Wir vertrauen unserer Stärke - Renault Press Website Österreich

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Wir vertrauen unserer Stärke - Renault Press Website Österreich
22. August 2006
Renault F1 im Focus: Großer Preis der Türkei
„Wir vertrauen unserer Stärke“
Beim Großen Preis der Türkei, mit dem sich die Formel 1 aus der
Sommerpause zurückmeldet, geht Renault F1 mit neuer Zuversicht
und einem weiter verbesserten Auto an den Start. „Wir werden ein
starkes Paket neuer Aerodynamikteile für den R26 haben“,
kündigte Renault F1-Chefingenieur Pat Symonds an. „Damit
wollen wir unseren Vorsprung im Kampf um den Weltmeistertitel
halten.“
Mit dem Rennen auf dem Istanbul Racing Circuit, auf dem die Formel 1
im Vorjahr erstmals zu Gast war, beginnt der Countdown für das Saisonfinale. Bei Renault F1 wurde deshalb trotz der offiziellen Testpause mit
Hochdruck an der Weiterentwicklung des R26 gearbeitet. Im
französischen Viry-Chatillon lief der RS26-Motor auf dem Prüfstand, im
britischen Enstone war der Windkanal 24 Stunden am Tag in Betrieb.
Die brandneuen Aerodynamikteile, mit denen die Equipe Jaune in der
Türkei antritt, mussten dadurch nicht auch noch auf der Rennstrecke
getestet werden.
Sensationelle Aufholjagd
Für die Fahrer war die Testpause nach dem Großen Preis von Ungarn
eine willkommene Gelegenheit, nach dem spektakulärsten Rennen des
Jahres eine kleine Auszeit zu nehmen. Die hatte zweifellos auch
Fernando Alonso nötig, der auf dem Hungaroring nach einer starken
Leistung schon wie der sichere Sieger aussah, bevor er kurz nach
seinem zweiten Boxenstopp wegen einer defekten Radmutter am
rechten Hinterrad aufgeben musste. Auch sein Teamkollege Giancarlo
Fisichella kam nicht ins Ziel.
„Fernando hat die Radmutter verloren, aber nicht, weil sie beim
Boxenstopp nicht richtig angezogen wurde, sondern weil der
Schließmechanismus defekt war“, sagte Pat Symonds zum Ausfall des
Weltmeisters, der zuvor ein fantastisches Rennen gefahren war: Wegen
einer Zeitstrafe im Qualifying nur von Startplatz 15 ins Rennen
gegangen, erkämpfte er sich mit einer sensationellen Aufholjagd auf der
regennassen Strecke trotzdem die Führung und schaffte es sogar,
seinen Erzrivalen Michael Schumacher zu überrunden. Sein siebter
Saisonsieg, mit dem er seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft
weiter hätte ausbauen können, war zum Greifen nahe. Pat Symonds:
„Fernando hat unter allen Bedingungen eine hervorragende Vorstellung
abgeliefert. Er ist ein wahrer Champion.“
Doppelsieg im Visier
Trotz der verständlichen Enttäuschung über diese verpasste Chance
hatte das ereignisreiche Rennen mit seinen ständig wechselnden
Bedingungen für Pat Symonds so etwas wie eine Signalwirkung. „Wir
haben gesehen, dass wir in der Lage waren, unter allen Bedingungen
zu dominieren und dass unser R26 das beste Auto auf der Strecke
war“, meinte er und fügte hinzu, dass alle im Team sehr zuversichtlich
waren, auch bei einem trockenen Rennen extrem konkurrenzfähig
gewesen zu sein. „Ich bin überzeugt, dass wir Ferrari geschlagen
hätten, sogar ein Doppelsieg wäre möglich gewesen. So gesehen
haben wir 18 Punkte verschenkt, aber das ändert nicht wirklich etwas
an der Situation im Titelrennen. Wir haben nach wie vor die besten
Chancen.“
Pat Symonds ist schon zu lange im Geschäft, um nicht auch aus so
einem turbulenten Grand-Prix-Wochenende ohne glückliches Ende für
Renault F1 die richtigen Lehren zu ziehen. „Du darfst unter Druck nicht
in Panik verfallen, sondern musst Ruhe bewahren und Vertrauen in die
eigene Stärke zeigen“, gab er nach der Nullnummer vom Hungaroring
als Devise für die restlichen Rennen aus. „Wir werden weiterhin
angreifen, um unser Ziel zu erreichen – den Weltmeistertitel.“
Vorteil für Renault F1
Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung ist bei Renault F1 alles
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im grünen Bereich. Fernando Alonso hat 100 Punkte auf seinem Konto
und liegt damit weiterhin an der Spitze der Fahrerwertung – zehn
Punkte vor seinem Erzrivalen Michael Schumacher. Felipe Massa als
Dritter ist mit 52 Punkten ebenso aus dem Titelrennen wie Giancarlo
Fisichella, der mit 49 Punkten auf dem vierten Platz liegt. In der
Konstrukteurswertung behauptete Renault F1 seine Führungsposition
mit 149 Punkten vor Ferrari (142) und McLaren-Mercedes, das mit 85
Punkten den dritten Platz belegt.
„Die Pause hat gut getan, um den Akku wieder aufzuladen und sich auf
die entscheidende Phase der WM vorzubereiten“, meinte Fernando
Alonso, der dem weiteren Titelkampf gelassen entgegensieht: „Ich
weiß, dass alle bei Renault F1 hart dafür arbeiten, damit wir unser Ziel
erreichen.“
Das Rennen auf einen Blick:
Großer Preis der Türkei, 27. August 2006, Istanbul, 14. von 18 Rennen
zur Formel-1-Weltmeisterschaft, 58 Runden à 5,340 km = 309,720 km.
Rundenrekord: Juan Pablo Montoya (McLaren-Mercedes/2005)
1:24,770 Min. (226,693 km/h). Der Große Preis der Türkei wird seit
2005 ausgetragen. Erster Sieger: Kimi Räikkönen am 21. August 2005
auf McLaren-Mercedes. Weitere Infos: www.formula1-istanbul.com
Flashback 2005: Sieger: Kimi Räikkönen, McLaren-Mercedes. Pole
Position: Kimi Räikkönen, McLaren-Mercedes. Schnellste Rennrunde:
Juan Pablo Montoya, McLaren-Mercedes.
Platzierungen Renault F1: Fernando Alonso – 2. Platz,
Giancarlo Fisichella – 4. Platz.
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