praktikum und zur Rechtshörerschaft

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praktikum und zur Rechtshörerschaft
Ausgabe 1 | WS14
Iuris Acta
Deine ÖoH Jus Zeitung
Katrin Bergmair
Josef Lehner
Helena Ziegler
Enisa Sejdini
Nicole Traußner
Pia Kühtreiber
Tipps, Tricks und Infos für unsere Erstsemestrigen
wertvolle Informationen zum Gerichtspraktikum und zur Rechtshörerschaft
Iuris Acta
Deine ÖoH Jus Zeitung
Inhalt
Kommentar der
Chefredakteurin
3
Frischer Wind in der ÖH Jus
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
4
Bachelor Wirtschaftsrecht ein Studium im Umbruch
5
Tipps & Tricks speziell für
unsere Erstsemestrigen
Ich hoffe, ihr seid gut erholt und voller
Schwung ins Wintersemester 2014/15 gestartet. Ich möchte an dieser Stelle besonders alle
Erstsemestrigen begrüßen und wünsche euch
alles Gute & viel Erfolg für den neuen Lebensabschnitt!
6
Die Gerichtspraxis - oder die
ersten Schritte in der juristischen Arbeitswelt
8
Infos zur Rechtshörerschaft
9Veranstaltungstermine
10 Deine ÖH Jus
Es freut mich, euch mitteilen zu dürfen,
dass wir seit Beginn des Wintersemesters mit
Helena Ziegler eine neue ÖH JUS-Vorsitzende
haben, als deren Stellvertreterinnen Bianca
Höll und ich fungieren. Liebe Leni, ich wünsche dir weiterhin viel Motivation, Spaß und
Ausdauer bei deiner neuen Aufgabe!
In dieser Ausgabe der IURIS ACTA findet ihr
einen sehr interessanten und informativen Bericht von Mag. Sabine Kepplinger, einer ehemaligen Mitarbeiterin der ÖH JUS, über ihre
Erfahrungen im Gerichtspraktikum am BG
Rohrbach und LG Linz, wofür ich ihr herzlich
danke.
Claudia Hintersteininger
Für alle, die Interesse haben, schon vor dem
verpflichtenden Gerichtsjahr ein bisschen
Gerichtsluft zu schnuppern, bietet sich die
Rechtshörerschaft hierfür als ideale Möglichkeit an – ich bedanke mich bei Fr. Mag. Katharina Lehmayer, Präsidentin des LG Linz,
die alle wichtigen Informationen zur Anmeldung sowie zum Ablauf der Rechtshörerschaft
für euch zusammengefasst hat.
Für alle Erstsemestrigen haben wir einige
Tipps und Tricks, die euch den Einstieg ins
Jusstudium sowie die erfolgreiche und effiziente Absolvierung des 1. Abschnitts erleichtern sollen, aufgelistet.
Das Semester ist zwar noch jung, wir können
aber dennoch schon auf gut besuchte Veranstaltungen zurückblicken und werden euch in
dieser Zeitschrift über die noch bevorstehenden am Laufenden halten.
Impressum und Offenlegung gem. §24 f. Mediengesetz - Medieninhaber, Herausgeber und
Verleger: Österreichische HochschülerInnenschaft Linz, Fakultätsvertretung Rechtswissenschaften, Altenbergerstr. 69, 4040 Linz,
www.oeh.jku.at.; Vorsitzende: Helena Ziegler,
[email protected]; Für den Inhalt verantwortlich: Claudia Hintersteininger; Grafik:
Helena Ziegler, [email protected];
Blattlinie: Information für die Studierenden
über die Tätigkeiten der Fakultätsvertretung;
2
Chefredakteurin
[email protected]
Wie ihr in dieser Ausgabe sehen könnt, ist
unsere ÖH JUS Gruppe wieder gewachsen
– wenn auch ihr Interesse habt, Mitglied in
unserem Team zu werden, meldet euch unter
[email protected] – wir freuen uns immer über „frischen Wind“. :-)
Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Durchblättern der IURIS ACTA und ein erfolgreiches
Semester!
Claudia Hintersteininger
Kompetenz durch Erfahrung
Frischer wind in der öOh jus
ÖH ReWi Vorsitzbericht
Liebe Studentin! Lieber Student!
Was hat sich bisher schon getan?
Mein Name ist Helena Ziegler, ich bin
20 Jahre alt und studiere im 3. Semester
Jus. Von Beginn an habe ich in der ÖH
mitgearbeitet und seit Anfang des Wintersemesters bin ich die neue ÖH Jus Vorsitzende. Im ÖH Jus Team arbeiten wir unermüdlich an der stetigen Verbesserung des
Studiums und unserem Service-Angebot.
Das Wintersemester 2014/15 haben wir
bereits mit zwei Veranstaltungen, der
Erstsemestrigenberatung und der Herausgabe unserer Broschüren eingeläutet.
Auch das ÖH Jus Büro erstrahlt im neuen
Glanz.
Seit September 2014 hat die ÖH Jus ein
neues Format – Fit 4 Law
Die Rechtsmeinung von Professoren zu
tagesaktuellen Themen wird in Kurzvideos aufgezeichnet und steht dir auf unserem YouTube-Kanal oder unserer Facebook-Seite ÖH JUS JKU zur Verfügung.
Übrigens – auf unserer Facebook-Seite
posten wir auch aktuelle Infos, Links zu
unseren Online-Broschüren und vieles
mehr!
Du hast Fragen zum Studium?
Besuche uns zu unseren Sprechstunden
Montag bis Donnerstag jeweils von 10 bis
12 Uhr. Du findest uns im ÖH Jus Büro
(Nähe HS 2 im Keplergebäude). Solltest
du uns nicht in einer Sprechstunde besuchen können, kannst du uns gerne eine
Mail schreiben: [email protected]
Auch im Laufe des Semesters sollt ihr
nicht zu kurz kommen – wir haben einige
Veranstaltungen und Serviceangebote geplant. Als ÖH sind wir dein Ansprechpartner im Studium, außerdem vertreten wir
auch die Anliegen von uns Studierenden
in verschiedenen Gremien.
Helena Ziegler
ÖH Jus Vorsitzende
[email protected]
Abschließend will ich mich im Namen
der gesamten ÖH Jus bei unserer Chefredakteurin, Claudia Hintersteininger,
für ihren Einsatz und ihre Arbeit bei der
IURIS ACTA danken. Ich wünsche euch
viel Vergnügen mit der ersten Ausgabe im
Wintersemester 2014/15!
Helena Ziegler
3
Iuris Acta
Deine ÖoH Jus Zeitung
bachelor wirtschaftsrecht
Ein Studium im Umbruch
Wenig hat sich im Studium Wirtschaftsrecht getan, seitdem es für Neuinskriptionen gesperrt wurde. Die Verlängerung
dieser Sperre von Seiten des Rektorats
wird über kurz oder lang wohl auch dazu
führen, dass die StudentInnen, die dieses Studium betreiben, „aussterben“.
Doch wozu dieser Schritt? Warum wirwie es für viele scheint- untätig sind, und
den Plan, der von unserer Seite forciert
wird, möchte ich euch kurz erklären.
Das Studium Wirtschaftsrecht war ursprünglich als Zusatzqualifikation für
StudentInnen der Rechtswissenschaften
bzw. für StudentInnen der Wirtschaftswissenschaften gedacht. Hier liegt auch
das erste Problem: nämlich der unterschiedliche Wissensstand der einzelnen
Studierenden, der immer wieder zu Konflikten führte. Zudem bedurfte es zusätzlicher Ressourcen, was aufgrund der
steigenden Zahlen der JusstudentInnen
für das Lehrpersonal zu immer größeren
Belastungen führte. Außerdem gibt es
zahlreiche Kritiker, die einen alleinigen
Abschluss des „Bachelor Wirtschaftsrecht“ als unzureichend für den Jobmarkt und quasi maximal als „besseren
HAK-Abschluss“ sehen. Hier kann man
allerdings gewiss entgegenhalten, dass
gerade eine Kombination aus Wirtschaft
und Recht doch wohl genau das ist, was
viele Unternehmen suchen/wollen. Doch
wenn wir uns das Ganze etwas genauer
ansehen, so merken wir sehr bald, dass
der Bachelor, mit Ausnahme von Wien,
nicht dazu berechtigt, die kernjuristischen Berufe zu ergreifen, was im Grunde das Hauptproblem für jene darstellt,
die ausschließlich diesen Bachelor absolvieren. Da AbsolventInnen Qualifikationen vorweisen, die auf der einen Seite
zwar im juristischen Bereich gut und gefragt sind (jedoch nicht für die Kernberufe ausreichen), aber im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich im Vergleich zu
einem dortigen Bachelor gewisse Gebiete
nicht beinhalten, kommt auf diese AbsolventInnen ein markttechnischer Nachteil
zu, der leider nie ausgemerzt wurde. Ein
Schwerpunkt im Steuerbereich ist wohl
die einzige Alternative, um diesen Malus
auszugleichen. Doch selbst hier wurde
darauf verwiesen, dass lediglich durch
einen Master die ausreichende Qualifikation sichergestellt ist. Die Zahl der Mas-
4
terstudentInnen in Steuerwissenschaften
ist aber leider sehr gering und somit war
für die Kritiker des Bachelorstudiums
auch die mangelnde Umsetzung der
Ausbildung ein Punkt, der schließlich
zur Sperre des Bachelorstudiums führte.
Es musste teilweise eingesehen werden,
dass es nicht möglich ist, StudentInnen
mit diesen Qualifikationen adäquate Jobaussichten zu bieten, was nun auch zu
einem größeren Umdenken innerhalb der
ÖH Wijus führte.
Die Lösung muss daher wohl eine andere sein: entweder ein Bachelor, der dazu
führt, dass man die kernjuristischen
Berufe ergreift, oder ein Master, der als
Zusatzqualifikation gerade für AbsolventInnen des Studiums der Rechtswissenschaften einen Anreiz darstellen soll. Die
Umsetzung des Masters ist aus unserer
Sicht die zeitnähere - also schneller umsetzbare- Alternative, weshalb wir diese
auch primär forcieren. Hier gilt es, die
Möglichkeit zu schaffen, - wie es bereits
in anderen Masterstudien verwirklicht
wurde- bereits während des Diplomstudiums Rechtswissenschaften mit Masterkursen beginnen zu können, um eine
effiziente Ausbildung zu garantieren.
Abschließend sei noch angemerkt, dass
der Stopp der Neuinskription auf Zeit im
Bachelor Wirtschaftsrecht ein durchaus
„rechtlich brillanter Coup“ war. Während
bei einer Auflösung sämtliche Gremien
ein Mitspracherecht gehabt hätten, wurde durch die Benennung „auf Zeit“ dem
Rektorat die Möglichkeit eingeräumt, alleine zu entscheiden und so konnte auf
geschickte Weise das Mitspracherecht
der Kurie der Studierenden umgangen
werden. Dies führte dazu, dass wir leider
vor vollendete Tatsachen gestellt wurden.
Es war für uns sogar doppelt ärgerlich,
weil wir bei der Curriculumsänderung
(die Jahr für Jahr relativ umfassend war)
viel Kraft und Zeit investierten sowie
Überzeugungsarbeit leisteten.
Wir hoffen, dass die verbliebenen WijusStudentInnen ihr Studium ohne Probleme abschließen können - sollten jedoch
welche auftauchen, so kontaktiert uns
bitte jederzeit!
Thomas Koller
Thomas Koller
ÖH Jus Team
[email protected]
Kompetenz durch Erfahrung
Tipps, tricks und infos
speziell für unsere Erstsemestrigen
Der Umstieg vom Schul- ins Unileben
fällt nicht immer allen leicht. Damit ihr
diese „Hürde“ problemlos meistert, haben wir einige Tipps und Tricks für euch
zusammengefasst:
1. Auch wenn es keine Anwesenheitspflicht gibt, empfehlen wir euch
dennoch gerade am Anfang des Studiums den Besuch der Vorlesungen,
da hier die Theorie gut erklärt und
veranschaulicht wird. Wenn ihr euch
später auf eine Prüfung vorbereitet,
werdet ihr sehen, dass euch einiges
noch in Erinnerung ist und somit das
Lernen leichter fällt.
2. Wir legen euch ans Herz, wöchentlich die Arbeitsgemeinschaften zu
besuchen, weil in diesen das theoretische Wissen praktisch umgesetzt wird und ihr an das Lösen von
Fällen herangeführt werdet, das bei
den Klausuren dann auch den Kern
bildet. Achtung: Die Übungen bauen
auf den Arbeitsgemeinschaften auf
und bereiten auf die Fachprüfungen
vor; eine Absolvierung dieser ist also
im 1. Semester keinesfalls ratsam!
Legt den Fokus vorerst auf die Vorlesungen sowie Arbeitsgemeinschaften
und den Abschluss der StEOP! Falls
ihr in der Schule nicht schon Latein
hattet, sollte diese Prüfung auch,
wenn möglich, schon im 1. Semester
abgelegt werden.
3. Bei der Vorbereitung auf die Klausuren in den Arbeitsgemeinschaften
(und im 2. Semester dann in den
Übungen) empfehlen wir euch, nicht
nur Theorie zu „strebern“, sondern
das Wissen auch in Fällen anwenden
zu lernen – Übung macht den Meister. :-)
4. Wenn dann eure ersten größeren
Fachprüfungen anstehen, ist es
wichtig, Ruhe zu bewahren, genügend Zeit einzuplanen und den Stoff
gut zu portionieren. Eine Anmeldung
für die Fachprüfungen ist fünf bis
drei Wochen vor dem Prüfungstermin
über KUSSS erforderlich. Repetitorien sind hilfreich, da der Stoff hier
noch einmal wiederholt und gefestigt
wird.
Zur Vorbereitung auf mündliche
Fachprüfungen raten wir euch, einen Blick in die Fragenkataloge auf
www.22264.dynamicboard.de
zu
werfen. Da mündliche Prüfungen öffentlich sind, ist es bestimmt auch
von Vorteil, sich einmal Prüfungen
anzuhören, um eine Vorstellung zu
bekommen, was einen in etwa erwarten wird.
Um optimal auf schriftliche Fachprüfungen vorbereitet zu sein, ist neben
der Theorie ebenso das Lösen von alten Fachprüfungs- und Übungsfällen
wesentlich.
Nicole Traußner
ÖH Jus Team
[email protected]
Falls eine Fachprüfung einmal „daneben gehen“ sollte, geht die Welt
auch nicht unter: ihr habt insgesamt
5 Prüfungsantritte an der JKU, wobei
die 4. und 5. Prüfung kommissionell
abgehalten werden, was bedeutet,
dass ihr eure mündliche Prüfung
nicht nur vor einem/r ProfessorIn ablegt, sondern vor drei bzw die schriftliche von drei ProfessorInnen korrigiert wird – das soll aber keinesfalls
von Nachteil für euch sein, da hier
vor allem die Objektivität gewahrt
bleiben soll.
5. Erst wenn ihr alle Fachprüfungen
und
Lehrveranstaltungsprüfungen
des 1. Abschnitts positiv absolviert
habt, bekommt ihr das 1. Diplomprüfungszeugnis und könnt ab sofort Fachprüfungen aus dem 2. Abschnitt ablegen (das Erwerben von
Übungsscheinen oder Besuchen von
Kursen aus dem 2. Abschnitt ist jedoch schon vor Abschluss des 1. Abschnitts möglich).
Bei weiteren Fragen stehen wir euch
selbstverständlich jederzeit zur Verfügung!
Nicole Traußner
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Iuris Acta
Deine ÖoH Jus Zeitung
die gerichtspraxis
oder die ersten Schritte in der juristischen Arbeitswelt
Mit dem Studienabschluss stellt sich für
viele die Frage – Was nun? Hier bietet
die Gerichtspraxis die Möglichkeit einen
Einblick in den Berufsalltag bei Gericht
zu bekommen, selbst wenn man beabsichtigt keinen klassischen juristischen
Beruf zu ergreifen. Für Notar, Rechtsanwalt oder Richter, ist der Abschluss der
Gerichtspraxis ohnehin Prüfungsvoraussetzung.
Ca. 1 – 2 Wochen vor Dienstantritt erhält
man den Zulassungsbescheid zur Gerichtspraxis vom OLG-Präsidenten. Präferenzen bezüglich der Zuteilung zu einem bestimmten Bezirksgericht können
im Gesuch deponiert werden und werden
im Rahmen der Kapazitäten des jeweiligen Bezirksgerichts auch berücksichtigt.
Eine Zuteilung zur Staatsanwaltschaft
ist in den ersten 5 Monaten nicht mehr
möglich.
Anmeldung
Mag. Sabine Kepplinger
Spätestens 4 Wochen vor Dienstantritt,
hat die Anmeldung zur Gerichtspraxis
zu erfolgen. Im Sprengel des OLG Linz
werden Rechtspraktikanten jeweils zum
Quartal aufgenommen, das heißt mit
1.März, 1.Juni, 1.September und 1.Dezember. Die Anmeldung erfolgt am besten persönlich am Oberlandesgericht.
Folgende Unterlagen sind mitzubringen:
• Das Gesuch unter der Bezeichnung
„Antrag auf Zulassung zur Gerichtspraxis“, adressiert an den Präsidenten des OLGs
• Geburtsurkunde
• Aktueller Meldezettel
• Staatsbürgerschaftsnachweis
• Maturazeugnis
• 1. und 2.Diplomprüfungszeugnis
• Magisterbescheid
• Passfoto
• Zahlungsbestätigung über Entrichtung der Verwaltungsgebühr
• Kontobestätigung
• Handschriftlicher Lebenslauf
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Dauer und Ausgestaltung der Gerichtspraxis
Die Dauer der Gerichtspraxis beträgt regulär derzeit 5 Monate, wobei 2 Monate
an einem Bezirksgericht und 3 Monate
an einem Landesgericht zu absolvieren
sind. Die Zeit am Landesgericht ist dahingehend aufgeteilt, dass man 6 Wochen einem Straf- und weitere 6 Wochen
einem Zivilrichter zugeteilt ist.
Die ersten beiden Arbeitstage bei Gericht
verbringt man am Landesgericht bei der
sogenannten Eingangsschulung. Dabei
wird überblicksmäßig erklärt, was einen
die nächsten 5 Monate bei Gericht erwartet, wie man Schrift führt, die wesentlichen Computerfunktionen, und Ähnliches. Nach diesen beiden Tagen begibt
sich jeder zu dem jeweiligen Bezirksgericht um dort die nächsten 2 Monate sein
Bestes zu geben. Zwischendurch gibt
es immer wieder vereinzelt Übungskurse am Landesgericht, wobei das Wissen
über einzelne Rechtsgebiete aufgefrischt
werden soll. Dabei wird der eine oder andere merken, dass die ZPO-Prüfung an
der Uni schon eine Weile zurückliegt und
schon Vieles in Vergessenheit geraten ist.
Zur Beurteilung
Am Ende einer Zuteilung, hat der jeweilige Ausbildungsrichter die Arbeit des
Rechtspraktikanten zu bewerten. Die
Kompetenz durch Erfahrung
die gerichtspraxis
oder die ersten Schritte in der juristischen Arbeitswelt
beste zu erreichende Bewertungsstufe ist
„Ausgezeichnet“. Ein „Gut“ gilt bereits
als wenig zufriedenstellend.
Jeder Rechtspraktikant hat im Verlauf
der Gerichtspraxis eine Ausbildungsmappe zu führen. Diese wird per Post zugeschickt, ist selbstständig zu führen und
am Ende der Gerichtspraxis im Präsidium
abzugeben. In dieser Mappe werden alle
Bewertungen der Richter, sowie alle vom
Rechtspraktikanten verfassten Schriftstücke, wie Urteile und Beschlüsse mit
Geschäftszahl und Ausführungsdatum
festgehalten.
Im Rahmen der Gerichtspraxis ist des
Weiteren das sogenannte ELAN-Programm durchzuarbeiten. Dabei handelt
es sich um ein Computerprogramm, das
einen kurzen Überblick über die bei Gericht wesentlichen Rechtsgebiete verschafft. Am Ende eines jeden Kapitels
ist ein Online-Test zu absolvieren. Das
Kapitel „Allgemeiner Teil“ muss bereits
vor Dienstantritt erarbeitet worden sein,
der Rest binnen 10 Tagen der jeweiligen
Zuteilung.
Übernahmewerber vorgenommen und anhand dieser über eine Verlängerung der
Gerichtspraxis für weitere 4 Monate entschieden. Diese 4 Monate werden in eine
Zuteilung bei einem Bezirksgericht und
am Landesgericht aufgeteilt. In weiterer
Folge gibt es die Möglichkeit der Verlängerung der Gerichtspraxis um weitere 6
Monate. Dazwischen findet ein Fachgespräch statt, wobei Wissen im Bereich
des Zivilverfahrens- und Strafprozessrecht überprüft wird.
Generell sei gesagt, dass die Plätze für
Richteramtsanwärter nur begrenzt vorhanden sind und es sehr viele Bewerber
gibt. Auch wenn die Chancen auf das
Richteramt nur gering sind, schadet es
nicht, es zu versuchen. Die Zeit bei Gericht ist lehrreich, auch wenn man im
Endeffekt nicht in den richterlichen Vorbereitungsdienst übernommen wird. Außerdem wird die Zeit bei Gericht für die
Anwaltsausbildung angerechnet.
Mag. Sabine Kepplinger
Wer Richter werden möchte
Bereits im Gesuch ist anzugeben, ob man
Übernahmewerber ist. Das heißt ob man
das Richteramt anstrebt oder nicht. Die
ersten 5 Monate der Gerichtspraxis verlaufen für einen Übernahmewerber im
Wesentlichen gleich ab, wie für Nichtübernahmewerber. Ausgenommen ist das
Verfassen eines Testurteils am Beginn
des 4. Monats. Dabei ist innerhalb von 4
Stunden ein Zivilurteil zu verfassen, das
benotet und als wesentlicher Bestandteil
für eine mögliche Verlängerung der Gerichtspraxis herangezogen wird.
Anhand der Beurteilungen der Ausbildungsrichter und dem Ergebnis des Testurteils wird eine geheime Reihung der
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Iuris Acta
Deine ÖoH Jus Zeitung
rechtshorerschaft
im Sprengel des OLG Linz
Wenig genützt wird von den Studenten/
innen der Rechtswissenschaften oder
des Wirtschaftsrechts während ihrer Studienzeit die Möglichkeit, vorübergehend
bei Gerichten oder Staatsanwaltschaften als Rechtshörer/in tätig zu sein. Die
Rechtshörerschaft bietet die Möglichkeit,
die Arbeit der Justiz schon während des
Studiums kennen zu lernen und dabei
etwa auch die Bedeutung des formellen
Rechts in der Praxis besser zu erfassen.
Die Dauer der Tätigkeit kann mindestens
drei und maximal acht Wochen betragen.
Rechtshörer/innen können bei Landesgerichten, bei Bezirksgerichten oder auch
bei Staats-anwaltschaften tätig sein. Die
Tätigkeit erfolgt freiwillig und unentgeltlich. Der erste Studienabschnitt muss
bereits absolviert sein; ein Grundwissen
im formellen und materiellen Straf- und
Zivilrecht ist sinnvoll.
gung an die Uni übermittelt, eine Gleichschrift geht an den/die Rechtshörer/in.
Tätigkeit
Rechtshörer/innen sollen Einblick in
Verfahrensabläufe bekommen. Die möglichen Aufgaben reichen vom bloßen
Zuhören bei Verhandlungen und Vernehmungen über das Durchführen von einfachen Kopier- und Organisationsaufgaben
bis hin zu anspruchsvolleren Aufgaben
wie dem Verfassen von Entwürfen für Beschlüsse und Urteile. Im Einzelfall hängt
das vom/von der Ausbildungsrichter/in
und vom Engagement und den Fähigkeiten des/der Rechtshörers/in ab. Ich bin
aber überzeugt, dass Sie von diesem oft
ersten Einblick in die juristische Praxis
jedenfalls profitieren werden!
Mag. Katharina Lehmayer
Anmeldung und Zulassung
Wenn Sie an einer Rechtshörerschaft in
Oberösterreich oder Salzburg interessiert
sind, ist etwa acht Wochen vorher ein
entsprechender Antrag beim OLG Linz zu
stellen (siehe Muster). Dieses Gesuch hat
zu enthalten:
• den genauen (datumsmäßig fixierten)
Zeitraum der Rechtshörertätigkeit
(mind. 3 Wochen, max. 8 Wochen;
in den Monaten Juli und August wird
deutlich weniger verhandelt, sodass
ich diese Monate nicht empfehle);
• das Gericht / allenfalls die Sparte wo
man tätig sein möchte;
Erforderliche Beilagen:
• Kopie des 1. Diplomprüfungszeugnisses,
• aktuelle Inskriptionsbestätigung.
Die Zulassung erfolgt nach Maßgabe
personeller Kapazitäten; es besteht kein
Rechtsanspruch auf Zulassung und sie
kann aus wichtigen Gründen jederzeit widerrufen werden.
Nach Abschluss der Rechtshörertätigkeit
wird vom OLG automatisch eine Bestäti-
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Mag. Katharina Lehmayer
Muster
Name
Adresse
An den
Herrn Präsidenten des OLG Linz
Gruberstraße 20
4020 Linz
Ort, Datum
Betrifft: Ansuchen um Zulassung zur Rechtshörerschaft
Sehr geehrter Herr Präsident,
ich ersuche um Zulassung zur Rechtshörerschaft am Landesgericht
….......... (oder: Bezirksgericht ...........), wenn möglich im Zivilrecht
(oder: Strafrecht), (oder: bei der Staatsanwaltschaft …...............)
von …..................... bis …........................... .
Mit freundlichen Grüßen,
Beilagen: 1. Kopie des 1. Diplomprüfungszeugnisses
2. Kopie der aktuellen Inskriptionsbestätigung
Kompetenz durch Erfahrung
Save the date
Veranstaltungsübersicht
Auch in diesem Semester haben wir wieder einiges für euch geplant. Die Schwerpunktvorstellung, sowie die Startvorlesung waren bereits zwei gut besuchte
Veranstaltungen in diesem Semester.
Was sonst noch auch auf euch zukommt,
haben wir hier kurz zusammengefasst.
Save the Date und sei dabei!
die ersten Berufserfahrungen gesammelt
werden können und ein Einblick in das
Tätigkeitsfeld eines/r Rechtsanwalts/anwältin gewährt wird.
12.01.2015 13:00 Uhr
Exkursion in die Justizanstalt Linz in Kooperation mit Kepler Society
17.11.2014 08:30 - 12:00 Uhr
Bildungs- und Laufbahnberatung
Dies ist eine Kooperationsveranstaltung
mit der Kepler Society
27.11.2014
Hier bekommst du Einblicke in den Strafvollzug gewährt
Gerichtsverhandlungen
Pia Kühtreiber
ÖH Jus Team
[email protected]
Wir bieten euch die Möglichkeit Gerichtsverhandlungen hautnah zu erleben. Termin nach Übereinkunft
Practice4Jus Auftakt
Hier stellen sich die beiden größten Linzer Wirtschaftskanzleien – SCWP Schindhelm und Haslinger, Nagele & Partnervor und informieren über die Möglichkeit
eines dreimonatigen Praktikums, bei dem
Nähere Informationen zu den jeweiligen
Veranstaltungen werden wir euch zeitgerecht auf Facebook, per Mail und an
der Anschlagtafel vor dem ÖH Jus Büro
bereitstellen.
Pia Kühtreiber
skurrile rechtsprechung
etwas zum Schmunzeln
Mietminderung wegen Toilettengeräuschen?
Ein Mieter konnte im Wohnzimmer seiner
Wohnung die Urinstrahlgeräusche aus
der Nachbarwohnung laut und deutlich
hören. Er fühlte sich dadurch gestört und
wollte eine Mietkürzung erreichen. Ein
Sachverständiger wurde zum Lauschen
herbemüht. Er bestätigte den Mieter. Es
wären zwar nicht alle Geräusche aus dem
Badzimmer deutlich erkennbar, die Uringeräusche eines „Stehpinklers“ jedoch
eindeutig vernehmbar. Das Landesgericht Berlin hielt die Geräusche insbesondere in einem Wohn - und Essbereich
für so unangenehm, dass einer Mietminderung von 10 % zugestimmt wurde (67
S 335/08).
Frau, Arbeit und Führerschein verloren,
woraufhin er vor Gericht Schadenersatz
vom Bierhersteller forderte. Auf den Flaschen hätte darauf hingewiesen werden
müssen, dass durch Konsum von Bier
Folgeschäden entstehen könnten. Ein
Warnhinweis hätte ihn vom Trinken abgehalten.
Das Oberlandesgericht Hamm lehnte den
Schadenersatzanspruch des Mannes am
14.2.2001 ab (9 W 23/00). Die Risiken
und Wirkungen von Alkoholgenuss seien
allgemein bekannt. Der Nutzer des Produktes „Bier“ verfügt aufgrund seines
Grundwissens über alle „sicherheitsrelevanten“ Informationen. Eine Produkthaftung käme nicht in Frage, da das
Eigenverschulden des Mannes deutlich
überwiege.
Enisa Sejdini
ÖH Jus Team
[email protected]
Entschädigung vom Bierbrauer?
(Quelle: http://www.haufe.de/sozialwesen/sgb-recht-kommunal/
Ein Mann hatte über 17 Jahre Bier einer
bestimmten Brauerei getrunken und war
alkoholkrank geworden. Er hatte dadurch
urteile-skurrile-geschichten-aus-den-gerichten_238_157806.html)
Enisa Sejdini
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Iuris Acta
Deine ÖoH Jus Zeitung
Deine ÖoH Jus
Fragen zum Studium? Wir sind für dich da!
Teamvorstellung
Mein Name ist Pia Kühtreiber, ich bin 21
Jahre alt, wohne in Hagenberg im Mühlkreis und studiere im fünften Semester
Jus an der JKU Linz. Meine Zeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie
und Freunden. Zu meinen Hobbies zählen Sport – vor allem Joggen, Lesen, Reisen und natürlich Shoppen. Außerdem
engagiere ich mich ehrenamtlich.
Pia Kühtreiber
ÖH Jus Team
[email protected]
Bereits während meines ersten Semesters an der Uni hat mich die ÖH Jus mit
den hilfreichen Angeboten bestens unterstützt und mir den Einstieg ins Studium um einiges erleichtert. Auch in den
darauffolgenden Semestern hat mich die
ÖH Jus mit ihrem guten Service immer
Mein Name ist Josef Lehner, ich bin 20
Jahre jung und studiere nun im zweiten
Semester Jus an der JKU. Meine Freizeit
verbringe ich hauptsächlich mit ehrenamtlichem Engagement in verschiedenen
Vereinen und Organisationen.
Da mein eigener Studienbeginn auch
noch nicht lange zurückliegt, kann ich
mich noch sehr gut in die Situation eines Erstsemestrigen hineinversetzen. Da
mich bei meinem eigenen Start ins Unileben das Team der ÖH Jus sehr kompe-
Josef Lehner
wieder überzeugt – es wurden viele Infoveranstaltungen und Exkursionen z.B.
zum Landesgericht organisiert. Ich bin
sehr stolz Teil des wunderbaren Teams zu
sein. Als Mitglied möchte ich euch bei
jeglichen Fragen mit Rat und Tat beiseite stehen, mich für eure Interessen einsetzen und viele tolle Veranstaltungen
für euch auf die Beine stellen. Ich freue
mich auf die bevorstehende Arbeit und
vor allem euch im kommenden Semester
im „Jus Kammerl“ begrüßen zu dürfen.
Lg Pia
tent beraten hat und mir eine gute erste
Anlaufstelle im Studium war, wollte ich
diesen Service auch den nachfolgenden
Erstsemestrigen zukommen lassen.
Mitunter aus diesem Grund bin dem
Team der ÖH Jus beigetreten. Ich würde
mich sehr über Besuch im Büro der ÖH
Jus während der Sprechstunden freuen
und wünsche euch ein schönes Semester!
Lg Josef
ÖH Jus Team
[email protected]
Mein Name ist Christina Geißler, ich bin
19 Jahre alt und komme aus dem Innviertel, Bezirk Schärding. Seit Oktober
diesen Jahres bin ich nun im 3. Semester
meines Jus-Studiums.
In meiner Freizeit lese ich gerne, reise,
mache Sport und besuche möglichst regelmäßig Veranstaltungen im Mensakeller.
Christina Geißler
ÖH Jus Team
[email protected]
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Der Einstieg ins Studium ist nach der
Schule für viele nicht einfach. Es scheint
zu Beginn vollkommen unverständlich,
wann welche Kurse zu belegen sind, wie
die Anmeldung und schließlich auch die
Prüfungsvorbereitung erfolgt. Hilfe fand
ich von Beginn an bei der ÖH-Jus, wo ich
toll beraten wurde und mit reichlich Informationsmaterial ausgerüstet erfolgreich
und problemlos mein Studium starten
konnte. Meine Entscheidung, Mitglied
der ÖH-Jus zu werden, fiel mir dieses Semester daher denkbar leicht. Ich möchte
anderen Studenten, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, gerne weiterhelfen und sie auf ihrem Weg durch das
Studium beraten und unterstützen.
a
Lg Christin
Kompetenz durch Erfahrung
Mein Name ist Nicole Traußner, ich bin
20 Jahre jung und wohne in Niederneukirchen, Bezirk Linz-Land. Seit Oktober
2012, nun also im fünften Semester, studiere ich Rechtswissenschaften an der
JKU, wobei ich neben dem Studium im
Büro meines Vaters tätig bin.
Was mich als Person ausmacht? Ich bin
hilfsbereit, kommunikativ, ehrgeizig,
(fast) immer mit einem Lächeln im Gesicht anzutreffen und voller Tatendrang.
Nicole Traußner
ÖH Jus Team
habe, Mitglied des ÖH-Jus Teams sein
zu wollen. Zudem war ich immer davon
fasziniert, mit welcher sozialen und fachlichen Kompetenz das ganze Team den
Studierenden zu jeder Zeit mit Rat und
Tat zur Seite steht. Genauso möchte nun
auch ich meine bisherigen Erfahrungen
und Erkenntnisse an euch weitergeben
bzw. mich für euch einsetzen und freue
mich auf eine spannende und erfolgreiche Zeit als Teil des ÖH-Jus Teams!
Lg Nicole
Das sind wohl auch die Gründe dafür, neben einem kleinen Stups der lieben Claudia, warum ich mich dazu entschlossen
[email protected]
Mein Name ist Katrin Bergmair und ich
bin 20 Jahre alt. Ich studiere jetzt das
3 Semester JUS an der JKU in Linz und
habe nun 2 tolle Semester hinter mir.
Wenn ich nicht gerade studiere, beschäftige ich mich am liebsten mit Musik (sei
es Musik zu hören oder selbst welche zu
machen) und mache Sport.
Da ich gerne andere Menschen unterstütze, ihnen mein angeeignetes Wissen
gerne weitergebe und auch bestrebt bin,
Dinge, die vielleicht nicht ganz rund lau-
fen zu verbessern, habe ich mich nun
entschlossen, in dem tollen Team der
ÖH JUS mitzuarbeiten. Da ich auch in
meiner Heimatgemeinde in sämtlichen
Vereinen tätig bin, weiß ich, wie wichtig
ehrenamtliche Arbeit ist. Ich freue mich
nun auf die Zusammenarbeit und auf
spannende, interessante und erfahrungsreiche Semester in der ÖH JUS.
Lg Katrin
Katrin Bergmair
ÖH Jus Team
[email protected]
Ich heiße Enisa Sejdini und studiere Jus.
Seit dem WS 2013/14 bin ich im ÖH JUS
Team. Zur ÖH JUS bin ich durch meinen
Studienkollegen Thomas gekommen. Ich
bin in der ÖH, weil es mir sehr viel Spaß
macht, Studierenden weiterzuhelfen und
mich für sie einzusetzen.
Ich freue mich auf das neue Semester
und hoffe, dass viele die Möglichkeit
nutzen, mich bei Fragen und Problemen
während der Sprechstunden oder per
Mail zu kontaktieren. :-)
Enisa Sejdini
ÖH Jus Team
Lg Enisa
[email protected]
11
sommerpraktikum bei schönherr | juli 2015
» banking, finance & capital markets » dispute resolution
» IP, IT & life sciences » mergers & acquisitions
Auch im nächsten Jahr können 8 ausgewählte Studierende bei Schönherr reinschnuppern
und in einem 4-wöchigen Praktikum das Leben eines Wirtschaftsanwaltes kennenlernen.
that‘s for life! Einsätze im In- und Ausland, Workshops, Vorträge, Weiterbildungsver-
anstaltungen und praktisches Arbeiten anhand von Fallstudien, bestimmen den Tagesablauf.
Mit dem Schönherr Summer Accociate Programm 2015 geben wir Ihnen die Gelegenheit
den Anwaltsberuf in einem hochkarätigen, internationalen Umfeld kennen zu lernen. Begleiten Sie die Experten einer führenden Wirtschaftskanzlei und erle-ben Sie Rechtsberatung
„im Echtbetrieb“.
step outside
… im inland Der Anwaltsberuf findet nicht nur im Büro statt. Gehen Sie mit uns hinaus und
besuchen Sie gerichtliche Institutionen und Behörden.
… und ausland Andere Sitten. Andere Jurisdiktionen. Auf welche kulturelle Unterschiede
und rechtliche Besonderheiten Sie in der internationalen Beratung achten müssen, erfahren
Sie von unseren CEE Experten sowie bei einem Auslandsbesuch in einem unserer Büros in
Zentral- und Osteuropa!
join us – jetzt bewerben!
Suchen Sie eine außergewöhnliche Growing & Learning
Experience in einem professionellen Umfeld? Verfügen Sie über hohe Einsatzbereitschaft,
sehr guten Studienerfolg und besonderes Interesse für Wirtschaftsrecht? Dann sollten Sie
sich für das SSAP15 bewerben. Unbedingt!
Bei unserem Assessment Center können Sie sich für das SSAP15 qualifizieren. Schreiben
Sie uns, wer Sie sind, was Sie machen und warum wir gerade Sie in unserem Assessment
Cen-ter kennen lernen sollen.
Bewerbungen (CV und Motivationsschreiben) schicken Sie bitte bis
09. Dezember 2014 an unsere Personalabteilung:
Gudrun Stangl Lutz, Chief Operation Officer/Human Resources
Schottenring 19, 1010 Wien
E: [email protected]
Referenz: Schönherr Summer Associate Program 15
Bewerbungsschluss: 09. Dezember 2014
Assessment Center: 16.1. - 17.1.2015
Praktikum: Juli 2015