Hallo :-) Michèle

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Hallo :-) Michèle
Michèle Stocco-Dolder
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Dienstag, 10. Mai 2016 12:02
Michèle
Der Besuch eines Restaurants in Japan ist ANDERS!
Hallo :-) Michèle :-)
Am Sonntagabend habe ich für mich und meinen Mann Felchenfilet gebraten.
Im Steamer dämpfte ich dazu grüne Spargeln. Es ist kein aussergewöhnliches
Menu, trotzdem schmeckte das Essen hervorragend. Die Spargeln zergingen
wie Butter auf der Zunge und das Felchenfilet war saftig und zart zugleich.
Beide Produkte stammen aus der Schweiz. Ich bestellte alles beim BioHofladen im Internet (farmy.ch) Die Qualität ist genial und ist für mich ein
weiterer Beweis, dass Zutaten für ein tolles Essen ein wichtiger Bestanteil sind.
Für mich ist es wichtig, dass die Qualität der verwendeten Produkte in meinen
Japanischen Kochevents stimmen. Nur so ist das Essen köstlich und die
Zubereitung ist ein kleiner Teil zur Vollendung. Gerne würde ich bei meinen
Kochevents die Lotuswurzel verwenden. Sie wächst nur im Wasser und
benötigt eine stetige, gleichwarme Wassertemperatur. Die Lotuswurzel ist ein
Wintergemüse und kann nur in dieser Zeit frisch gekauft werden. Die
Lotuswurzel heisst in Japanisch Renkon. Sie hat sehr viele Vitamine. Manche
kennen die Lotuswurzel aus der Indischen Küche. Sie wurde durch den
Buddhismus nach Japan gebracht.
In meinem heutigen Artikel, welcher morgen mein 80. Blog-Beitrag wird, zeige
ich dir die 8 Unterschiede zwischen einem Schweizer und einem Japanischen
1
Restaurant.
Ich besuchte Japan bereits sieben Mal und in diesem Jahr fliege ich im Juli
dorthin. Die Reisen von meinem Mann und mir beinhalten immer 14 Tage
AIKIDO. Danach gibt es etwas Erholung. Vor 10 Jahren flog ich das erste Mal
nach Japan.
Bei meinem ersten Besuch war ich noch nicht so begabt mit den Stäbchen zu
essen und die Sprache war mir zum einen fremd und zum anderen vertraut. Ich
konnte ausser Guten Tag, Danke und «ich möchte gerne» kein Japanisch.
Der erste Besuch in einem Japanischen Restaurant war für mich keine
Odyssee, aber ich war verwundert, dass es so viel anders ist als bei uns.
Jedes Restaurant hat seine Spezialität und manche von denen sind nicht
grösser als mein Büro (17m2). Du wirst in einem Sushi Restaurant kein
Okonomiyaki (japanische Pizza) bestellen können und umgekehrt auch nicht.
Manche Restaurants haben alle Gerichte in Originalgrösse aus Plastik in ihrem
Schaufenster ausgestellt. Das kann helfen, wenn das Restaurant kein
Englisches Menu hat. Es gibt in Japan auch Restaurants, bei welchen an
einem Ticketautomaten das Essen gekauft wird. In einem solchen wird das
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abzuholende Essen per Lautsprecher kommuniziert. Eine Herausforderung,
wenn die Person nicht deutlich spricht und der Lautsprecher nicht mehr der
neuste ist.
Wer ein Restaurant betritt wird mit einem «Irashaimase» (Herzlich
Willkommen) begrüsst. Dieses Wort wiederholen fast alle Mitarbeiter. Ein
diskretes hineingehen nicht möglich.
In manchen Restaurants müssen die
Schuhe vor dem hineingehen
ausgezogen werden. Wenn dies nicht
der Fall ist, kann es sein, dass es
Tische hat, welche 30 cm über dem
Boden sind. Hier ist es auch so, dass
die Schuhe ausgezogen werden
müssen.
In Japan ist es unhöflich ohne zu Fragen sich an einen Tisch zu setzen. In
manchen Restaurants gibt es Tische, welche nur für eine Person ist. Sollte
es eine Warteschleife haben, wirst du auf Stühle verwiesen, welche
möglicherweise draussen stehen.
Grüntee oder Wasser mit viel Eis wird immer serviert und ist gratis. Es ist
möglich ein anderes Getränk zu bestellen. Ich mag Grüntee und bleibe
meistens bei dem.
Zur Auswahl stehen häufig Menu-Sets oder einzelne Gerichte. Japan kennt
die Tradition mit Vorspeise – Hauptgang – Dessert nicht. Aus diesem
Grund bestelle ich häufig ein Set. Da hast du immer Pickels (eingelegtes
Gemüse) dabei und meistens auch eine Miso-Suppe.
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In einem Japanischen Restaurant wird nicht drei Stunden gegessen,
diskutiert, getrunken und gelacht. Es ist viel mehr essen bestellen, Zeitung
lesen oder auf dem Handy etwas herumdrücken. Frauen machen gerne
Selfies ;-). Klar wenn zwei oder drei Personen gemeinsam ins Restaurant
kommen, wird zusammen diskutiert. Doch häufig sind diese Gruppen, nicht
Freunde, sondern Geschäftskollegen. Da kannst du nicht einfach aufstehen
und gehen. Du musst warten, bis der Chef geht und es wird zum Essen viel
Sake getrunken.
Die Rechnung wird nie am Tisch bezahlt. Obwohl das Ticket mit deiner
Bestellung auf dem Tisch liegt. Die Kasse befindet sich bei der Türe. Beim
Hinausgehen wird an der Kasse bezahlt. In der Regel mit Bargeld. Dieses wird
in ein Körbchen gelegt. Sie stehen bei der Kasse bereit. Du findest dieses
System auch auf der Post und im Supermarkt. Das Wechselgeld und die
Quittung wirst du auch in diesem Körbchen zurückerhalten. Und ganz wichtig!
Gib NIE Trinkgeld! Bevor du das Restaurant verlässt, kannst du
«Gochisousamadeshita» sagen. Das bedeutet so viel, wie das Essen war sehr
lecker, herzlichen Dank.
Ich erlebte schon, dass mir eine Gabel gereicht wurde. Ich nahm sie an,
benutzte sie aber nicht. Viele Japaner denken, Ausländer können nicht mit
Stäbchen essen.
Herzlichen Dank, dass du zu meinen treuen Lesern gehörst. Ich freue mich, dir
nächste Woche wieder einen spannenden Artikel zu senden.
Jetzt bleibt mir nur noch der Gruss und sage dir, bis zum nächsten Mal :-)
Bis bald / またあとで
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P.S.
Erlebe Japan bei dir zu Hause, dank meiner Japanischen Kochkurse. :-)
http://www.lifeki.ch
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P.P.S.
Hier nochmals meine Links und die Links welche ich in den News erwähnte.
Sushi Kochkurs im Liebefeld am 4. Juni 2016
http://vitaprospera.ch/de/Angebote/forum_vita/Aktuell_forum_vita_
Link zur Facebook Gruppe Japanisch kochen mit Michèle
https://www.facebook.com/groups/540424426117259/
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