USC Münster - Schweriner SC Sonntag, 21. Februar, 14.30 Uhr

Сomentários

Transcrição

USC Münster - Schweriner SC Sonntag, 21. Februar, 14.30 Uhr
Ausgabe 10 | Saison 2015/16
Journal
Volleyball Bundesliga
Aktuelles
Erfolgsserie ausgebaut
Der Gast
Schwerin trotzt Stress
Sonntag, 21. Februar, 14.30 Uhr
USC Münster - Schweriner SC
USC-Auswärtstag
Volles Programm
Die LVM Versicherung freut sich auf ein spannendes
Spiel und wünscht der Mannschaft viel Erfolg!
Um Ihren persönlichen Versicherungsbedarf kümmern
sich deutschlandweit über 2.200 Vertrauensleute.
Eine LVM-Versicherungsagentur in Ihrer Nähe finden
Sie unter lvm.de
LVM Versicherung
Kolde-Ring 21, 48126 Münster
Mo. – Fr. von 8.00 – 20.00 Uhr
kostenfrei: 0800 5 86 37 33
Journal
| 3
Willkommen
Volleyball Bundesliga
Inhalt
Seite
Willkommen
Seite 3
Zu Gast in Berg Fidel: Schweriner SC
Seite 4
USC siegt auch in Köpenick
Seite 5
Das Team des USC und die Statistiken
Seite 6 und 7
Auswärts-Aufenthalt: Exakt getaktet
Seite 9
Mannheim rüstet die Arena um
Seite 10
USC-Nachwuchs spielt um Titel
Seite 11
Titelbild: Michala Kvapilova, gerade 26 Jahre alt geworden,
ist im Angriff die wirkungsvollste USC-Spielerin.
Foto: Jürgen Peperhowe
Auch schwierige Szenen werden gelöst: Sina Fuchs holt aus, was Trainer Andreas Vollmer (im
Hintergrund) gefällt.
Foto: Jürgen Peperhowe
„Es läuft rund beim USC –
und das macht Mut!“
L
Henning Müller-Tengelmann freut sich auf den Schlager
iebe USC-Fans, liebe
Volleyballfreunde,
USC Münster gegen
den Schweriner SC: diese
Partie gehört zweifelsfrei zu
den Klassikern in der Bundesliga. Schließlich spielen
heute die beiden erfolgreichsten deutschen Mannschaften im Damen-Volleyball gegeneinander. Beim
letzten Aufeinandertreffen
im Hinspiel in Schwerin hat
sich der USC nur denkbar
knapp in einem TiebreakKrimi dem Rekordmeister
geschlagen geben müssen.
118 Minuten lieferten wir
den Schwerinerinnen einen
heißen Kampf auf Augenhöhe und haben den einen
Zähler mehr als verdient.
Dieses Mal wollen wir alle
drei Punkte in Münster behalten! Denn es läuft derzeit
rund beim USC – und das
macht Mut für das heutige
Spiel!
Wir als Stadtwerke begrüßen alle Zuschauerinnen
und Zuschauer zu diesem
Spitzenspiel. Ein besonderes
Hallo an die Ehrenamtlichen
aus Münster, die heute bei
der
„Aktion
Tribüne
Mensch“ dabei sind. Mit dieser Aktion bedanken wir uns
gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Münster bei
den vielen Ehrenämtlern in
Münster. Als Dankeschön
USC Münster Geschäftsführung
Präsident: Jörg Adler
Vizepräsident Sport:
Jürgen Schulz
Vizepräsident Finanzen:
Martin Gesigora
Vizepräsident Spielbetrieb und Marketing:
Jürgen Aigner
Vizepräsident Sponsorenbetreuung und Marketing:
Karl Werner Rinker
Beisitzer: Dr. Christian
Klöver, Prof. Karen Zentgraf
Vorsitzende des Jugendausschusses: Ute Zahlten
Beirat: Karin Reismann
(Vorsitzende), Marko Feldbaum, Wolfgang Heuer,
Rolf Jungenblut, Roland
Klein, Gregor Meyer,
Detlef Nagel, Josefine Paul,
Ruprecht Polenz, Bernd
Redeker, Marc Arne Schümann, Stephanie Simon
Geschäftsführer:
Mariano Pala
Kurz-Info USC Münster
Gründungsjahr: 1961
Erfolge: Deutscher Meister: 1974, 1977, 1980, 1981, 1992,
1996, 1997, 2004, 2005 | Pokalsieger: 1973 bis 1976,
1979, 1991, 1996, 1997, 2000, 2004, 2005
Europapokalsieger: 1982, 1994, 1996 (jeweils CEV-Pokal),
1992 (Europapokal der Pokalsieger)
Impressum
Henning Müller-Tengelmann sieht dem Bundesliga-Klassiker mit Vorfreude entgegen.
Foto: Peter Leßmann
für ihr freiwilliges Engagement laden wir sie hier in
den Volleydome am Berg Fidel ein. Natürlich übernehmen wir auch die Hin- und
Rückfahrt mit einem unserer
Stadtwerke-Busse.
Lassen Sie uns den USC
tatkräftig unterstützen, lautstark anfeuern und unseren
Spielerinnen zeigen, dass
wir hinter ihnen stehen. Wir
freuen uns auf ein spannendes Spiel!
Henning Müller-Tengelmann
(Kaufmännischer
Geschäftsführer Stadtwerke
Münster)
Redaktion: Alexander
Heflik (verantwortlich),
Henner Henning, Wilfried
Sprenger, Thomas Austermann
Anzeigen: Marc Arne
Schümann (verantwortlich)
Layout: Lisa Stetzkamp,
Livingpage GmbH & Co.
KG
Fotos: Jürgen Peperhowe,
Thomas Austermann, Pres-
sedienst Volleyball-Bundesliga, DVV, USC Münster
Druck: Druckhaus
Aschendorff
An der Hansalinie
48163 Münster
Redaktionsanschrift:
An der Hansalinie 1
48163 Münster
Telefon: 0251 / 690 76 06
Telefax: 0251 / 69 07 06
E-Mail: [email protected]
4 |
Journal
Zu Gast in Berg Fidel
Der Gegner
Volleyball Bundesliga
V O L L E Y B A L L 1. B U N D E S L I G A
Schweriner SC
1
Lousiane Penha
Souza Ziegler
Außenangriff
1985 | 1,77 m
2
Tanja
Joachim
Zuspiel
1992 | 1,82 m
4
Veronika
Hroncekova
Mittelblock
1990 | 1,90 m
5
Sabrina
Krause
Mittelblock
1998 | 1,97 m
6
Jennifer
Geerties
Außenangriff
1994 | 1,85 m
11
Michaela
Wessely
Zuspiel
1995 | 1,79 m
12
Anja
Brandt
Mittelblock
1990 | 1,93 m
13
Janine
Völker
Libero
1991 | 1,77 m
14
Elisa
Lohmann
Außenangriff
1998 | 1,74 m
15
Alice
Blom
Außenangriff
1980 | 1,79 m
7
Gina
Köppen
Außenangriff
1998 | 1,86 m
16
Marie
Schölzel
Mittelblock
1997 | 1,90 m
8
Ariel
Turner
Außenangriff
1991 | 1,86 m
9
Tabitha
Love
Diagonal
1991 | 1,96 m
10
Denise
Hanke
Zuspiel
1989 | 1,80 m
17
Marie
Holstein
DIagonal
1997 | 1,90 m
18
Stefanie
Golla
Libero
1985 | 1,72 m
T
Felix
Koslowski
Trainer
1984
Denise Hanke spielte je ein Jahr in der Türkei bei Eczacibasi Istanbul und Impel Wroclaw in
Polen, ehe sie nach Schwerin zurückkehrte.
Foto: Jürgen Peperhowe
SSC absolviert
ein Mammutprogramm
Koslowskis Kader aber trotzt den Beanspruchungen
Kader-Überblick
AA
Z
MB
MB
AA
AA
AA
D
Z
Z
MB
L
AA
AA
MB
D
L
T
1
2
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
Lousiane P. S. Ziegler
Tanja Joachim
Alyssa Longo
Sabrina Krause
Jennifer Geerties
Gina Köppen
Ariel Turner
Tabitha Love
Denise Hanke
Michaela Wessely
Anja Brandt
Janine Völker
Elisa Lohmann
Alice Blom
Marie Schölzel
Marie Holstein
Stefanie Golla
Felix Koslowski
30.07.85
29.10.92
02.01.90
18.12.98
05.04.94
04.12.98
01.08.91
11.09.91
31.08.89
01.11.95
15.02.90
19.09.91
22.07.98
07.04.80
01.08.97
15.04.97
18.09.85
18.03.84
1,77 m
1,82 m
1,90 m
1,97 m
1,85 m
1,86 m
1,86 m
1,96 m
1,80 m
1,79 m
1,93 m
1,77 m
1,74 m
1,79 m
1,90 m
1,90 m
1,72 m
BRA
GER
SVK
GER
GER
GER
USA
CAN
GER
GER
GER
GER
GER
NED
GER
GER
GER
GER
-tau- MÜNSTER. Langeweile
kommt nicht auf, der Schweriner SC ist in diesen Tagen
im Stress. Das Mittwochspiel
gegen Aachen war das fünfte
binnen 14 Tagen. Und ausruhen gilt nicht, denn in
Münster sind die Landeshauptstädterinnen
gleich
wieder gefordert.
„Das ist wirklich nicht einfach für uns“, muss sich Trainer Felix Koslowski dem
Mammutprogramm stellen
und zusehen, die Laune
hochzuhalten. Gegen die Ladies in Black hielt sich der
Stress in Grenzen, denn binnen 65 Minuten war das 3:0
eingefahren.
Zuspielerin Denise Hanke
wirkte wieder mit, war aber
wie die Niederländerin Alice
Blom am Samstag zuvor wegen hohen Fiebers außen
vor, als der SSC bei den VolleyStars Thüringen in 93 Minuten 3:1 siegte. Nationalspielerin Jennifer Geerties
spielt seit Wochen weitgehend alle Partien durch, ist
aber gesundheitlich ebenfalls angeschlagen. Die USAmerikanerin Ariel Turner,
dito erkrankt, kam hier
ebenfalls nur zu einem Kurzeinsatz. Gegen Aachen wirkte sie wieder mit. In der Besetzung agierte Schwerin
durchweg überlegen und
machte kaum Fehler.
In Suhl mussten die jun-
Kapitänin und oft sehr wertvoll
fürs Team: Lousi Souza Ziegler
aus Brasilien.
Foto: Ch. Zenker
gen Zuspielerinnen Michaela
Wessely und Tanja Joachim
aufs Feld. Im Angriff sorgten
Tabitha Love, Anja Brandt
und die zur wertvollsten
Der Spieltag
Samstag
Köpenick – Wiesbaden
Vilsbiburg – Dresden
Thüringen – Hamburg
Aachen – Stuttgart
Straubing – Potsdam
Sonntag
Münster – Schwerin
VCO Berlin – Wiesbaden
Mittwoch
Potsdam – VCO Berlin
Schwerinerin gewählte Lousi Souza Ziegler für die größte Durchschlagskraft. Die
Mecklenburgerinnen waren
in Suhl vor 600 Zuschauern
gleichwohl überlegen. „In
den beiden ersten Durchgängen haben wir unsere
Möglichkeiten ruhig und
diszipliniert ausgespielt und
unserem
Gegner
keine
Chance gelassen. Lediglich
im dritten Satz haben wir etwas nachgelassen und Suhl
stark gemacht“, sagte Koslowski. Zuvor hatte Schwerin in der Liga bereits gegen
Vilsbiburg und im Europapokal beim rumänischen
Meister CS Volei Alba Blaj
gewonnen.
Der 31-jährige Koslowski
war im Januar der verantwortliche Coach, als die
deutsche Frauen-Nationalmannschaft in der Türkei zur
europäischen Olympia-Qualifikation antrat. Gemeinsam
mit Münsters Andreas Vollmer und Wiesbadens Christian Sossenheimer steuerte
Koslowski in einer schwierigen Phase das Geschehen.
Der DVV verpasste in einer
denkwürdigen Runde die
Teilnahme an den Spielen
im Sommer in Rio de Janeiro. Seither geht es hinter den
Kulissen um eine Neubesetzung des Cheftrainerpostens
und eine Neuaufstellung der
A-Mannschaft.
Journal
| 5
USC und Liga aktuell
Volleyball Bundesliga
Rotation ohne Schleuder-Effekt
USC wechselt im Personal und sorgt selbst für Stimmung beim 3:0 im Berliner Stadtteil
-tau- MÜNSTER. Auch die angezeigte Mini-Rotation brachte
den USC Münster nicht ins
Schleudern. Das Mittwochspiel in Berlin beim Köpenicker SC bestritt Trainer Andreas Vollmer ohne Ashley
Benson und Hanna Orthmann sowie mit „Kurzarbeiterin“ Amanda Sa. Beim 3:0
(21:16, 27:25, 25:23) führte
Irina Kemmsies Regie. Die
19-Jährige machte das gut.
„Sie war sehr konstant. Irina ist unsere Perspektivspielerin und die bringen wir
immer weiter heran“, wertete Vollmer, der am Ende des
dritten Satzes die routiniertere Amanda Sa brachte, um
den Sieg dingfest zu machen.
Vor der Minuskulisse von
215 Zuschauern musste
Münster selbst für „inneres
Feuer“ (Vollmer) sorgen,
denn die Atmosphäre gab
rein gar nichts her. „Das war
seltsam, aber wir haben es
geschafft, uns selbst in Stimmung zu bringen.“ Das Berliner Wetter, die Straßenverhältnisse, der Spielzeitpunkt
– alles das wird womöglich
zu der enttäuschenden Resonanz beigetragen haben.
Dem USC war es letztlich
„Unsere Perspektivspielerin“, wie Trainer Andreas Vollmer (r.) über Irina Kemmsies (l.) sagt, genießt das Vertrauen und bekommt
Verantwortung. In Berlin war die Studierende nahezu über die volle Zeit als Zuspielerin gefordert.
Foto: Jürgen Peperhowe
schnuppe, denn der siebte
Erfolg am Stück wird das
Team weiter stärken. „In den
Sätzen zwei und drei hatten
wir ja spannende Endphasen, die wir letztlich gewonnen haben. Ich denke, so etwas bleibt haften – solche
Siege sind wertvoller“, ist
Vollmer überzeugt. Verlass
war einmal mehr auf die Angreiferinnen Michala Kvapilova und Sarah Petrausch,
auch Sina Fuchs agierte
konstant gut und sorgte wie
Petrausch mit fünf direkten
Aufschlagpunkten für zwischenzeitliches Durcheinander bei Köpenick, das den
Ausfall von Leistungsträgerin Lauren Barfield nicht zu
kompensiere wusste. Der
Club anerkannte die Qualität der Gäste auf seiner
Homepage: „Die von Athletik und Präzision geprägten
Angriffsaktionen von Kvapilova, Fuchs und Co. waren
spielbestimmend und für
manchen
im
Publikum
durchaus in ihrer Ausführung eine Augenweide.“
Potsdam gelingt ein Coup
3:2-Sieg in Dresden / Stuttgart nach 53 Minuten am Ziel
Alberto Salomoni (49) und Potsdam triumphierten in Dresden: „Ein fantastischer Sieg!“
Foto: Jürgen Peperhowe
-tau/vbl- MÜNSTER. In Köpenick
verloren, gegen Hamburg
verloren – aber nicht in
Dresden: Der Potsdamer SC
wunderte sich zuletzt über
sich selbst. Am Mittwoch gelang Alberto Salomonis Auswahl ein 3:2 beim Meister
binnen 134 Spielminuten
vor 2700 Zuschauern.
„Heute haben wir wett gemacht, was in den vergangenen Spielen schief gelaufen
ist“, sagte der Italiener. „Das
war ein fantastischer Sieg.
Wir haben Punkte geholt
gegen die beste Mannschaft
der Liga. Super gemacht!“
Das 17:25 im ersten Satz
konterte der SCP mit einem
25:23 und blieb auf Augenhöhe mit dem Favoriten.
Dresden gewann 25:23, aber
augenscheinlich nicht wirklich an Sicherheit. Die Brandenburgerinnen
muckten
weiter auf, glichen mit
einem 27:25 aus und igno-
rierten auch einen Rückstand im Tie-Break. Aus dem
11:9 wurde ein 14:9 und am
Ende das 15:10.
Regina Mapeli Burchardt
bekam die goldene MVPMedaille für die wertvollste
Spielerin der Partie. Silber
ging an Gina Mancuso. Erfolgreichste Scorerin der Partie war Saskia Hippe mit 20
Punkten. Auf DSC-Seite
brachte es Kristina Mikhailenko auf 18 Zähler. Nur
Wiesbaden war es zuvor in
dieser Serie vergönnt, in
Dresden zu gewinnen. Den
Rang
als
heimstärkste
Mannschaft hat jetzt erst
einmal Schwerin inne.
Deutlich weniger Sport
fürs Eintrittsgeld bekamen
die Zuschauer in Stuttgart zu
sehen. 1466 Fans erhoben
sich bereits nach 53 Minuten
wieder von ihren Plätzen, da
stand das 3:0 gegen Thüringen schon fest. Den zweiten
Satz gewannen die Gastgeberinnen mit 25:8. Suhl hatte keine Chance, sich überhaupt in die Nähe eines Satzgewinns zu bewegen.
Der VC Wiesbaden hatte
gut zu tun bis zum 3:2 gegen
Nawaro Straubing (21:25,
23:25, 25:14, 25:21, 16:14),
dem VCW-Trainer Dirk Groß
eine gute Vorbereitung attestierte: „Unser Gegner hat
viele Spielzüge schon im Voraus erahnt.“ Erst die Pause
nach dem zweiten Satz nutzte Wiesbaden, um sich neu
auszurichten. Groß forderte
mehr Mut im Angriff ein
und nahm vor dem dritten
Satz einige Änderungen vor:
Er brachte Iveta Halbichová
für Kaisa Alanko im Zuspiel
und ließ seine Außenangreiferinnen Esther van Berkel
und Tanja Großer die Reihen
tauschen. Deutlich kompromissloser ging es nun zur Sache – und erfolgreich.
6 |
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Journal
Das USC-Team
Volleyball Bundesliga
Mannschaft
Sp
+
– 3:0 3:1 3:2 2:3 1:3 0:3
Dresdner SC
Schweriner SC
gart
Allianz MTV Stuttg
USC Münster
VC Wiesbaden
Rote Raben Vilsbiburg
SC Potsdam
VT Aurubis Hamburg
Köpenicker SC Berlin
Ladies in Black Aachen
NawaRo Straubing
VolleyStars Thüringen
VCO Berlin
21
21
21
21
20
21
20
21
21
21
20
21
21
17
17
15
15
13
11
9
10
9
9
7
3
0
4 11
4 8
6 8
6 7
7 7
10 5
11 3
11 3
12 3
12 4
13 3
18 3
21 0
1
Andrea
Laković
Irina
Kemmsies
Zuspiel
14. Mai 1996
Größe: 1,81 m
Beim USC seit 2011
4
5
6
4
Pia
Leweling
Außen/Annahme
04. Januar 1998
Größe: 1,83 m
Beim USC seit 2013
0
1
5
1
2
4
1
4
4
4
6
4
3
2
1
0
2
3
2
3
6
5
7
5
12
17
1,20
1,18
1,14
1,08
1,06
1,00
1,00
0,98
0,99
0,96
0,96
0,80
0,68
1752 : 1455
1863 : 1578
1853 : 1624
1856 : 1722
1679 : 1578
1842 : 1845
1801 : 1796
1703 : 1737
1775 : 1785
1603 : 1669
1623 : 1698
1345 : 1671
1131 : 1668
2,75
2,24
1,93
1,68
1,50
1,15
1,02
0,82
0,82
0,79
0,69
0,31
0,08
55 : 20
56 : 25
52 : 27
52 : 31
45 : 30
45 : 39
42 : 41
36 : 44
37 : 45
33 : 42
31 : 45
17 : 54
5 : 63
P
51
49
44
43
38
34
32
27
27
27
21
11
1
Aktueller Stand
P
Siege
Allianz MTV Stuttgart
USC Münster
VC Wiesbaden
44
43
38
15
15
13
Gegner 20./21.2.
Pos. Spielerin
Quote
2. Sina Fuchs
30. Sarah Petrausch
12,8 %
10,2 %
Gegner 2.3.
Gegner 5.3.
Ladies in Black Aachen USC Münster
Schweriner SC
Allianz MTV Stuttgart
Köpenicker SC (Sa.)
SC Potsdam
VCO Berlin (So.)
Aufschlag
Punkte
31
17
Köpenicker SC Berlin
VT Aurubis Hamburg
Schweriner SC
Aufschlag mit Wirkung
Beschreibt den Wirkungsgrad des Aufschlags.
Pos. Spielerin
16. Sarah Petrausch
21. Alisha Ossowski
23. Ines Bathen
Aufschläge
gesamt
166
66
141
Quote
68,4 %
67,2 %
66,4 %
1
SPIELE DES USC MÜNSTER:
MVP
2
1
Sina
Fuchs
Außen/Annahme
28. September 1992
Größe: 1,80 m
Beim USC seit 2006
7
MVP
Amanda
Sá
Zuspiel
25. Juni 1983
Größe: 1,79 m
Beim USC seit 2015
2
2
1
3
2
4
7
1
3
1
2
2
1
Aufschlag Punkte
In dieser Statistik werden die absolut erzielten Aufschlagpunkte eines Spielers erfasst.
Michala
Kvapilová
Diagonal
02. Februar 1990
Größe: 1,82 m
Beim USC seit 2015
2
4
2
5
3
3
2
4
3
1
2
0
0
Satz
-quotient -verhältnis
Kampf um Platz 3
Bei gleicher Punktzahl gelten folgende Kriterien in angegebener Reihenfolge für die Platzierung: Anzahl
gewonnener Spiele, Satzquotient, Ballpunktequotient, der direkte Vergleich zwischen beiden Mannschaften.
Mittelblock
20. Februar 1989
Größe: 1,85 m
Beim USC seit 2015
2
4
5
5
3
3
3
4
3
3
4
2
0
0
Ball
-quotient -verhältnis
MVP
2
1
Spieltag
Uhrzeit
So, 18.10. 14:30
Mi, 21.10. 19:30
Sa, 24.10. 14:30
So, 25.10. 14:30
Fr, 30.10. 19:00
So, 08.11. 14:30
Sa, 14.11. 19:00
Sa, 21.11. 19:00
Mi, 25.11. 19:00
So, 29.11. 14:30
So, 06.12. 14:30
So, 13.12. 15:00
Mannschaft
USC : Dresdner SC
NawaRo Straubing : USC
USC : VCO Berlin
USC : SC Potsdam
Rote Raben Vilsbiburg : USC
USC : VolleyStars Thüringen
Ladies in Black Aachen : USC
VC Wiesbaden : USC
Schweriner SC : USC
USC : Köpenicker SC Berlin
USC : Allianz MTV Stuttgart
VT Aurubis Hamburg : USC
0 P. 1 P. 2 P. 3 P.
0
0
3
5
8
11
14
15
16
18
21
23
E
1:3
3:0
3:0
3:2
0:3
3:0
1:3
3:2
3:2
3:2
3:1
2:3
Journal
Angriff Punkte
In dieser Statistik werden die absolut erzielten
Angriffspunkte eines Spielers erfasst. Zusätzlich
werden die Anzahl der Spiele und Sätze, in denen
der Spieler eingesetzt wurde, sowie die Anzahl der
Angriffspunkte pro Satz angezeigt.
Quote Angriffspunkte
Diese Statistik weist die Punktquote der Angreifer
aus. Beschrieben wird das Verhältnis aller Angriffspunkte zu allen Angriffsaktionen.
Angriffswertung Spezialposition
Diese Statistik beschreibt das Verhältnis von der
Angriffseffizienz eines Spielers zur durchschnittlichen Angriffseffizienz auf seiner Spielposition in
Relation zur Summe seiner Angriffe insgesamt.
Block Punkte
In dieser Statistik werden die absolut erzielten Blockpunkte eines Spielers erfasst. Zusätzlich werden die
Anzahl der Spiele und Sätze, in denen der Spieler eingesetzt wurde, sowie die Anzahl der Blockpunkte pro
Satz angezeigt.
Annahme
Diese Statistik weist die Quote eines Spielers aus,
eine perfekte Annahme zu machen und beschreibt
das Verhältnis der perfekten und guten Annahmen
zur Summe aller Annahmen.
Pos. Spielerin
5. Linda Dörendahl
12. Sina Fuchs
18. Alisha Ossowski
Pos. Spielerin
Quote
Angriff
Punkte
4. Michala Kvapilová
28. Sina Fuchs
35,7 %
33,7 %
216
126
Angriffe
gesamt
Quote
225
94
52,0 %
41,5 %
Pos. Spielerin
6. Ashley Benson
27. Andrea Laković
Pos. Spielerin
9. Ashley Benson
10. Michala Kvapilová
Pos. Spielerin
12. Ashley Benson
13. Leonie Schwertmann
Annahmen
gesamt
Quote
Pos. Spielerin
310
427
86
46,5 %
44,0 %
43,0 %
4. Ines Bathen
52. Linda Dörendahl
55. Sarah Petrausch
Beschreibt die Angriffseffizienz der Mitspieler,
nachdem der bewertete Spieler zugespielt hat.
Angriffe Wertung
gesamt Spezialposition
225
28,0 %
605
23,6 %
Blockeffizienz
Blockpunkte
43,1 %
17,5 %
35
34
Abwehr
Beschreibt das Verhältnis von erfolgreich abgewehrten Bällen zu allen auf den Spieler geschlagenen Bällen. Als erfolgreich abgewehrt gelten Bälle, die vom
Abwehrspieler im Spiel gehalten werden können.
Zuspieleffizienz
Pos. Spielerin
2. Amanda Sá
24. Irina Kemmsies
Abwehraktionen
Abwehrquote
147
480
138
59,7 %
50,4 %
49,8 %
Zuspiele
gesamt
Zuspieler
Effizienz
957
152
29,4 %
14,8 %
SPIELE DES USC MÜNSTER:
Spieltag
Uhrzeit
Sa, 19.12. 17:30
So, 17.01. 14:30
Sa, 23.01. 19:00
So, 24.01. 16:00
So, 31.01. 14:30
Mi, 03.02. 19:00
So, 07.02. 14:30
So, 14.02. 14:30
Mi, 17.02. 19:00
So, 21.02. 14:30
Mi, 02.03. 19:00
Sa, 05.03. 19:30
| 
Das USC-Team
Volleyball Bundesliga
Mannschaft
Dresdner SC : USC
USC : NawaRo Straubing
VCO Berlin : USC
SC Potsdam : USC
USC : Rote Raben Vilsbiburg
VolleyStars Thüringen : USC
USC : Ladies in Black Aachen
USC : VC Wiesbaden
Köpenicker SC Berlin : USC
USC : Schweriner SC
Allianz MTV Stuttgart : USC
USC : VT Aurubis Hamburg
9
Außen/Annahme
26. März 1995
Größe: 1,73 m
Beim USC seit 2010
10
E
3:2
0:3
0:3
0:3
3:2
0:3
3:1
3:2
0:3
Ashley
Benson
Mittelblock
20. Februar 1989
Größe: 1,90 m
Beim USC seit 2012
12
13
MVP
1
1
MVP
1
1
Linda
Dörendahl
Libera
20. Juli 1984
Größe: 1,76 m
Beim USC seit 2010
16
4
Sarah
Petrausch
Außen/Diagonal
31. Juli 1990
Größe: 1,86 m
Beim USC seit 2012
14
MVP
Hanna
Orthmann
Außen
03. Oktober 1998
Größe: 1,88 m
Beim USC seit 2013
MVP
1
Julia
Schaefer
Diagonal
03. Juli 1996
Größe: 1,88 m
Beim USC seit 2011
17
0 P. 1 P. 2 P. 3 P.
24
24
27
30
32
35
38
40
43
Alisha
Ossowski
Ines
Bathen
Außen/Annahme
27. August 1990
Größe: 1,73 m
Beim USC seit 2007
18
MVP
2
Leonie
Schwertmann
Mittelblock
12. Januar 1994
Größe: 1,93 m
Beim USC seit 2010
Andreas
Vollmer
Trainer
30. Juli 1966
Größe: 1,83 m
Beim USC seit 2015
MVP
1
e
u
e
N
!
e
t
o
b
e
g
An
Foto: www.colourbox.com
Entspannt Zeitung lesen!
WN ePaper + Tablet/Phone
Tablet-Rate / Monat*
Einmalzuzahlung*
Kombi-Abo
Online-Only-Abo
iPhone 6s, 64 GB
449 €
13 €
11 €
iPad mini 4, WiFi, 16 GB
179 €
6€
4€
iPad Air 2, WiFi, 16 GB
99 €
13 €
11 €
iPad Air 2, WiFi, 64 GB
199 €
13 €
11 €
89 €
6€
4€
Samsung Galaxy Tab A, WiFi, 16 GB
*Für Abonnenten der gedruckten Zeitung zzgl. 3,90 €/Monat für das ePaper-Abo.
Neukunden zahlen für das WN ePaper 33,30 €/Monat. Nach 24 Monaten reduziert
sich der monatliche Preis um die Tablet-Rate auf den zu dem Zeitpunkt gültigen
Bezugspreis. Einmalzahlung zzgl. Nachnahmegebühr.
Apple, iPad, iPod, iPhone, iTunes und Mac sind Marken der Apple Inc., eingetragen
in den USA und weiteren Ländern. App Store ist eine Servicemarke der Apple Inc.
Google, Android, Chrome, Google Play und das Google-Logo sind eingetragene
Marken von Google Inc. Galaxy Tab ist eine Marke der Samsung Electronics Co., Ltd.
Jetzt bestellen unter:
www.wn.de/ePaper
oder telefonisch 0251.690-49252.
Sams
un
Galax g
y
Tab A
iPad
iPad Air 2
m
iPhon ini 4
e 6s
Die Apps erhalten Sie kostenlos
für iOS und Android.
Journal
USC und Liga aktuell
Volleyball Bundesliga
| 9
Suhl kann
sich erst
nach der
Serie retten
Akribisch bei der Arbeit ist USC-Coach Andreas Vollmer während des Spiels wie hier im Gespräch mit Ashley Benson und vor
dem Match sowieso. Gründliche Videoanalysen sind in der Vorbereitung der Normalfall.
Foto: Jürgen Peperhowe
Der durchgetaktete Tag
Der Auswärtsstundenplan des USC ist ein ausgeklügeltes Programm
Von Thomas Austermann
MÜNSTER. Das Schloss Köpenick liegt nur einen Steinwurf entfernt von dem
Quartier, das der USC Münster vor seinem Mittwochspiel im Berliner Osten bestritt. Weder für das 1558 als
Jagdschloss erbaute Kleinod,
das heute ein Kunstgewerbemuseum beherbergt, noch
für den schönen Park blieb
den Gästen Zeit. Auswärtsaufenthalte
sind
exakt
durchgetaktet bei den Profis.
Nicht nur deren Stundenplan ist rappelvoll.
Auch Lutz Hackmann hat
auf der Geschäftsstelle gut zu
tun, bis der Plan komplett
und in seiner Struktur umsetzbar steht. Der Teammanager („Als solcher bin ich
der Manager des Organisatorischen.“) mietet den Bus
von Partner Schäpers Kiepenkerl Reisen (Nordwalde),
bucht das passende Hotel,
ordert die Verpflegung, organisiert Transfermöglichkeiten vor Ort und pflegt die
Absprachen mit dem gastgebenden Club.
Hotels gibt es, zumal in
Berlin, genug – aber nicht jedes passt ins Anforderungsprofil und verfügbare Budget. „Viele Vereine bieten uns
Partnerhotels an. Wir machen da ja auch für unsere
EDV-Expertin Manuela Kiousis war auch in Berlin dabei, um
für den USC das Scouting zu händeln.
Foto: Thomas Austermann
Gäste“, sagt Hackmann und
nutzt den kurzen Draht zwischen den Vereinen. „Nicht
jedes Hotel ist alleine deswegen geeignet, weil es kurze
Wege garantiert.“ In BerlinKöpenick wurden rund 15
Minuten veranschlagt für
den Transfer in die Halle.
Großraumtaxis standen dafür parat, denn Busfahrer
Theo Herdering musste darauf achten, vor der späten
Rückfahrt direkt nach dem
Spiel nicht zu viel Zeit am
Steuer zu verbringen.
Neben der ausreichenden
Anzahl an Doppel- und Einzelzimmern für den Tross,
der alleine zwölf bis 14 Spie-
lerinnen stark ist, sollte das
Quartier das passende Essen
bieten können und einen
Beamer-Raum für die Videobesprechungen. Zum Thema
Köpenicker SC gab es wie
sonst auch vier an der Zahl.
Eine davon Münster, alle anderen in Berlin. Cheftrainer
Andreas Vollmer schätzt den
technischen Support sehr
und nutzt, was möglich ist.
„Wir sitzen vor jedem Spiel
bis zu viermal zusammen
und werten Videosequenzen
aus“, sagt der Experte. Und
beugt mit maximal 30-minütigen Treffen einer Informations-Übersättigung vor.
„Wir treffen uns lieber öfter
für jeweils kurze Einheiten.“
In Berlin gab es am Anreisetag eine späte und am
Spieltag nach dem 9-UhrFrühstück um 10 Uhr die
nächste Video-Analyse. Ab
11.15 Uhr durfte für eine
Stunde Training die Spielhalle Hämmerlingstraße genutzt werden. Jedem Gast ist
ein solches Akklimatisieren
vor Ort garantiert. „Da geht
es mehr um das Aktivieren“,
beschreibt Vollmer den Inhalt dieser Einheit mit Ball.
Nach dem Mittagessen und
einer Ruhephase steht, rund
drei Stunden vor dem Spiel,
die dritte Video-Sitzung vor
Ort an.
„Alle haben andere Inhalte. Zuerst geht es um einen
allgemeinen Eindruck über
den Gegner, dann um Details
wie die Portraits zu den Angreiferinnen, zu deren Stärken und Schwächen. Dann
sehen wir uns ein anderes
Mal die Bereiche Aufschlag
und Annahme an.“ Und am
Ende gibt es, jedenfalls in
der Rückrunde, eine Art
„Best of“ aus dem Hinspiel.
Vollmer: „Das sind die Bilder,
die uns motivieren sollen.“
Manuela „Manu“ Kiousis,
die seit Jahren bewährte
Fachkraft im USC-Scouting
schlechthin, liefert viel von
dem Material, das Vollmer
braucht.
-tau- MÜNSTER. Der Abstand
ist zu groß geworden: Nach
dem 1:3 daheim gegen den
Schweriner SC stehen die
VolleyStars Thüringen als
erster Erstliga-Absteiger fest.
Trainer Andreas Renneberg
versuchte alles, um vor 500
Zuschauern dem Favoriten
die Stirn zu bieten, aber
auch eine ersatzgeschwächte
SSC-Auswahl
dominierte.
Suhls Rückstand auf Aachen
ist seither zu groß. Selbst
wenn die Auswahl noch die
Maximalausbeute holt im
Serienrest, reicht es sportlich
nicht.
Ob der sportliche Abstieg
tatsächlich
Auswirkungen
hat, steht wie meistens dahin. Erst nach Abschluss der
Gesamtsaison und dann,
wenn die Lizenzentscheidungen feststehen, bildet sich
die Klasse neu. Wenn zum
Beispiel die Meister der beiden Zweitligen nicht in die
Eliteklasse aufsteigen wollen
oder anderen Erstligisten die
neue Lizenz nicht erhalten,
könnten die VolleyStars erstklassig bleiben. Schwerins
Coach Felix Koslowski, der
einst selbst die Suhlerinnen
trainierte, wünschte das Beste: „Ich hoffe, dass die Volleystars in der Ersten Liga
bleiben.“
„Wir haben uns relativ gut
aus der Affäre gezogen“, fand
Renneberg laut Vereinshomepage. Und sah einen
dritten Durchgang auf gutem Niveau. „Das zu halten
bei unserem dünnen Kader,
ist gegen eine Mannschaft
wie Schwerin halt schwierig.“ Nur drei Saisonspiele
hat Suhl für sich verbucht –
die beiden Partien gegen die
Berliner VCO-Talente und
das Hinspiel gegen Köpenick.
Der 32 Jahre alte Renneberg aus Halle/Saale kam zur
laufenden Serie nach Suhl.
Zuvor arbeitete er in der
„Azerbaijan Super League“
bei Lokomotiv Baku als Assistent des Niederländers Tuin Buijs. Von 2009 bis 2012
war der studierte Sportmanager als Co-Trainer in
Schwerin und wurde mit
dem Team 2011 Deutscher
Meister. Renneberg war danach Hauptverantwortlicher
im
Bundesstützpunkt
Schwerin.
10||
Journal
DVV aktuell
Volleyball Bundesliga
Arena umgerüstet
Den Probelauf vor dem Ernstfall hat die SAP Arena schon hinter sich. An einem Montag bauten die Experten die Halle volleyballspezifisch um. Eine Stahlkonstruktion wurde in die Abdeckung der Eishockeyfläche eingelassen.
Foto: DVV
Der Griff zum neuen Pokal
Stuttgart und Dresden im Finale: „Ausgangslage 50:50“
-vbl/tau- MÜNSTER. Besser geht
es nicht: Im DVV-Pokalfinale
der Frauen am 28. Februar
(14.05 Uhr live bei SPORT1
im Free-TV) trifft Pokaltitelverteidiger Allianz MTV
Stuttgart auf den Deutschen
Meister Dresdner SC. Die
beiden Champions LeagueTeilnehmer
streben
in
Mannheim ihren dritten
(Stuttgart)
bzw.
vierten
(Dresden) Pokalsieg an.
Auf dem Weg ins Finale
stellten sich große „Brocken“
in den Weg: Stuttgart nutzte
den Heimvorteil und räumte
die Bundesliga-Konkurrenz
aus Vilsbiburg (3:0), Schwerin (3:2) und Münster (3:0)
beiseite, Dresden bezwang
zunächst Zweitligist Offenburg (3:0) und setzte sich
dann in Wiesbaden (3:1)
und gegen Aachen (3:1)
durch.
Stuttgart winkt die einmalige Chance, nach dem
Pokalsieg 2015 im westfälischen Halle auch die Premiere in Mannheim zu gewinnen. Einen neuen Anreiz
bietet auf jeden Fall auch der
neue Pokal, wie Kapitän Kim
Renkema sagt: „Der Pokal
gefällt mir besser als der aus
dem Vorjahr. Den würde ich
gerne in den Händen halten!“
Dafür ist eine starke Leistung notwendig, steht doch
auf der anderen Netzseite
der Deutsche Meister und
aktuelle Bundesliga-Tabel-
Den neuen Pokal in Händen haben hier Kim Renkema für Stuttgart (l.) und Lisa Izquierdo für
Dresden. Nur eine wird letztlich jubeln in Mannheim.
Foto: Nils Wüchner
lenführer Dresden. In der Liga hat jedes Team eines der
direkten Duelle gewinnen.
Der 28. Februar ist freilich
mit dem Bundesliga-Alltag
nicht vergleichbar: „Es ist ein
Spiel, in dem alles anders ist.
Es geht um Druck und Tagesform. Ich erwarte, dass in
Mannheim mehr Stuttgarter
sind als in Halle und freue
mich einfach auf das Finale“,
sagte die 28-jährige niederländische Außenangreiferin.
Dresdens Trainer Alexander Waibl, der den Pokal
2010 gewann, sieht es genauso: „Im Finale ist die
Ausgangslage immer 50:50.
Stuttgart hat eine sehr gute
Mannschaft, wir auch. Beide
Teams spielen international,
was auch Einfluss auf die
Leistung hat.“ 2010 feierte er
seinen ersten Titel als Trainer. „Danach war die Meisterschaft für uns wichtiger,
jetzt wollen wir wieder den
Pokal holen.“ Und versprach
seinem Team und den Fans
im Falle des Sieges eine besondere Rückfahrt: „Wenn
wir gewinnen, kann ich mir
vorstellen, dass wir die
Rückfahrt mit den Fans im
Sonderzug bestreiten.“
Die Vorbereitungen für
die DVV-Pokalfinals laufen mit Volldampf. Die
SAP Arena wurde bei
einem Probeaufbau als
durchweg volleyballtauglich bestätigt. DVV-Projektleiter Robert Breitbarth: „Dafür wurde extra
eine aufwändige Stahlkonstruktion gebaut, die
in die Abdeckung der
Eishockeyfläche eingelassen wurde. Der Komplettaufbau hat reibungslos
funktioniert.“ Und zur
Vorfreude der Verantwortlichen tragen auch
die Zahlen zu den verkauften Tickets bei: Über
10.000 Karten für die
Endspiele der Frauen und
Männer sind bereits weg.
Keine
echten
Experten
-vbl- MÜNSTER. Wenn am 28.
Februar im DVV-Pokalfinale
der Männer (16.45 Uhr live
bei SPORT1) die Teams vom
TV Ingersoll Bühl und den
Berlin Recycling Volleys aufeinandertreffen, dann kann
man nicht unbedingt von
Pokal-Spezialisten sprechen.
Für Bühl ist der Einzug in
das Finale der größte Erfolg
der noch jungen Vereinsgeschichte. 2012, 2014 und
2015 erreichten die Badener
aber immerhin das Halbfinale, schieden dort aber jeweils
gegen die favorisierten Gegner aus Haching und Friedrichshafen (zweimal) aus.
Um das Unmögliche möglich
zu machen und den 8,5 Kilogramm schweren Pokal in
Baden zu belassen, ist vor allem eine Sache notwendig:
Kampfgeist. „Wir können als
junge Mannschaft mit viel
Kampfgeist dem Favoriten
gefährlich werden“, sagt Kapitän David Sossenheimer.
Die Berliner haben schon
dreimal den „Pott“ geholt,
daran können sich aber nur
die älteren Fans des Hauptstadtclubs erinnern. 16 Jahre
ist der letzte Sieg bereits her.
Berlins Teammanager Matthias Klee: „Der Pokalsieg
wäre sehr wichtig für uns.
Und wir sehen die SAP Arena als gutes Omen: neuer
Ort und neues Glück!“ 1994,
1996 und 2000 siegte der damals noch als SCC Berlin
schmetternde Verein.
Journal
Volleyball Bundesliga
|11
USC-Mannschaften
U 16 und U 13 spielen auch um den Titel
Eine „USC-Elf“ mit (oben v. l.) Sandra Hövels, Leonie Thiele, Svenja Enning, Jackie Schmitz,
Bernice Andoh, Carmen Heilemann, Trainer Benedikt Frank sowie (unten v. l.) Malin Schäfer,
Chiara Hoenhorst, Johanna Müller-Scheffsky, Janna Völker und Kristin vom Schemm packte die
Quali für die Westdeutschen.
Foto: USC Münster
► Die U-16-Auswahl des
USC Münster musste in
der Mecklenbecker PeterWust-Schule antreten und
bei Ausrichter TSC Münster-Gievenbeck bestehen,
wo der ASV Senden, der
TV Hörde, der TV Mesum
und die Gastgeber in der
Gruppe 3 als Gegner warteten. Das von Carola Bröter trainierte USC-Ensemble musste sich zwar dem
späteren Gruppensieger
Senden mit 0:2 geschlagen
geben, verbuchte aber jeweils glatte Erfolge gegen
Hörde, Mesum und den
TSC. Mit 6:2 Zählern und
Sätzen sicherten sich die
Unabhängigen hinter Senden den zweiten Platz. Damit startet das Team am 9.
und 10. April bei den
Westdeutschen Meisterschaften und ist in Beckum gefordert.
► Gleich als Gruppensieger qualifizierten sich die
U13-Mädchen, trainiert
von Hasan Salimi, für die
WDM, die dann – ebenfalls am zweiten April-Wochenende – in Gladbeck
stattfinden. Das überlegene USC-Team schlug in
der Gruppe 6 die Konkurrenten VoR Paderborn und
STV Hünxe jeweils mit 2:0
Sätzen.
Elf Spielerinnen ohne Satzverlust
Trainer „Bene“ Frank führt die U 20 des USC zur „Westdeutschen“
MÜNSTER. Gleich drei Nachwuchsmannschaften
des
USC Münster sind auf dem
erwünschten neuen Level
angekommen: Die U 20, U 16
und U 13 haben sich in der
so genannten „Quali B“-Runde für die Westdeutschen
Meisterschaften qualifiziert
und sind im April gegen
starke Konkurrenz gefordert.
Die U-20-Auswahl qualifiziert sich souverän ohne
Satzverlust bei ihrer Runde
in Moers und wurde damit
der Favoritenrolle gerecht.
Sowohl der ASV Senden als
auch die Gastgeberinnen
vom Moerser SC und der VC
Essen-Borbeck wurden mit
2:0 geschlagen.
Das Auftaktspiel gegen
Senden erwies sich im Nachhinein als das schwerste. Der
USC fand nur langsam ins
Spiel. Begünstigt von münsterischen Fehlern gelang
dem ASV eine 10:6-Führung.
Beim Stand von 15:15 aber
war der USC dran, bis zum
23:23 blieb das Spiel ausgeglichen. Ein Aufschlagfehler
des ASV brachte den ersten
Satzball für den USC. Bernice
Andoh aus dem Sportinternat verwandelte mit einem
Heber über den Sendener
Block zum 25:23. Im zweiten
Satz lief es besser: Mit platzierten Aufschlägen, guter
Blockarbeit und harten Angriffen spielte der USC gleich
zu Beginn einen Acht-Punkte-Vorsprung herausspielen
und gewann den Satz am
Ende sicher mit 25:18.
Konzentriert startete die
Mannschaft gegen den Gastgeber. Der Moerser SC fand
kein Mittel gegen die guten
Aufschläge und den hohen
Block der Münsteranerinnen. Nach nur 15 Spielminuten ging der Satz mit 25:6 an
den USC. Das war wohl etwas zu einfach, denn im
zweiten Satz erlaubten sich
die Spielerinnen einige Fehler und ließen den Gegner
bis auf 16:11 davon ziehen.
Aufschlagserien von Carmen
Heilemann und Leonie Thiele brachten den USC wieder
in Führung (20:18) und
beim Spielstand von 24:21
gab es den ersten Matchball.
Der wurde noch vergeben,
doch ein Moerser Angriffsfehler beendete den Satz
zum 25:22 für den USC.
Im abschließenden Spiel
gegen Essen-Borbeck zeigte
die Pausenansprache von
Trainer Benedikt Frank dann
Wirkung. Von Beginn an
machte Münster klar, dass es
an diesem Nachmittag keinen Satz verlieren wollten
und ließ dem Gegner keine
Chance. Nach dem sicheren
Gewinn des erstens Satzes
(25:15) stand der Turniersieg
bereits fest. Mit der nötigen
Konzentration und Lockerheit wurde der zweite Satz
mit 25:13 gewonnen.
Der im USC vielfältig geforderte „Bene“ Frank setzte
alle elf mitgereisten Spielerinnen ein und konstatierte
erfreut, dass es nie zu größeren Qualitätsschwankungen
im Teamgefüge kam.
Jetzt freut sich die U 20 auf
die „Westdeutschen“ am 9.
und 10. April. Dann darf der
USC gleich in Münster bleiben, denn Ausrichter der
Runde ist der SV Blau-Weiß
Aasee.
Herren kämpfen unverdrossen
Vierter Saisonsieg sorgt für eine Perspektive
Durchgezogen hat Daniel Heinrich (r.) nach seiner Einwechslung für das Drittligateam.
Foto: Jürgen Peperhowe
MÜNSTER. Platz neun kann
den Abstieg bringen, muss
aber nicht. Die Drittliga-Herren des USC Münster kämpfen als Drittletzter weiter unverdrossen ums sportliche
Überleben in der Klasse und
auch um einen nächsten lokalen Wettstreit mit dem
TSC Münster-Gievenbeck.
Einen wichtigen Sieg im
Abstiegskampf
verbuchte
der USC mit dem 3:1 beim
VfL Lintorf im niedersächsischen Bad Essen hinter Osnabrück. Nach dem knappen
25:27 im ersten Satz wusste
sich die Auswahl zu steigern.
Mit 25:21, 25:16 und 25:20
gelang die Wende zum vierten Saisonerfolg.
„Deutlich und gut am Ende“, wertete Lukas Rohleder,
der Teamsprecher. „Nach
dem ersten Satz haben wir
uns gefangen und solide
unseren Streifen gespielt.
Das hat Spaß gemacht.“ Dabei waren die Münsteraner
zur Umstellung gezwungen.
Und trafen die richtigen Entscheidungen.
Der
nach
Krankheit noch nicht völlig
genesene
Leistungsträger
Ron Gödde machte Platz für
Daniel Heinrich. Der rückte
nach außen und Erich Kerp
auf die Diagonalposition.
„Und das hat gut funktioniert“, freute sich Rohleder
über die Mini-Rotation zum
Wohle des Teams.
Nun geht es weiter im Text
für die Mannschaft, die im
Saisonverlauf nie über den
neunten Rang hinaus kam,
und noch gegen den Dritten
Fortuna Bonn an diesem
Wochenende spielen muss
sowie bei Füchtel Vechta, in
zwei Heimspielen nacheinander gegen Aachen und
den TSC sowie schlussendlich am 2. April in Hannover
vorstellig sein wird. Theoretisch liegen da noch einige
Punkte parat.
Immer alles im Blick.
Alle Infos zu Ihrem Verein.
In unserem Online-Special
zu Ihrer Lieblingsmannschaft
finden Sie
• Infos
• Spielberichte
• Tabellen • Fotostrecken
• Videos
• u.v.m.
www.wn.de/usc

Documentos relacionados