alles mög-
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lich ist. Ich sagte also zu, am Samstagabend
in seinem Zelt zu predigen.
Aber am Samstag früh kam die Nachricht vom
Unfall meiner Tochter Carol und so konnte ich
mein Versprechen nicht einhalten. An diesem Abend waren etwa 1.000 Leute in dem
Zelt und warteten darauf, Dr. Schuller aus
Kalifornien zu hören. Er musste ihnen leider
sagen, dass ich weg musste, weil meine
Tochter einen schrecklichen Unfall hatte. Ich
musste mein Versprechen brechen.
Nun kam ich vor einigen Wochen wieder
nach Seoul, Korea, um einen Ehrentitel der
Hanyang Universität entgegenzunehmen.
Er hörte, dass ich für 48 Stunden in der Stadt
sei. Er wandte sich an meinen Gastgeber an
der Universität und sagte, ich müsse
kommen und seine Kirche besuchen. „Dr.
Schuller hat vor drei Jahren versprochen, in
meiner Gemeinde zu sprechen“, sagte er,
„und hat aus gutem Grund sein Versprechen
nicht gehalten. Jetzt muss er in meiner
Gemeinde vorbeikommen.“ Ich hatte nur
mitten am Tag Zeit. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah.
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Es waren drei Jahre vergangen. Jetzt standen hier Bäume. Ich sah Boulevards, achtspurige Straßen, herrliche Hotels. Wir
fuhren die Hauptstraße hinunter in Richtung des Platzes, an dem dieser kleine Methodistenpastor vor drei Jahren seine
Versammlungen in einem Zelt abgehalten
hatte. Raten Sie, was ich sah, als wir weiterfuhren. Den Tower of Hope. Kein Scherz.
Dieses Gebäude hier. Sein Duplikat in der
Skyline von Seoul, Korea. Vierzehn Stockwerke hoch, ein Kreuz auf der Spitze und
daneben eine gewaltige Kathedrale mit
Platz für 4.000 Menschen. Spektakuläre
Architektur. So schön wie unsere hier.
Jeden Sonntag ist sie dreimal mit Menschen
gefüllt. Mittlerweile ist sie die größte Gemeinde der Unierten Methodisten der Welt.
Hören Sie: Es funktioniert! Was ein Mensch
in seinem Herzen über sich denkt, das ist er.
Glauben Sie es und Sie können es erreichen.
Nichts ist unmöglich, außer Sie werden von
negativen Gedanken bestimmt.
Ich erinnere mich noch, wie ich vor 27
Jahren diese Gemeinde gründete. Die
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Straße hier vorne war zweispurig. Im Norden konnte man Rauch aufsteigen sehen.
Ich fragte mich, woher das Feuer kam und
fuhr hin. Ich sah Berge abgeholzter Orangenbäume, die aufeinander gestapelt wurden und verbrannt wurden. Ich fragte:
„Warum?“ Man sagte mir: „Oh, jemand
baut hier einen Park.“ Ich fragte „Wer?“,
und er sagte „Walt Disney“. Disneyland
wurde eröffnet und den Rest der Geschichte
kennen Sie alle.
Wussten Sie, dass Walt Disney im Alter von
21 Jahren seine erste hundertprozentige
Niederlage erlebte? Das stimmt. Wenn wir
von Armut reden: er lebte auf einem Sofa.
Einem alten Sofa. Er nahm die Kissen eines
Sperrmüllsofas und schlief darauf. Sein
Essen? Bohnen aus der Dose - Suppe aus
Rinde. Harte Zeiten vergehen, aber starke
Menschen bestehen.
Wie stark sind Sie? Ich sage Ihnen was: Sie
sind stärker als Sie glauben. Sie sind sehr
stark.
Der Grund? Sie haben heute die Freiheit sich
jedes Ziel zu setzen, das Sie wollen. Punkt.
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Sie haben heute Morgen die Freiheit, jeden
Traum zu erwählen, den Sie möchten. Ich
werde nie damit aufhören, dies den Menschen zu sagen.
Ich kenne große Menschen und viele ihrer
persönlichen Freunde. Ich könnte mich mit
ihren Namen schmücken, aber wenn man
einmal mit Jesus Christus befreundet ist,
werden die Namen berühmter Freunde eher
unwichtig.
Ich habe gelernt, dass es keine großen Menschen gibt. Das ist eine Illusion. Ein Fehler in
der Wahrnehmung.
Es gibt keine großen Leute. Es sind ganz
normale Menschen. Sie haben nur größere
Entscheidungen gefällt, einen größeren
Traum erwählt. Sie wählen den Traum und
von diesem Standpunkt aus gestalten Sie
Ihre Zukunft. Wenn Sie heute keine Arbeit
haben, könnte es Ihr Glück sein. Sie haben
die völlige Freiheit etwas Neues anzufangen. Auf jeden Fall!
Es erfordert Mut, das Gewohnte zu verlassen. Vielleicht hatten Sie bisher nie den Nerv
zu kündigen und sich selbständig zu
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machen. Sie fragen, welches Geschäft Sie
aufmachen könnten? Ich sage es Ihnen. Es
gibt in den USA 6 Millionen Menschen, die
im Direktmarketing arbeiten. Das können
Sie jederzeit tun. Natürlich! Wie ich mich
heute sehe, werde ich in Zukunft sein.
Natürlich kann man alles immer etwas übertreiben. Ich erinnere mich noch an die
lustige Geschichte von dem Mann, der eine
Parade anführte. Er leitete eine Marschkapelle und der Posaunist erkrankte plötzlich.
Also machte er einen Aufruf und suchte
einen Posaunisten. Ein junger Mann trat vor,
wurde eingekleidet und sie starteten die
Parade. Sie marschierten die Straße hinunter, spielten ihr Stück und der Posaunist
spielte schrecklich. Als alles vorüber war,
fragte der Kapellmeister den jungen Mann:
„Warum haben Sie mir nicht gesagt, dass Sie
nicht Posaune spielen können?“ Der darauf:
„Woher sollte ich das wissen, ich habe es
noch nie probiert.“
Walt Disney hatte einmal eine gute
Antwort. Als er gefragt wurde, wie er von
Dosenbohnen und dem Leben auf einem
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alten Sofa auf der Straße weg gekommen
sei und dahin, wo er heute ist, sagte er: „Ich
wusste nie, was ich nicht kann.
Ich wusste nie, was ich nicht kann. Also war
ich bereit, alles zu versuchen.“
Das ist Möglichkeitsdenken.
Was sind Sie bereit, auszuprobieren?
Welche Ziele haben Sie? Wovon träumen
Sie? Wie sehen Sie sich selbst? Wie ich mich
heute sehe, werde ich in Zukunft sein.
Heute möchte ich, dass Sie sich ein Bild im
Gedächtnis ausmalen, indem ich Ihnen diese
Frage mitgebe: Welche Ziele würde ich mir
setzten, wenn ich sicher wäre, dass es mir
gelingen würde?“ Denken Sie darüber nach.
Beten Sie darüber. Und machen Sie sich bereit, entsprechend zu handeln.
Wissen Sie was? Paulus sagte: „Ich vermag
alles durch den, der mich stark macht, Christus.“ Woher kommen meine Träume?
Woher hoffe ich wohl, dass Ihre kommen?
Nun, von Jesus Christus. Gott hat Sie in diese
Welt gesetzt. Er hat einen Traum. Öffnen Sie
sich. Wie ein Mann in seinem Herzen von
sich denkt, wie eine Frau in ihrem Herzen
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von sich denkt, wie ein Kind in seinem
Herzen von sich denkt, so sind sie.
Letztes Jahr wurde ich auf einer Konferenz
einem der Spitzenverkäufer vorgestellt. Ein
junger Mann von 22 Jahren. Vor einigen
Jahren wurde bei diesem jungen Mann
Mukoviszidose diagnostiziert. Auf dieser
Verkäuferkonferenz wurde er geehrt, weil
er der beste Verkäufer war. Er ging in den
Verkauf, nachdem er die Diagnose Mukoviszidose erhalten hatte. Mit einer tödlichen
Krankheit stellt einen niemand mehr ein.
Man hatte ihm gesagt, er würde nicht mehr
lange leben. Die Krankheit ist tödlich.
So saß er zu Hause rum und wartete auf den
Tod. Seine Eltern waren arm.
Sie konnten sich kaum seine Medikamente
leisten. Dann dachte er: „Nur weil ich jung
sterben muss, heißt das nicht, dass ich mein
Leben nicht leben darf. Ich werde mit dem
was mir bleibt etwas Großartiges machen.“
Weiter dachte er: „Ich könnte Verkäufer werden.“ Und das wurde er auch. Als ich ihn traf,
trug er ein Hawaiihemd. Er sagte: „Wissen
Sie, warum ich dieses Hawaiihemd trage?
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Ich habe genug Geld verdient, um meinen
Eltern ein Haus zu kaufen. Genug Geld, um
etwas zur Seite zu legen für meine Beerdigungskosten. Da habe ich darüber nachgedacht, was ich mit dem Rest des Geldes
machen soll. Ich habe einiges dem Herrn
gegeben und es gespendet. Sehr viel! Aber
ich hatte noch etwas übrig und so habe ich
meine Eltern zu einem Urlaub auf Hawaii
eingeladen. Wir sind gerade zurückgekehrt
und es war wunderbar.“
Unter seinem Hawaiihemd sah man seine
gebräunte Haut. Er war nur noch Haut und
Knochen. Ich glaube, er ist mittlerweile
verstorben. Aber er ist quicklebendig, weil
er seinen Herrn kannte. Und er hat etwas
entdeckt, das ich Ihnen heute Morgen gesagt habe und zwar: Harte Zeiten vergehen,
starke Menschen bestehen!
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Beten Sie jetzt mit mir:
Danke, Herr! Du hast uns berufen, unser Potenzial zu entwickeln und unsere Möglichkeiten zu ergreifen. Rufe in uns dieses
Bewusstsein und die Haltung hervor, dass
wir mit der Hilfe Gottes alles schaffen. Und
fange bei mir damit an.
Jesus Christus, ich will Dir danken, das Du
gekommen bist, um mein Retter, mein Herr
und mein bester Freund zu sein. Du gehst
mit mir, und sprichst mit mir. Du sagst mir,
ich bin Dein. Die Freude, die aus dem gemeinsamen Weg im Gebet mit Dir kommt,
ist fantastisch.
Vater, lass jeden, der jetzt zuhört, wissen,
dass Christus lebendig ist und sein/ihr
Freund sein will. Flüstere ihnen ins Ohr und
schenk ihnen einen Traum. Einen Traum, der
das Leben wunderbar und die Ewigkeit
überwältigend macht. Amen.
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