Was wir Ihnen bieten - agnes

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Was wir Ihnen bieten - agnes
Was wir Ihnen bieten
Informationen
für Interessenten und Bewohner
Inhaltsverzeichnis
4 Träger der Senioren­einrichtungen
21 Mitbestimmung der Bewohner
5 Das Unternehmensleitbild der Einrichtungen
21 Das Wohnkonzept
22 Welche Ausstattung haben die Zimmer?
22 Kann ich eigene Möbel und persönliche
Gegenstände mitbringen?
22 Gibt es Orientierungshilfen für mich?
22 Habe ich Einfluss auf die Gestaltung der
Gemeinschaftsräume?
22 Habe ich die Möglichkeit, Familienfeiern in
der Einrichtung durchzuführen?
23 Werden jahreszeitliche Feste gefeiert?
23 Wer reinigt mein Zimmer?
23 Darf ich in der Einrichtung rauchen?
6 Qualitätsleitlinien der Senioreneinrichtungen
7 Unsere Einrichtungen 8 Martinistift, Wesel
9 Nikolaus-Stift, Wesel
9 St. Lukas, Wesel-Feldmark
10 St. Elisabeth, Voerde-Spellen 10 St. Christophorus, Voerde-Friedrichsfeld
11 Agnes-Heim, Rees 11 St. Joseph, Millingen
12 Willikensoord, Emmerich am Rhein
12 St. Augustinus, Emmerich am Rhein 13 Pflege und Betreuungskonzept 14 Welche Leistungen erbringen die
Pflegekräfte für mich?
15 Welche Leistungen/Angebote erbringt
der Soziale Dienst für mich?
17 Welche Leistungen erbringen die
Mitarbeiter der Heimverwaltung?
18 Wie ist die fachliche Qualifikation der
mich versorgenden Mitarbeiter?
18 Ist genügend Personal für meine Versorgung
vorhanden?
18 Habe ich feste Ansprechpartner auf
dem Wohnbereich?
18 Kann mein Hausarzt/Krankengymnast mich
auch weiterhin betreuen?
19 Wer sorgt dafür, dass ich meine Medikamente
bekomme?
19 Wer organisiert und begleitet mich zu
Arztbesuchen/Therapien?
19 Stehen mir Pflegeprodukte und pflegerische
Hilfsmittel zu Verfügung?
19 Gibt es die Möglichkeit, einen Frisör aufzusuchen?
19 Erfahre ich Unterstützung in der
Eingewöhnungsphase?
20 Finde ich Unterstützung in meiner
letzten Lebensphase?
2
24 Speisen- und Getränkeversorgung
24 Wer ist für die Herstellung der Speisen
zuständig?
24 Habe ich Einfluss auf die
Speisen­zusammen­stellung?
25 Kann die Küche meine notwendige
Diät gewährleisten?
25 Erhalte ich spezielle Angebote bei
Schluckbeschwerden?
25 Erhalte ich spezielle Angebote bei Demenz?
26 Wo und wann nehme ich meine Mahlzeiten ein?
26 In welchem Umfang stehen mir Getränke
zur Verfügung?
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir bedanken uns sehr für Ihr Interesse an
unseren Senioreneinrichtungen.
Der Schritt in eine Senioreneinrichtung zu ziehen
ist sowohl für den zukünftigen Bewohner als auch
für dessen Angehörige nicht immer leicht, zieht er
doch viele Veränderungs­prozesse nach sich.
Die Veränderungen und Neustrukturierungen im
familiären Umfeld benötigen Zeit und Geduld.
Uns ist diese besondere Situation der Bewohner
und Angehörigen bewusst. Daher bieten wir den
Bewohnern und auch den Angehörigen, wenn
gewünscht, unsere Unterstützung in der Eingewöhnungsphase als auch darüber hinaus an.
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick zu den
Leistungen, der Ausstattung und dem Wohn- und
Betreuungskonzept unserer Einrichtungen. Unser
Bestreben ist es, unsere Angebote entsprechend
den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner
ständig weiter zu entwickeln und zu verbessern.
27 Wäscheversorgung
27 Welche Leistungen bzgl. der Wäscheversorgung sind im Pflegesatz enthalten?
27 Welche Leistungen bzgl. der Wäscheversorgung muss ich selber tragen?
27 Benötige ich mehr oder neue Wäsche?
Für persönliche Beratungs- und Besichtigungstermine stehen Ihnen unsere Mitarbeiter, nach
vorheriger Terminabsprache, gerne zur Verfügung.
Gerade auch Fragen der Heimplatz­finanzierung
können im persönlichen Gespräch individuell
erörtert werden.
28 Anhang – Theoretische Grundlagen zum
Pflegekonzept
28 Das Pflegemodell von Monika Krohwinkel
28 Die AEDL’s
29 Der Pflegeprozess
30 Die Pflegedokumentation
30 Die Pflegeplanung
31 Innerbetriebliche Kommunikation
31 Zusammenarbeit mit Institutionen
Auf Ihre Fragen, Anregungen und Ihren Besuch in
unserer Einrichtung freuen wir uns!
Josef Reining
Leiter der Senioreneinrichtungen
3
T räger der Senioren­
einrichtungen
as Unternehmensleitbild
D
der Einrichtungen
Unter dem Dach der Holding pro homine-Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen Wesel-Emmerich/
Rees gGmbH sind insgesamt 9 Senioreneinrichtungen mit insgesamt 663 Wohnplätzen zusammen­
gefasst.
Wir wollen unseren Bewohnern Wohnstätten bieten,
in denen sie ihren Lebensabend nach einem arbeitsreichen Leben bei Wohlbefinden, Lebensfreude
und Geborgenheit verbringen können.
An oberster Stelle stehen für uns die Achtung der
Individualität und der persönlichen Freiheit.
Im Verbund der Senioreneinrichtungen
Wesel gGmbH sind die folgenden Seniorenein­
richtungen zusammengeschlossen:
››Nikolaus-Stift in Wesel mit 104 Bewohnern
(88 Einzelzimmer/8 Doppelzimmer)
››Martinistift in Wesel mit 48 Bewohnern
(32 Einzelzimmer/8 Doppelzimmer)
››St. Lukas in Wesel-Feldmark mit 75 Bewohnern
(nur Einzelzimmer)
››St. Elisabeth in Voerde-Spellen mit
78 Bewohnern (nur Einzelzimmer)
››St. Christophorus in Voerde-Friedrichsfeld
mit 80 Bewohnern (nur Einzelzimmer)
Im Bereich Emmerich-Rees stehen die folgenden
Senioreneinrichtungen zur Verfügung:
Die Bewohner sollen sich in unseren Senioreneinrichtungen vor allem zu Hause fühlen, wobei wir
bestrebt sind, die Einrichtungen nach außen hin
transparent und offen zu gestalten.
Die Anbindung an das örtliche Gemeinwesen soll
allen Bewohnern das Leben weiterhin wie gewohnt
in seiner ganzen Vielfalt ermöglichen.
Unser Bemühen ist es, die Angehörigen unserer
Bewohner in das Heimleben mit einzubeziehen.
Die Altenpflege ist einem Prozess ständiger
Weiter­­entwicklung unterzogen. Deshalb wird unser
Konzept regelmäßig auf Aktualität hin überprüft
und den jeweiligen Erkenntnissen einer modernen
Alten­pflege angepasst.
››die Senioreneinrichtung Willikensoord gGmbH in
Emmerich am Rhein mit den Betriebsstätten:
››Willikensoord mit 80 Bewohnern
(76 Einzelzimmer /2 Doppelzimmer)
››St. Augustinus mit 72 Wohnplätzen
(nur Einzelzimmer)
››St. Joseph Millingen gGmbH mit 64 Wohnplätzen
(52 Einzelzimmer/6 Doppelzimmer)
››Agnes-Heim gGmbH in Rees mit 62 Wohnplätzen
(42 Einzelzimmer/10 Doppelzimmer)
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5
Unsere Einrichtungen
AS Emmerich
AS Rees
Qualitätsleitlinien der Senioreneinrichtungen
AS Hamminkeln
Unser Unternehmensleitbild ist zugleich auch die
Grundlage unserer Qualitätsleitlinien. Wir wollen
über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus eine
hohe Qualität unserer Leistungen nachvollziehbar
sicherstellen und durch Festlegung von konkreten
Qualitätszielen kontinuierlich weiterentwickeln.
Für uns steht der Bewohner und seine umfassende
Versorgung in den Bereichen Pflege, Sozialer Dienst,
Heimverwaltung, Speisenversorgung, Hauswirtschaft
und Haustechnik an zentraler Stelle. An seiner
Zufriedenheit messen wir unseren Erfolg. Voraus­
setz­ung hierfür ist die gute kollegiale Kooperation
aller Bereiche in den Senioreneinrichtungen. Einbezogen in diesen Prozess sind auch die Angehörigen
und Betreuer unserer Bewohner, sowie auch externe
Dienstleister der Senioreneinrichtungen wie z. B.
Ärzte, Therapeuten und Lieferanten.
Die innerbetriebliche Kommunikation spielt im
Qualitätsmanagement dabei eine wichtige Rolle.
Eine kontinuierliche Informationsweitergabe auf
allen Ebenen ist unabdingbar, um eine professionelle Pflege und Betreuung zu gewährleisten.
Im Qualitätsprozess haben die Leitungskräfte der
Senioreneinrichtungen die Aufgabe im Sinne eines
kooperativen Führungsstils Ihren Mitarbeitern die
Qualitätsleitlinien und die Qualitätsziele nahe zu
bringen, sie vorzuleben und von jedem Mitarbeiter
die Umsetzung einzufordern. Jeder Mitarbeiter ist
für die Qualität seiner Arbeit verantwortlich. Für die
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Erreichung der Ziele notwendige Ressourcen, wie
z. B. Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter, Pflege­
hilfsmittel, zeitliche Ressourcen etc. müssen von
den Leitungskräften bereit gestellt werden.
Die Leitungskräfte berücksichtigen in Ihren Entscheidungen auch die Auswirkungen auf das Betriebs­
klima und die Zufriedenheit der Mitarbeiter.
Uns ist bewusst, dass es im täglichen Miteinander
zu Konflikten kommen kann. Wir gehen mit Konflikten offen und konstruktiv um. Eine positive
Atmosphäre in den Senioreneinrichtungen, auch in
Konflikt­situationen, ist Voraussetzung zur Erreichung
der von uns angestrebten Ziele.
Die Anforderungen unserer Kunden und Ihre
Zufrieden­heit mit unseren Leistungen ermitteln wir
systematisch. Wir fordern unsere Kunden, aber auch
die Mitarbeiter auf, eine offene Beschwerdekultur
zu pflegen. Beschwerden, Anregungen und Kritik
bieten unseren Einrichtungen die Chance, sich
weiterzuentwickeln. Dokumentiert ist unser
Qualitäts­­­­­­­managementsystem im internen Qualitäts­
management­handbuch, welches jedem Mitarbeiter
zur Verfügung steht. Zudem wird ein Qualitätsbericht
veröffentlicht, der Auskunft über laufende und
geplante Projekte im Qualitätsmanagement und
über die Arbeit in den bestehenden Qualitätszirkeln
gibt. Der Qualitätsbericht steht auch unseren
Kunden zu Verfügung.
Rhein
AS Wesel
AS Hünxe
B8
A3
Die Seniorenbetreuung unter modernen, freund­
lichen und altersgerechten Rahmenbedingungen ist
ein Schwerpunkt der Holding pro homine.
Dieser 2003 gegründete Verbund ist ein modernes
Gesundheitsunternehmen, zu dem neun Senioreneinrichtungen, zwei Krankenhäuser
(Marien-Hospital Wesel und St. Willibrord-Spital
Emmerich-Rees), zwei Einrichtungen der ambulanten
Rehabilitation und zwei Gesundheitszentren mit
Angeboten zur Prävention und Gesundheits­
förderung gehören.
Die stationäre Pflege in den Senioreneinrichtungen
ist also Teil eines weit gespannten Netzwerkes.
Für die wachsende Zahl älterer Menschen bietet die
Holding pro homine ein vielschichtiges Betreuungsangebot, ausgerichtet an den individuellen Bedürfnissen der Bewohner.
Dazu zählt auch, wenn notwendig, die spezialisierte
Versorgung in den beiden Krankenhäusern, die über
Abteilungen für Altersmedizin (Geriatrie) verfügen.
Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege und integrative
Tagespflege im Bereich Emmerich komplettieren ein
Angebot, das in der Region am rechten Niederrhein
einzigartig ist.
„pro homine“ ist lateinisch und heißt „für den
Menschen“. Das ist nicht nur unser Name, sondern
unser Anspruch und Ansporn.
Als kirchliches Unternehmen orientieren wir uns
am christlichen Menschenbild.
Das ist so im Leitbild festgeschrieben, und dem
fühlen wir uns im Umgang mit den uns anvertrauten
Senioren in besonderer Weise verpflichtet.
7
www.prohomine.de
Die Senioreneinrichtungen der Holding
pro homine gehen mit der Zeit, und
dazu gehört die Nutzung moderner
Kommunikationsmittel. Folgerichtig
sind alle neun Einrichtungen auf der
Internetseite www.prohomine.de zu
finden.
Auf direktem Weg erfährt der Leser
dort Wissenswertes zu folgenden
Stichworten:
››Leitbild
››Leistungsspektrum
››Pflege und Betreuung
››Sozialer Dienst
››Seelsorge
››Vergütungssätze
››Lage, Größe und Ausstattung
der Einrichtung
››Weitere Besucherinfos und
Serviceleistungen
Der Auftritt im weltweiten Netz ist
optisch und technisch auf dem neuesten Stand. Er enthält eine Reihe von
prominent platzierten Suchfunktionen,
so dass Sie als Nutzer Ihr Ziel mit
wenigen Klicks erreichen.
Also: B
esuchen Sie uns im Internet –
jederzeit, von überall her und
am besten sofort!
Martinistift, Wesel
Nikolaus-Stift, Wesel
St. Lukas, Wesel-Feldmark
Das Martinistift grenzt unmittelbar an die Martini
Kirche und wurde in den Nachkriegsjahren auf­
gebaut. Es ist traditionsbewusst mit der Stadt Wesel
verbunden. Die alte Hansestadt und heutige Kreisstadt Wesel mit ca. 65.000 Einwohnern liegt reizvoll
am Niederrhein mit guten Verkehrsanbindungen an
die nahe gelegenen Großstädte Duisburg, Essen und
Düsseldorf.
Das Nikolaus-Stift wurde im Mai 1996 fertiggestellt.
Mit Fertigstellung des Hauses wurde sowohl der
Betrieb im Marien Altenheim in Büderich
(51 Bewohner), als auch in der Außenstelle des
Martinistiftes in der Voerder Straße (15 Bewohner)
in Wesel eingestellt.
Die Senioreneinrichtung St. Lukas wurde 2007
eröffnet. Der gewählte Standort verbindet naturnahes Wohnen mit unmittelbarem Leben im Stadtteil.
In dem modern eingerichteten Haus stehen den
Bewohnern 75 Einbettzimmer in drei Wohnbereichen zur Verfügung.
Das Haus liegt zentral in einer verkehrsberuhigten
Zone. Die Innenstadt kann in nur wenigen Geh­
minuten erreicht werden, wo Einkaufsmöglichkeiten
jeglicher Art gegeben sind und kulturelle Angebote
stattfinden. In unmittelbarer Nähe sind Bushalte­
stellen vorhanden.
In den Jahren 2001-2003 wurde das Haus nach
heutigen Gesichtspunkten für stationäre Altenpflege­
einrichtungen komplett saniert und erweitert.
Großzügig verglaste Aufenthalts­bereiche, verglaste
Erker und ein Speiseraum mit Cafeteria laden
zum Verweilen ein.
In dem modern eingerichteten Haus stehen
48 Bewohnern 32 Einzelzimmer und 8 Doppel­
zimmer auf 2 Wohnbereichen zur Verfügung. Zudem
gibt es 11 heimver­bundene Seniorenwohnungen,
sowohl für Paare als auch für Einzelpersonen, deren
Bewohner die Speisenversorgung und Aktivitäten
des Martini­stiftes in Anspruch nehmen können.
Der neu gestaltete, geschützte Gartenbereich ist
durch ein Rolltor bewusst mit dem Kindergarten der
St. Martini-Gemeinde verbunden. So besteht die
Möglichkeit, dass bei gemeinsamen Festen und
Aktivitäten ungehindert die Integration von Jung
und Alt stattfinden kann.
Martinistraße 6-8 • 46483 Wesel
Telefon: 0281 338 41 - 0 • Fax: 0281 338 41 - 58
8
St. Lukas liegt zentral in Marktplatznähe im Ortsteil Wesel-Feldmark. Dem Bewohner stehen in
fußläufiger Entfernung ein umfangreiches Nahversorgungsangebot zur Verfügung: Eine Bank,
Supermärkte, Bäckereien und eine Apotheke sind
leicht zu erreichen. Eine Reinigungsannahme, ein
Blumengeschäft und der Wochenmarkt jeden
Donnerstag mit Frischeprodukten und Kleidung
aller Art runden das Angebot ab.
In dem modern eingerichteten Haus stehen
88 Einbett- und 8 Zweibettzimmer in vier Wohn­
bereichen für 104 Bewohner zur Verfügung.
Ein geschützter Gartenbereich ermöglicht allen
Bewohnern sich jederzeit ohne besondere Gefährdung im Freien aufzuhalten. Das Haus besticht
durch seine Architektur. So sind die großzügigen
Aufenthaltsbereiche und Gemeinschaftsräume offen
gestaltet und von Decke bis Boden verglast. Durch
die so entstandene Transparenz ist das Haus sehr
hell und mit natürlichem Licht durchflutet. Die
Wohnbereiche enden in Wintergärten, die zum Verweilen einladen. Die Architektur wurde in mehreren
Fachzeitschriften detailliert beschrieben. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat die Farbgestaltung
als richtungsweisend in ihrem Buch „Farbe ins Heim“
hervorgehoben.
Das Haus liegt am Südring in Wesel in zentraler
Lage zur Stadtmitte. In wenigen Minuten kann die
Innenstadt von Wesel zu Fuß erreicht werden, wo
Einkaufsmöglichkeiten jeder Art gegeben sind.
In unmittelbarer Nähe sind Bushaltestellen
vorhanden. Die Zufahrt zum Haus erfolgt über
die Maaßenstraße.
Wilhelm-Ziegler-Str. 21 • 46483 Wesel
Telefon: 0281 338 40 - 0 • Fax: 0281 338 40 - 58
Nur wenige Meter entfernt liegt das Naherholungsgebiet Weseler Aue. Hier lädt ein weit­läufiges Fußwegenetz zu kleinen und größeren Spaziergängen
rund um den Auesee ein.
Für ein gemütliches Verweilen im Grünen stehen
dort viele Bänke zur Verfügung.
Springendahlstr. 6 • 46483 Wesel
Telefon: 0281 163 990 - 0 • Fax: 0281 163 990 - 158
9
St. Elisabeth, Voerde-Spellen
St. Christophorus, Voerde-Friedrichsfeld
Agnes-Heim, Rees
St. Joseph, Millingen
Die Senioreneinrichtung St. Elisabeth wurde im
Februar 1996 eröffnet. In dem modern eingerichteten
Haus stehen 78 Einbettzimmer in drei Wohnbereichen zur Verfügung.
Die Senioreneinrichtung St. Christophorus wurde im
Juni 2005 fertiggestellt. Sie liegt zentral in der Nähe
des Marktplatzes von Friedrichsfeld. Dort stehen
dem Bewohner Lebens­mittel­läden, Apotheke,
Banken und weitere Geschäfte für den täglichen
Bedarf zur Verfügung.
Friedrichsfeld ist ein Ortsteil der Stadt Voerde mit
ca. 12.000 Einwohnern. Neben der nahen Kreisstadt
Wesel hat Friedrichsfeld durch den Bundesbahnanschluss eine gute Verkehrsan­bindung an die nahe
gelegenen Großstädte Duisburg, Essen und
Düsseldorf.
Dank einer großzügigen Spende von
Agnes Reinkens, die auch Namenspatronin des
Heims ist, konnte im Oktober 1992 das Agnes-Heim
eröffnet werden. Das Agnes-Heim liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Maria Johanna Hospital.
Die Stadt Rees liegt reizvoll am Niederrhein und hat
ca. 22.000 Einwohner. Das Agnes-Heim liegt im
Herzen von Rees und ist in die Gemeinde integriert.
In wenigen Gehminuten sind Geschäfte, Busbahnhof,
Friedhöfe und Kirchen zu erreichen. Die Stadt Rees
verfügt über eine wunderschöne Rheinpromenade,
die behindertengerecht gestaltet wurde.
Das 1888 erbaute Krankenhaus St. Joseph in
Millingen wurde im 1978 unter dem Namen „Haus
Millingen“ in ein privates Altenheim umfunktioniert.
Ab April 1998 wurde es in die Trägerschaft der
St. Joseph Millingen gGmbH übergeleitet und bekam
seinen ursprünglichen Namen „St. Joseph“ wieder.
Spellen ist ein Ortsteil der Stadt Voerde.
Die Stadt Voerde liegt reizvoll am Niederrhein und
hat ca. 40.000 Einwohner. Neben der nahen
Kreisstadt Wesel hat Spellen auch gute Verkehrsanbindungen an die nahe gelegenen Großstädte
Duisburg, Essen und Düsseldorf.
Der große Garten der Senioreneinrichtung geht
direkt in die Grünanlagen/Park des Dorfes über und
lädt bei gutem Wetter zu einem Spaziergang oder
einem Besuch auf die großzügige Terrasse ein.
Verschiedene Feste der Einrichtung werden, u. a.
auch mit der Dorfgemeinde zusammen, auf dieser
großen Grünanlage gefeiert.
Die Senioreneinrichtung St. Elisabeth liegt im
Zentrum von Spellen. Ein Supermarkt, Banken
und Sparkassen, Apotheke, Bäckerei mit Café,
Markt- und Eiscafe, Buchladen und ein gemütlicher
Bauernmarkt am Freitagnachmittag bieten Einkaufsmöglichkeiten für alle Lebensbereiche. Ein kleines
Restaurant am Dorfplatz und die Bücherei (direkt
gegenüber der Senioreneinrichtung) bieten eine
interessante Abwechslung für die Bewohner. Zudem
sind Bushaltestellen fußläufig problemlos zu erreichen. Die Zufahrt zum Haus erfolgt über die
Elisabethstraße. Der Senioreneinrichtung
St. Elisabeth sind 41 Senioren­wohnungen angegliedert, deren Bewohner die Speisenversorgung und
Aktivitäten der Einrichtung in Anspruch nehmen
können.
Elisabethstraße 10 • 46562 Voerde-Spellen
Telefon: 02855 96 42 - 0 • Fax: 02855 96 42 - 58
Das Haus verfügt über 80 Einzelzimmer mit eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen in drei Wohnbereichen. Auf jedem Wohnbereich gibt es zwei offene
Aufenthaltsbereiche und einen großen Aufenthaltsraum mit Küchenzeile gegenüber vom Schwesterndienstplatz. Zudem gibt es eine großzügige Cafeteria im Erdgeschoss, die nachmittags auch für die
Öffentlichkeit zugänglich ist. Die lichtdurchflutete
Kapelle im Erdgeschoss steht Bewohnern und Gemeindemitgliedern der angrenzenden Kirchen beider
Konfessionen für Gottesdienste und Andachten zur
Verfügung.
Ein geschützter Gartenbereich ermöglicht allen
Bewohnern sich ohne besondere Gefährdung jederzeit im Freien aufzuhalten.
Wilhelmstraße 4 • 46562 Voerde-Friedrichsfeld
Telefon: 0281 154 98 - 0, Fax: 0281 154 98 - 58
10
Das Haus verfügt über 62 Heimplätze mit eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen, die sich auf zwei
Wohnbereiche mit 30 bzw. 32 Plätzen verteilen.
Jeder Wohnbereich hat 5 Doppelzimmer und ansonsten Einzelzimmer. Großzügig gestaltete Aufenthaltsbereiche und Räume für den Sozialen Dienst stehen
den Bewohnern ebenso zur Verfügung wie die
Cafeteria im Eingangsbereich. Diese wird, wie auch
die Kapelle, gemein­sam mit den Patienten
und Besuchern des Krankenhauses genutzt.
Ein geschützter Gartenbereich ermöglicht allen
Bewohnern sich ohne besondere Gefährdung
jederzeit im Freien aufzuhalten.
Gouverneurstraße 9 • 46459 Rees
Telefon: 02851 79 - 339 • Fax: 02851 79 - 250
Von März 2001 bis August 2002 wurde St. Joseph
umgebaut und für die drei Wohnbereiche entstand
ein Neubau. Die Senioreneinrichtung hat nun 64
Wohnplätze mit eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen,
wovon 40 Wohnplätze für geronto­psychiatrische
Bewohner in geschützten Bereichen zur Verfügung
stehen.
Charakteristisch für die Einrichtung, die nach
modernsten Gesichtspunkten gebaut wurde, ist die
familiäre und behagliche Atmosphäre. Aufenthaltsund Speiseräume sind großzügig verglast und somit
hell und lichtdurchflutet.
Rund um die Senioreneinrichtung sind durch
einen Zaum geschützte parkähnliche Grünanlagen
angelegt, die zum Verweilen einladen.
Die Senioreneinrichtung liegt im Ortskern von
Millingen. In unmittelbarer Nähe befinden sich der
Bahnhof und die Linienbusverbindungen.
Die Geschäfte in Millingen bieten ein reichhaltiges
Angebot an Artikeln des täglichen Bedarfs.
Hospitalstraße 3 • 46459 Rees-Millingen
Telefon: 02851 589 680 • Fax: 02851 97 517
11
Willikensoord, Emmerich am Rhein
St. Augustinus, Emmerich am Rhein
Eine zentrale Lage im Stadtkern mit Rheinnähe
zeichnet die Lage der Senioreneinrichtung
Willikensoord aus. Nur wenige hundert Meter sind
es zur Fußgängerzone, zum Geschäfts­zentrum
und zur schönen Rheinpromenade. Bushaltestelle
und Bahnhof sind in wenigen Minuten zu Fuß zu
erreichen.
Die Senioreneinrichtung St. Augustinus wurde als
Ersatzneubau für das Altenkrankenheim an der
Burgstraße errichtet und 2007 eröffnet.
Eröffnet wurde dieses Haus im Juli 1984. In den Jahren 2008 bis 2011 wurde die Einrichtung umfassend
saniert. Es stehen 80 Bewohnern 76 Einzelzimmer
und 2 Doppelzimmer in drei Wohnbereichen mit
eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen zur Verfügung.
Alle Zimmer haben einen Balkon oder eine kleine
Terrasse, die zur fußläufigen Parkanlage hin liegen
und somit durch den Straßenverkehr nicht beeinträchtigt sind.
Der Senioreneinrichtung Willikensoord sind 60 heimverbundene Senioren­wohnungen angeschlossen,
deren Bewohner die Speisenversorgung und Aktivitäten der Einrichtung Willikensoord in Anspruch nehmen können. Die Architektur des Hauses zeichnet
sich aus durch ihre großzügige Raumplanung.
Der rote Backstein ist typisch für den Niederrhein.
Willikensoord 1 • 46446 Emmerich am Rhein
Telefon: 02822 712 - 0 • Fax: 02822 712 - 58
12
Das Haus liegt im Stadtkern von Emmerich direkt
neben dem St. Willibrord-Spital. Die Innenstadt und
die schöne Rheinpromenade sind in nur wenigen
Gehminuten erreichbar, dort finden die Bewohner
Einkaufsmöglichkeiten und können an kulturellen
Veranstaltungen teilnehmen.
In der Senioreneinrichtung St. Augustinus stehen
72 Bewohnern auf 3 Wohnbereichen je 24 Einzelzimmer zur Verfügung. Im Erdgeschoss des Hauses
stehen den Bewohnern und dessen Angehörigen
neben einer großzügigen Caféteria auch eine
Kapelle und eine wunderschöne Gartenanlage zur
Verfügung.
Pflege und Betreuungskonzept
Den alten Menschen verstehen wir als individuelle
Persönlichkeit, der durch seinen Lebens­prozess
geprägt ist. Wir bieten alten, kranken und schwerstpflegebedürftigen Menschen ein würdiges Zuhause.
In unserer betreuenden Arbeit achten wir die Würde
und Einzigartigkeit jedes Menschen unabhängig von
seiner Religion, seiner National­ität, seinem Geschlecht
oder seinem gesellschaftlichen Ansehen.
Vorrangiges Ziel ist die Wahrung der Identität, der
Lebens­qualität, der Selbstbestimmung und Selbstständigkeit des alten Menschen. Stärken und
Ressourcen werden gefördert, Schwächen und
Defizite ausgehalten und mitgetragen. Der alte
Mensch ist in seiner Gesamtheit anzu­sprechen und
in allen seinen Qualitäten zu fördern. Hierbei spielt
auch das familiäre Umfeld eine wichtige Rolle.
Wir wollen eine Atmosphäre schaffen, in der sich
nicht nur der Bewohner, sondern auch die Angehörigen jederzeit einbezogen fühlen. Angehörige sind
für uns alle Verwandten und Freunde unserer
Bewohner. Es ist unser Anliegen, dass sich alle
Angehörigen in unserer Einrichtung von uns unterstützt und wohlfühlen.
Die zwischenmenschliche Beziehung der Mitarbeiter
zu pflegebedürftigen Menschen und Angehörigen
steht für uns im Vordergrund.
Willibrordstr. 15 • 46446 Emmerich am Rhein
Telefon: 02822 73 - 3002 • Fax: 02822 73 - 3008
Alle Mitarbeiter sind zuständig und mitverantwortlich für einen einfühlsamen, ausgeglichenen und
respektvollen Umgang mit allen Bewohnern unter
Achtung deren Privats- und Intimsphäre. Dies gilt
insbesondere auch für den dementiell und psychisch
erkrankten Menschen. Für uns ist es selbstverständlich, auch in der letzten Phase ihres Lebens, Sterbende und ihre Angehörigen würdevoll zu begleiten.
Pflege und Betreuung wird dann notwendig, wenn
Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen
nicht in der Lage sind, ihre Aktivitäten des täglichen
Lebens selbstständig durchzuführen.
Unser Ziel ist es, eigenverantwortlich den Menschen
zu helfen, deren körperliche und geistige Kräfte zur
Verwirklichung ihrer Unabhängigkeit eingeschränkt
oder abhanden gekommen sind. Der zu erhaltende
und zu erreichende Grad der Unabhängigkeit wird
immer in Beziehung zur aktuellen Situation des
Bewohners gesehen (aktivierende Pflege).
Eine effektive und bewohnerorientierte Arbeit in
der Einrichtung ist nur möglich, wenn die Fach­
bereiche kooperativ zu­sammenarbeiten. Dies stellt
hohe Anforderungen an das Personal und setzt
Ko­operations- und Kommunikationsbe­reitschaft
voraus, ohne die eine berufs­gruppen­übergreifende
Planung der Pflege und Betreuung nicht möglich ist.
Der Pflegeprozess ist ausgerichtet an dem bedürfnisorientierten Pflegemodell von Monika Krohwinkel.
Er bildet die Grundlage unseres pflegerischen und
betreuenden Handelns. Wir wollen die vor­handene
Selbstständigkeit der Bewohner erhalten und fördern. Bei den Arbeitsabläufen der Wohnbereiche
werden die individuellen Wünsche und Bedürfnisse
der Bewohner berück­sichtigt. Grundpflegerische
Maßnahmen werden zeitlich flexibel durchgeführt.
Wir bieten eine individuelle und professionelle
Pflege und Betreuung durch kompetente Mitarbeiter.
Durch ständige Fort- und Weiterbildung befinden wir
uns in einem Prozess, der die berufliche
Weiterbildung der Mitarbeiter zum Wohle des
Bewohners fördert.
13
Welche Leistungen erbringen die Pflegekräfte für mich?
Die Pflegeleistungen beruhen auf einer ganzheit­
lichen, bewohnerorientierten, aktivierenden Pflege
und Betreuung. Diese wird dem Gesundheits­
zustand und Hilfebedarf des Bewohners angepasst
durchgeführt. Die Leistungen dienen der Pflege der
bewohnereigenen Interessen sowie der Erhaltung
der körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten
und des Wohl­befindens.
››Unterstützung und Begleitung in den Lebens­
aktivitäten (Tagesgestaltung, Feiern und Feste,
Veranstaltungen etc.)
››Begleitung bei der Auseinandersetzung mit Erfahrungen wie Angst, Isolation, Ungewissheit, Trauer
und Verlust, Sterben und Tod
››Unterstützung bei Erfahrungen wie Integration,
Sicherheit, Wohlbefinden und Lebensfreude
››Krankenbeobachtung
pezielle Leistungen im Rahmen der geronto­
S
psychiatrischen Pflege und Betreuung
L eistungen im Rahmen der
Eingewöhnungsphase
Ziel ist eine individuelle Tagesstrukturierung auf
Grundlage der biografischen Informationen,
die zum Wohlbefinden des dementiell erkrankten
Bewohners beitragen soll.
››Pflegeplanung mit Aufnahme der
therapeutischen Angebote
››Integrative Validation
››Basale Stimulation
››Gedächtnis-, Orientierungstraining,
Alltagskompetenztraining
››Milieu- und Gestaltungstherapie
››Erstellung/Ergänzung des Biografie­bogens in
Zusammenarbeit mit dem Bewohner und den
Angehörigen, um die Integration in das neue
Wohnumfeld zu fördern und eine individuelle
Tagesstruktur zu ermöglichen
››Vorstellung aller Angebote des Sozialen Dienstes
››Rundgang durch die Einrichtung
››Aktivierung des Bewohners, sich in bestehende
Gruppen zu integrieren
››Begleitung zu Veranstaltungen, um die Integration
in bestehende Gruppen zu ermöglichen
››Vorstellung bei dem Beiratsvorsitzenden
››Einbeziehung von Angehörigen (Kontaktpflege),
um soziale Kontakte zu fördern und zu erhalten
››Bei Bedarf intensive Einzel­be­gleitung,
evtl. Krisenintervention
››Teilnahme am Integrationsgespräch zur Aus­
wertung der Eingewöhnungsphase, um mögliche
Probleme zu erkennen und ggf. gemeinsam
Lösungsstrategien zu entwickeln
››Orientierungshilfen für Bewohner schaffen
elche Leistungen/Angebote erbringt
W
der Soziale Dienst für mich?
Dies beinhaltet:
››Beratung und Anleitung der Bewohner
unter Einbeziehung der Bezugspersonen
››Förderung von Unabhängigkeit und
Selbständigkeit
››Unterstützung und Begleitung in den
Lebensaktivitäten
››Begleitung in existentiellen Erfahrungen
Pflegerische Leistungen
››Eine fachlich kompetente, an den Ressourcen der
Bewohner orientierte Grund­pflege unter Beachtung
größtmöglicher Eigenständigkeit (aktivierende
Pflege)
››Biografisches Arbeiten
››Durchführung von Prophylaxen (vorbeugende
Maßnahmen)
››Inkontinenzversorgung
››Sorge um eine angemessene Nahrungsund Flüssigkeitsaufnahme
››Erhaltung, Förderung und Wiedererlangung
der Mobilität
››Orientierungstraining in Bezug auf Person,
Zeit, Raum und Situation
››Beratung, Unterstützung, Anleitung, Beaufsichtigung, teilweise bzw. vollständige Übernahme der
o.g. Pflegeleistungen nach einem individuellen
Pflegeplan
››Förderung der Unabhängigkeit durch aktivierende
Pflege im Rahmen der Möglichkeiten des
Bewohners
14
Behandlungspflegerische Leistungen
››Durchführung und Überwachung der ärztlich
angeordneten Behandlungspflege nach aktuellen
pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen
››Überwachung und Sicherstellung der Qualität
der medizinischen Versorgung
››Bestellen, Verwalten, Richten und Verabreichen
ärztlich verordneter Medikamente
››Verabreichung und Überwachung von
Sondennahrung
››Messung und Überwachung von
Vital- und Blutzuckerwerten
››Überwachung und Pflege harnableitender Systeme
››Fachgerechtes Handeln bei Notfällen
››Medizinische Fußpflege für Bewohner ab
Pflegestufe 1 in festgelegten Intervallen
Allgemeine Organisationsleistungen
››Beratung von Bewohnern und Angehörigen
zu den Folgen von Erkrankungen und den
pflegerischen Auswirkungen
››Beratung und Organisation bei der
individuellen Hilfsmittelversorgung
››Detaillierte Dokumentation erbrachter Leistungen
››Organisation und Zusammenarbeit mit weiteren
Diensten (Sozialer Dienst, Hauswirtschaft, Speiseversorgung, Reinigungsdienst, Wäscheversorgung,
Haustechnik, Fahrdienst etc.)
Zur effektiven und bewohner­orientierten Betreuung
arbeitet der Soziale Dienst in enger Kooperation mit
der Haus- und Pflegedienstleitung, den Wohnbereichs-/Fachbereichs­leitungen und dem Pflegedienst.
Der Soziale Dienst arbeitet auf Grundlage der von
Ihm schriftlich erarbeiteten Konzepte/Standards und
wirkt bei der Gestaltungen einer offenen Atmosphäre
in der Einrichtung mit.
Leistungen im Rahmen der Heimaufnahme
››Kontaktaufnahme mit dem zukünftigen Bewohner,
dessen Angehörige oder Bezugspersonen
››im Einzelfall Haus- bzw. Krankenhausbesuch vor
dem Einzug, um den neuen Bewohner in seinem
bisherigen sozialen Umfeld kennen zu lernen
und den Übergang von der eigenen Wohnung in
die Senioreneinrichtung möglichst individuell zu
gestalten
››Information über die Leistungen und Kosten
der Senioreneinrichtung, ins­besondere über das
sozialdienstliche Angebot
››Beratung bei psychosozialen Problemen und
sozialrechtlichen Fragen
››Hilfe und ggf. Unterstützung bei der Stellung von
behördlichen Anträgen
››Bereitstellung von Informations­material
››Ermöglichung der probeweisen Teilnahme an
Veranstaltungen oder Gruppen in der Einrichtung
L eistungen zur kontinuierlichen
Begleitung und Beratung
››Kontaktpflege zu den Bewohnern und deren
Angehörigen, um tragfähige Beziehungen
aufzubauen und zu erhalten
››Beteiligung der Bewohner an Gruppenangeboten
und Veranstaltungen zur Förderung und Erhalt
körperlicher und geistiger Ressourcen
››Führen einer Dokumentation
››Erstellung und Evaluation der Pflegeplanung im
AEDL 9 „Sich Beschäftigen“ in Kooperation mit
den Pflegekräften
››Kontinuierliche Anpassung des Einzel- und
Gruppenangebotes an die Bedürfnisse und
Wünsche der Bewohner, auch durch Annehmen
und Mittragen von Schwächen
››Begleitung des Alterungs-/Krankheitsprozesses in
all seinen Ausprägungen und auch ggf. Beteiligung
an der Sterbebegleitung
››Vermittlung von ehrenamtlichen Mitarbeitern
(Kontaktaufnahme)
››Hilfe und Unterstützung bei Stellung von
behördlichen Anträgen
››Organisation der Beiratswahlen
››Begleitung und Unterstützung der Arbeit
des Beirates
15
Angebote zur Unterstützung der Tagesstrukturierung
Kreatives Gestalten
Angebote des Sozialen Dienstes werden an
mindestens 5 von 7 Tagen der Woche angeboten.
Die Planung und Organisation erfolgt durch den
Sozialen Dienst. Über einen Wochenplan werden die
regelmäßigen Angebote und zusätzliche Sonderver­
anstaltungen dem Bewohner über Aushang oder bei
Bedarf auch über Kopien persönlich zur Kenntnis
gebracht.
››Werken
››Malen
››Handarbeiten
››Bastelarbeiten
››Jahreszeitliche Gestaltung der
Aufenthaltsbereiche mit den Bewohnern
››Gartenarbeit
Die Teilnahme an den Angeboten des Sozialen
Dienstes, welche sich an den Ressourcen und Interessen der Bewohner orientieren, soll eine Erhöhung
der Lebensqualität unter Einbeziehung der Biographie ermöglichen. Dabei stehen der Erhalt oder
Neuerwerb von Kompetenzen, Fähigkeiten und der
Aufbau und die Unterstützung einer Tages- und
Wochenstruktur im Vordergrund. Zudem sollen
soziale Kontakte und die Kommunikations­fähigkeit
erhalten und gefördert werden. Die Bewohner sollen
durch die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
Beziehungen, Sinn, Wohlbefinden, Lebensfreude
und Spaß erfahren.
Kultur und Unterhaltung
esonderes Ziel bei der Ergänzung des bestehenden
B
Angebotes des Sozialen Dienstes durch zusätz­liche
Betreuungskräfte nach § 87 b SGB XI ist die
Orientierung am erhöhten Bedarf an allgemeiner
Beaufsichtigung und Betreuung der Menschen mit
erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz.
Durch Präsenz soll Sicherheit und Orientierung
vermittelt werden.
Innerhalb der Methoden sozialer Arbeit können
beispielsweise folgende Einzel- und Gruppen­
angebote gemacht werden:
Einzelbetreuung
››(validierende) Einzelgespräche
››Individuelle Einzelbetreuung
››10-Minuten-Aktivierung
››Therapeutischer Tischbesuch (TTB)
››Basale Stimulation
››Snoezelen
››Vorlesen
››Spaziergänge/Spazierfahrten
››Wellnessangebot
››Einsatz „Therapiepuppe“
››Tierbesuch
››Einkauf
16
Leistungen in der Angehörigenarbeit
››Caféteria
››Kegeln/Spielekonsole
››Zeitung vorlesen
››Ausflüge
››Musik hören/machen
››Diavorträge/Filmvorführungen
››Gemeinsames Singen
››Konzert-/Tanzveranstaltungen
››Rätselspiele
››Grillabende
››Gesellschaftsspiele
››Gestaltung einer Bewohnerfreizeit
››Ausstellungen
››Stammtisch
››Jahreszeitliche Feste und Veranstaltungen
in der Einrichtung
››Besuch von externen Veranstaltungen
Religiöse Angebote
››Heilige Messe/Eucharistiefeier
››Ev. Gottesdienst
››Wortgottesdienst
››Gedenkgottesdienst
››Vermittlung eines Besuches von
einem Seelsorger
››Information über die Tagesgestaltung in der
Einrichtung, insbesondere über die Angebote des
Sozialen Dienstes, um die Angehörigen in das
Leben der Einrichtung mit einzubeziehen,
familiäre Ressourcen zu stärken und Beziehungen
zwischen den Bewohnern und deren Angehörigen
zu stabilisieren
››Beratung in psychosozialen und
sozialrechtlichen Fragen
››Organisation und Durchführung regelmäßiger
Angehörigentreffen/Gesprächskreise um den
Angehörigen „Raum“ zu geben und Austausch­
möglichkeiten zu schaffen in Gesprächen im
Zusammenhang mit der Unterbringung ihrer
Familienangehörigen in einer Senioreneinrichtung
››ambulante Dienste, Kranken­häuser, psychiatrische
Einricht­ungen:
››intensive Zusammenarbeit unter dem Aspekt
der Aufnahme neuer Bewohner
››Anfrage und Auskunft über freie Wohnplätze
››Austausch von Informationen
(Biografie, Lebensumstände, bisheriges Umfeld)
››Zusammenarbeit mit Kollegen anderer stationärer
Alten­hilfeein­richtungen:
››Arbeitskreise (Informationsaustausch, kollegiale
Beratung, thematische Arbeit, Fortbildungen)
Kontakt und Zusammenarbeit mit externen Partnern
Die Einrichtung und das soziale Umfeld sollen einander nähergebracht und gegen­seitige Beziehungen
entwickelt werden. Die Senioreneinrichtungen sind
nach außen hin offene Einrichtungen, wodurch der
Abbau von Vorurteilen erreicht werden soll.
Der Soziale Dienst kooperiert mit verschiedenen
externen Personen und Einrichtungen:
››Kirchengemeinden:
››Anmeldung und Begleitung von Bewohnern zu
Gottes­diensten/Gemeinde­veran­staltungen
››Mitarbeit bei Pfarrfesten und Basaren
Therapie und Rehabilitation
››Bewegungsübungen
››Gedächtnistraining
››Sitzgymnastik/Sitztanz
››Tierbesuchsdienst
››Alltagstraining/Hauswirtschaftstraining
(z. B. Frühstücksgruppe, Koch-/Back­gruppe)
››stationäre und teilstationäre Einrichtungen,
Altentagesstätten
››Kontakte knüpfen und aufrechterhalten
››Bewohnerbesuche organisieren
(Terminabsprachen, Fahr­dienst­organisation,
ggf. Begleitung)
››Organisation und Durchführung von regelmäßigen
Besuchen durch Gruppen/Vereine/Schulen/Kindergärten u. s. w.
››kommunale Gremien:
››z. B. Mitarbeit bei Seniorenver­anstaltungen auf
Stadtebene
››Gewinnung und Begleitung von ehrenamtlichen
Mitarbeitern
››Informations- und Öffentlichkeits­arbeit
››Kontakte mit der örtlichen Presse
(Mitwirkung/Entwurf von Presse­mitteilungen,
lokale Radiosender)
››Basare, Ausstellungen, Tag der offenen Tür
elche Leistungen erbringen die Mitarbeiter
W
der Heimverwaltung?
Die Heimverwaltung bietet eine individuelle Beratung für alle Bereiche der stationären Altenhilfe an.
Sie pflegt den Kontakt zu den Bewohnern, Angehörigen, Betreuern und Besuchern unserer Senioreneinrichtungen. Zur Sicherstellung der persönlichen
Lebensführung gibt sie zusätzlich zum Sozialen
Dienst Hilfestellung bei der Vorbereitung auf den
Heimeinzug.
Zudem unterstützt sie Bewohner/Angehörige/
Betreuer bei allen Formalitäten des Heimalltags wie
z. B. Verwaltung der Bewohnerfinanzen, sowie auch
im Umgang mit Behörden und den Pflegekassen,
z. B. beim Stellen von Anträgen.
17
ie ist die fachliche Qualifikation der
W
mich versorgenden Mitarbeiter?
Habe ich feste Ansprechpartner auf
dem Wohnbereich?
er sorgt dafür, dass ich meine
W
Medikamente bekomme?
Für die erfolgreiche Umsetzung unseres Konzeptes
steht eine ausreichende Anzahl qualifizierter Mitarbeiter in allen Fachbereichen (Pflege, Sozialer Dienst, Ver­
waltung, Hauswirt­schaft, Haustechnik) zur Verfügung.
In den Einrichtungen findet das System der
Gruppenpflege Anwendung. Ziel ist ein kontinuierlicher Bezug zwischen den Pflegekräften und den
Bewohnern sowie deren Angehörigen durch eine
feste Zuordnung der Pflegekräfte zu den einzelnen
Bewohnern für einen definierten Zeitraum.
Medikamente werden auf Wunsch und bei Bedarf
vom Pflegepersonal organisiert und verwaltet.
Rezepte werden bei den behandelnden Ärzten
angefordert. Auch hier gilt eine freie Apothekenwahl,
jedoch haben die Wohnbereiche auch fest zugeordnete Apotheken, welche die Pflegekräfte z. B. bei
Themen wie Medikamenten­verträglichkeiten beraten.
Zudem Überprüfen die Apotheken vier mal im Jahr
den Medikamentenbestand und schulen die
Mitarbeiter im Umgang mit Medikamenten.
Bewohnern, die von einer bestimmten Apotheke
beliefert werden möchten, sollten dieses bitte bei
der Heimaufnahme den Pflegekräften mitteilen.
Alle leitenden Mitarbeiter verfügen über entsprechende Qualifikationen oder streben diese zeitnah an.
Die Mitarbeiter des Pflegedienstes sind zu mehr als
60-70% Pflegefach­kräfte im Sinne der Heimpersonal­
verordnung. Auszubildende der Altenpflege,
Praktikanten und Zivildienst­leistende werden ebenfalls eingesetzt. Unsere Einrichtungen sind anerkannte
Ausbildungsbetriebe für die Altenpflege.
Fort- und Weiterbildung haben einen hohen
Stellenwert in unseren Einrichtungen. Zusätzlich zu
den gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungsveranstaltungen wird für die Mitarbeiter ein individueller,
an den aktuellen Erfordernissen und Entwicklungen in
der Altenpflege orientierter Fortbildungsplan erstellt.
Zusätzlich haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, an
den allgemeinen Fortbildungsmaßnahmen, Schulungen
und Einweisungen des Bildungszentrums Niederrhein
teilzunehmen. Das Bildungszentrum Niederrhein
befindet sich in gleicher Trägerschaft.
Es besteht des weitern die Möglichkeit an externen
Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.
Ist genügend Personal für meine
Versorgung vorhanden?
Die personelle Ausstattung der Einrichtungen richtet
sich nach den Einstufungen, die durch den MDK
(Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen)
nach dem SGB XI für die dort lebenden Bewohner
festgelegt werden. Der zur Verfügung stehende
Stellenplan wird ausgeschöpft.
18
Beim System der Gruppenpflege wird der Wohnbereich in Gruppen von mehreren Zimmern aufgeteilt, für die jeweils eine oder mehrere Pflegekräfte
zuständig sind. Die Pflegekräfte versorgen in ihrer
Gruppe alle Bewohner eigenverantwortlich, wobei
mehrere Pflege­tätig­keiten an den einzelnen Bewohnern zusammenhängend durchgeführt werden.
Die Pflege­kräfte sind sowohl für die direkte Pflege,
als auch für Pflegedokumentation und alle den
Bewohner betreffende Organisationsarbeit (z. B.
Ärzte, Apotheken, Friseur, Fußpflege) zuständig.
Die Anzahl der Pflegekräfte je Gruppe ist abhängig
von der Pflegeintensität der Bewohner, der Quali­
fikation der Pflegenden und dem jeweiligen
Stellenplan. Gruppenübergreifende Tätigkeiten
werden im Rotationsprinzip übernommen.
ann mein Hausarzt/Krankengymnast
K
mich auch weiterhin betreuen?
Es besteht freie Arztwahl. Die Wahl des Hausarztes,
der Fachärzte, aber auch der weiteren Therapeuten
wie z. B. Krankengymnasten oder Logopäden
obliegt dem Bewohner bzw. dessen Betreuer.
Eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten und
Therapeuten zum Wohle des Bewohners ist für uns
selbstverständlich. Die Hausärzte führen Visiten in
den Einrichtungen durch. Darüber hinaus informiert
das Pflegepersonal bei Bedarf den Arzt bzw. den
Notarzt.
er organisiert und begleitet mich
W
zu Arztbesuchen/Therapien?
Die Organisation von Arztbesuchen/Therapien und
von evtl. damit verbundenen Kranken­transporten
findet nach individuellen Gegebenheiten statt. Falls
eine Begleitung notwendig und durch die Angehörigen nicht möglich ist, wird diese durch Mitarbeiter
der Einrichtungen organisiert. Bei Verlegungen zum
Krankenhaus, Umzügen in andere Senioreneinrichtungen oder längeren Abwesenheiten (z. B. Urlaub,
Verwandtenbesuch) sorgen wir für ein professionelles
Überleitungsmanagement.
tehen mir Pflegeprodukte und
S
pflegerische Hilfsmittel zu Verfügung?
Die Einrichtung bietet dem Bewohner kostenlos
Pflegeprodukte an. Hierbei handelt es sich um
ph-neutrale Waschlotion, Körperlotion, Shampoo,
Zahnpasta, Gebißreinigungstabletten und Rasierschaum. Eine Auswahl von speziellen Markenprodukten ist jedoch nicht möglich.
Die Einrichtungen stellen die zur Durchführung der
Pflege notwendigen Hilfsmittel zur Verfügung.
Dies umfasst Toilettensitzerhöhungen, Patientenund Badelifter, Auf­stehhilfen, druckentlastende
Systeme, Waagen (z. B. Rollstuhlwaage, Lifterwaage,
Sitzwaagen), Rollstühle, Absauggeräte, Notfallkoffer
bzw. Verbandskoffer, Sauerstoffgerät
(nicht in allen Einrichtungen), spezielle Mund­
pflegesets für Schwerst­pflegebedürftige, Haarwaschbecken für bettlägerige Bewohner, Toilettenstühle
und Fäkalienspülen auf jedem Wohnbereich.
ibt es die Möglichkeit, einen Frisör
G
aufzusuchen?
Es besteht die Möglichkeit, den in der Einrichtung
ansässigen Frisör aufzusuchen. Der ansässige Frisör
besucht bei Bedarf auch bettlägerige Bewohner.
Die Kosten hat der Bewohner selbst zu tragen.
E rfahre ich Unterstützung in der
Eingewöhnungsphase?
Die Pflegekräfte und die Mitarbeiter des Sozialen
Dienstes begleiten die Bewohner und die Angehörigen in der für Sie häufig schwierigen Eingewöhnungsphase.
Die zuständige Pflegekraft unterstützt den neuen
Bewohner in seiner Orientierungsphase, indem
zunächst eine Einführung in das direkte Umfeld auf
dem Wohnbereich (Räumlich­keiten, Zimmernachbarn) erfolgt. Wenn notwendig, werden dem Bewohner individuelle Orientierungs­hilfen z. B. Dekoration
an der Zimmertür angeboten. Wir unter­stützen den
Bewohner bei der Gestaltung des persönlichen
Umfeldes. Über die Anamnese und Biografie werden
individuelle Vorlieben und Gewohnheiten im Tagesablauf mit dem Bewohner/Ange­hörigen besprochen.
Ein Mitarbeiter macht, wenn der Gesundheitszustand es erlaubt, mit dem neuen Bewohner
19
und evtl. seinen Angehörigen einen Rundgang durch
die Einrichtung und stellt die (den) Vorsitzende(n)
des Beirates vor. Dem Bewohner werden die Angebote des Sozialen Dienstes vorgestellt und individuelle Wünsche besprochen. Der Bewohner wird
animiert und bei Bedarf unterstützt, Angebote nach
Wunsch auszuprobieren. Hierbei wird der neue
Bewohner zu den Angeboten begleitet und in bestehende Gruppen eingeführt. 6 Wochen nach Einzug
findet unter Beteiligung der Pflegedienstleitung, der
zuständigen Pflegekraft, der Leitung Sozialer Dienst
und evtl. des Mitarbeiters des Sozialen Dienstes
ein Integrationsgespräch mit dem Bewohner/Ange­
hörigen/Betreuer statt. Hierbei werden folgende
Punkte besprochen:
››Findet sich der Bewohner jetzt in der Einrichtung
zurecht? Müssen noch weitere Orientierungs­hilfen
gegeben werden?
››Ist der Bewohner mit der Gestaltung seines
persönlichen Umfeldes zufrieden?
››Ist der Bewohner mit seinem Tagesablauf
zufrieden? (Angebote Sozialer Dienst)
››Ist der Bewohner mit der pflegerischen
Versorgung/Betreuung zufrieden?
››Ist der Bewohner mit der Speisen-/Wäsche­
versorgung und der Reinigung zufrieden?
Z eigt sich im Integrationsgespräch noch Handlungsbedarf, werden mittels einer Fallbesprechung entsprechende Maßnahmen geplant und die Umsetzung
überprüft.
20
Finde ich Unterstützung in meiner
letzten Lebensphase?
Wir begleiten sterbende Bewohner und deren
Angehörigen individuell und respektvoll mit dem
Ziel, eine bestmögliche Lebensqualität bis zum
Ende zu ermöglichen. Dabei orientieren wir uns an
den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der
Bewohner.
Hierbei ist es wichtig, dass wir biografische Informationen, religiöse Bedürfnisse, kulturelle Aspekte und
auf den Sterbeprozess bzw. den Todesfall bezogene
Wünsche frühzeitig ermitteln. Im Vorfeld geäußerte
individuelle Wünsche und Absprachen für die letzte
Lebensphase und Vorkehrungen im Todesfall werden
respektiert.
itbestimmung
M
der Bewohner
Das Wohnkonzept
Gemäß § 6 des Wohn- und Teilhabegesetzes in
NRW vertreten die Bewohner ihre Interessen durch
einen Beirat in Angelegenheiten des Betriebs der
Einrichtung wie Unterkunft, Betreuung, Aufenthaltsbedingungen, Verpflegung und Freizeitgestaltung im
Rahmen von Mitwirkung und Mitbestimmung.
Zu den Rechten der Bewohnerinnen und Bewohnern
im Heim zählen konkret:
Es ist unser Bestreben, den Bewohnern ein möglichst individuell gestaltetes, wohnliches Zuhause
anzubieten. Es gibt keine räumliche Trennung zwischen Bewohnern ohne und mit Pflegebedürftigkeit.
Dies bedeutet, dass bei entstehender Pflegebedürftigkeit die Bewohner in der gewohnten Umgebung
wohnen bleiben können. Umzüge innerhalb der
Einrichtung sind grundsätzlich möglich, wenn
entsprechende Zimmer verfügbar sind.
Unsere Senioreneinrichtungen sind offen geführte
Einrichtungen (außer die 2 beschützten Bereiche
im St. Joseph Millingen), die jederzeit verlassen
werden können (Schlüssel auf Wunsch).
Besuch kann jederzeit empfangen werden.
››das Recht auf eine am persönlichen Bedarf
ausgerichtete, gesundheitsfördernde und
qualifizierte Betreuung
Die Einrichtung gewährleistet geeignete Rahmenbedingungen für ein würdevolles Sterben und
Abschiednehmen. Die Bewohner und Angehörigen
erhalten kompetente und einfühlsame Unterstützung
bei der Gestaltung und Bewältigung des Sterbeprozesses.
››das Recht umfassend über Angebote der
Beratung, der Hilfe, der Pflege und der
Behandlung informiert zu werden und ein wirksames Mitbestimmungsrecht. Das umfasst insbesondere Grundsätze der Speiseplanung und der
Freizeitgestaltung.
Bei uns finden der Bewohner und seine Angehörigen individuelle Unterstützung durch das Mitarbeiterteam aus der Pflege, dem Sozialen Dienst
und auf Wunsch auch der Seelsorge. Unsere Einrichtungen arbeiten zudem in Kooperation mit den
örtlichen Hospiz-Betreuungs­diensten, welche unsere
Mitarbeiter in der Begleitung Sterbender bei Bedarf
unter­stützen.
Der Beirat wird alle 2 Jahre von den Bewohnerinnen und Bewohnern im Heim gewählt. Dieser Beirat
kann von Angehörigen oder Betreuern in seiner
Arbeit unterstützt werden.
Die palliativ-pflegerische Versorgung findet in enger
Ab­stimmung mit dem Bewohner, den Angehörigen
und den behandelnden Ärzten und Therapeuten
statt. Besonderer Schwerpunkt ist hier die Linderung von Schmerzen durch eine angepasste
Schmerztherapie.
Kann kein Beirat bzw. Vertretungsgremium gebildet
werden, bestellt die zuständige Auf­sichts­behörde
im Einvernehmen mit den Bewohnern auf einer
Bewohnerversammlung eine Vertrauensperson,
die die Interessen der Bewohner vertritt.
Weitergehende Informationen zu den Rechten des
Beirates und den Inhalten des Wohn- und
Teilhabegesetzes in NRW erhalten Sie auf Wunsch
in der Heimverwaltung.
Mindestens einmal im Jahr lädt der Beirat die Bewohner zu einer Versammlung ein, an der auch Vertrauenspersonen der Bewohner teilnehmen können.
Alle Senioreneinrichtungen sind barrierefrei
erreichbar und in allen Bereichen behinderten­
gerecht eingerichtet. Die Aufenthaltsräume stehen
den Bewohnern jederzeit – auch nachts – zur
Verfügung. Die Zimmer sind mit Dusche und WC
ausgestattet, zudem hat jeder Wohnbereich ein ent­
sprechendes Pflegebad. In den Einrichtungen stehen
Aufzüge zur Verfügung und alle Gebäude sind mit
einer Rauchmeldeanlage ausgestattet. Alle Flure und
Sanitärbereiche verfügen über Handläufe.
Die Mitarbeiter der haustechnischen Abteilung
sorgen für die Sicherstellung eines reibungs­losen
technischen Ablaufes in den Senioreneinrichtungen.
Alle anfallenden Reparaturen am hauseigenen
Inventar werden per Email an die haustechnische
Abteilung gemeldet.
21
Werden jahreszeitliche Feste gefeiert?
Welche Ausstattung haben die Zimmer?
Gibt es Orientierungshilfen für mich?
Die Zimmer sind mit einem elektrisch/hydraulisch
verstellbaren Pflegebett, einem Nacht­schränkchen,
einem Kleiderschrank und einem Tisch mit zwei
Stühlen ausgestattet. Einige Zimmer haben zusätzlich eine Garderobe und eine Kommode.
Jedes Zimmer verfügt über ein abschließbares
Wertfach. Zur technischen Ausstattung der Zimmer
gehört neben Telefon- und TV-Anschluss eine
Notrufanlage zum Schwesterndienstplatz.
Im Nikolaus-Stift, Martinistift, St. Lukas,
St. Augustinus, St. Christophorus und der
Senioreneinrichtung Willikensoord können über die
hauseigene Videoanlage die Gottesdienste in die
Bewohnerzimmer übertragen werden.
Im Nikolaus-Stift können zusätzlich auch Gemein­
schafts­veranstaltungen übertragen werden.
Im St. Elisabeth können über die hauseigene
Audioanlage sowohl die Gottesdienste als auch
Gemeinschafts­veranstaltungen in die Bewohner­
zimmer übertragen werden.
Durch das Anbringen von Symbolen, Fotos mit
Wiedererkennungswert oder bewohner­eigenen
Gegenständen an den Türen kann die Orientierung
der Bewohner unterstützt werden. Jedes Zimmer ist
mit Namen und Nummer versehen.
Durch die Gestaltung der Bereiche mit Hinweis­
schildern, Bildern und unterschiedlich farblicher
Gestaltung der Wände wollen wir erreichen, dass
die Bewohner sich in ihrer näheren Umgebung
zurechtfinden.
ann ich eigene Möbel und persönliche
K
Gegenstände mitbringen?
Auf Wunsch können die Zimmer, mit Ausnahme des
Pflegebettes und des Nacht­schränkchen, auch selbst
möbliert werden. Der Bewohner soll möglichst viel
Eigeninitiative bei der Möblierung und Ausgestaltung der Zimmer mit einbringen.
Das Einbringen von liebgewonnenen Gegenständen
ist möglich und erwünscht. Wir unterstützen die
Bewohner bei Bedarf beim Anbringen von Bildern
und dem Aufstellen von Gegenständen.
22
abe ich Einfluss auf die Gestaltung der
H
Gemeinschaftsräume?
Auf den Wohnbereichen befinden sich Aufenthaltsbereiche, eine Teeküche und gemütliche Sitzgruppen. In unseren Einrichtungen möchten wir die
Gemeinschaft unter den Bewohnern ermöglichen
und fördern. In den Gemeinschaftsräumen wird in
Zusammenarbeit mit den Bewohnern durch jahreszeitliche Dekoration, Bilder, Blumen und Pflanzen
etc. eine wohnliche und entspannende Atmosphäre
geschaffen. Der Beirat wird bei größeren Anschaffungen zu Rate gezogen.
abe ich die Möglichkeit, Familienfeiern
H
in der Einrichtung durchzuführen?
Alle Einrichtungen verfügen über Gemeinschafträume,
welche für Familienfeiern genutzt werden können.
Der Soziale Dienst unterstützt Sie bei der Vorbereitung und kann auf Wunsch auch die Verpflegung
in Zusammenarbeit mit der Küche organisieren, die
dann jedoch privat in Rechnung gestellt wird.
Die jahreszeitlichen Feste sind fester Bestandteil
des Lebens in den Einrichtungen. Der Soziale
Dienst übernimmt die Organisation dieser Feste.
Die Einrichtungen verfügen über das technische
Equipment zur Durchführung von Festen und
Veranstaltungen, wie z. B. Weihnachtsbasaren oder
Sommerfesten.
Wer reinigt mein Zimmer?
Die Einrichtungen arbeiten im Bereich der
Gebäudereinigung mit einem externen Anbieter,
der Gebäudeservice für soziale Einrichtungen
GmbH, zusammen. Die Reinigung des über­
lassenen Wohnraums (Bodenflächen, Sanitär­
bereich und abgeräumte Schränke) und der
Gemeinschaftsräume erfolgt nach einem
festgelegten Reinigungsplan.
Das Waschen der Gardinen und das Reinigen
des hauseigenen Mobiliars werden von den
Wohnbereichs­hilfen übernommen.
Darf ich in der Einrichtung rauchen?
Die Senioreneinrichtungen unterliegen auch dem
Nichtraucherschutzgesetz Nordrhein Westfalen.
In der Um­setzung bedeutet dies, dass in allen
öffentlichen Bereichen das Rauchen verboten ist.
Unabhängig davon kann der Bewohner natürlich in
seinem eigenen Zimmer rauchen.
In der Senioreneinrichtung St. Joseph Millingen
dürfen die Bewohner auf den 2 beschützten Bereichen im eigenen Zimmer nicht rauchen. Dafür gibt
es auf den Wohnbereichen speziell ausgewiesene
Raucherräume.
Falls ein Bewohner aufgrund körperlicher oder
geistiger Einschränkungen nicht mehr in der Lage
ist, gefahrlos selbstständig zu rauchen, wird die
damit verbundene Problematik mit Angehörigen/
Bevollmächtigten/Betreuern besprochen und es
werden gemeinsam individuelle Lösungen gesucht.
23
Speisen- und Getränkeversorgung
Ziel der Speisen- und Getränkeversorgung ist eine
ausgewogene Ernährung, die sich an den individuellen Wünschen und Bedürfnissen des Bewohners
orientiert.
Da bei älteren Menschen nachlassende Sinneswahrnehmung, Appetitmangel, Kau- und Schluckbeschwerden oder ein fehlendes Durstgefühl häufig
das Ess- und Trinkverhalten maßgeblich beeinflussen, findet die Speisenversorgung in enger Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der Pflege
und der Küche statt. Ein kontinuierlicher Austausch
sichert dem Bewohner eine abwechslungsreiche, auf
seine persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Kost.
Die Wohnbereichsküchen bieten den Bewohnern
zusätzlich die Möglichkeit, ihre Selbst­ständigkeit
bei der eigenen Verpflegung zu erhalten.
er ist für die Herstellung der Speisen
W
zuständig?
Im Bereich der Speisenversorgung arbeiten die Senioreneinrichtungen mit einem externen Dienstleister,
der Gastronomieservice für soziale Einrichtungen
gGmbH (GSS), zusammen. Dabei erfolgt die Speisenversorgung im Verbund der Senioreneinrichtungen Wesel über die zentrale Küche im Nikolaus-Stift
und im Verbund der Senioreneinrichtungen
Emmerich-Rees über die Küche des Willibrord Spital
in Emmerich. In den weiteren Einrichtungen
werden die Speisen dann individuell angerichtet
und verteilt.
24
abe ich Einfluss auf die
H
Speisenzusammenstellung?
ann die Küche meine notwendige
K
Diät gewährleisten?
E rhalte ich spezielle Angebote bei
Schluckbeschwerden?
Jeder Bewohner kann Art und Umfang des
Frühstücks und Abendbrots selber bestimmen.
Beim Mittagessen besteht eine Auswahlmöglichkeit
zwischen mindesten 3 vorgegebenen Menüs
oder einem Salatteller als Hauptmahlzeit.
Die diätetische Speisenversorgung kann über die
GSS gewährleistet werden. Im Ver­pflegungs­katalog
der GSS, der auf Anfrage gerne eingesehen werden
kann, sind die folgenden Kostformen näher
beschrieben:
Für Bewohner mit Schluckbeschwerden besteht die
Möglichkeit die Mahlzeiten in passierter Form zu
erhalten. Flüssige Nahrungsmittel und Getränke
können über Zusatzpulver in der Konsistenz für
den Bewohner individuell angepasst werden.
Besondere Wünsche wie z. B. bestimmte Beilagen
können über das Bestellsystem ange­geben werden.
Bei der Portionsgröße des Mittagessens kann zwischen mini, klein, mittel und groß gewählt werden.
Bei Bedarf kann die Portionsgröße noch individuell
angepasst werden. Die Darreichungsform der Speisen, z. B. kleingeschnitten oder passiert, wird den
Wünschen und individuellen Ressourcen der Bewohner angepasst.
Grundkostformen
Vollkost/Leichte Vollkost/Schweinefleischfreie Kost/
Vegetarische Kost/Passierte Kost
Erhalte ich spezielle Angebote bei Demenz?
Die Mitarbeiter befragen den Bewohner zu seinen
Wünschen und geben diese dann an die Zentral­
küche weiter. Kurzfristige Änderungswünsche bei
den Menüs können durch die Mitarbeiter der Wohnbereiche an die Küche weitergeleitet werden.
Ein Mitarbeiter der GSS nimmt an den Beirat-Sitzungen teil, um dort die Speisepläne zu besprechen,
Wünsche abzufragen und sich Rückmeldungen zur
Speisenversorgung ein zu holen.
Energiedefinierte Kostformen
Reduktionskost/Diabeteskost/Cholesterin-/
Triglycerid­senkende Kost/Purinarme Kost
Eiweiß-/Elektrolytdefinierte Kost
Eiweißreiche Kost/Natriumreduzierte Kost
Gastroenterologische Kostformen
Glutenfreie Kost, Milcheiweißfreie Kost,
Lactosefreie Kost
Sonderkostformen
Wunschkost/Lebensmittelallergien/Flüssige Kost/
Kost bei Demenzerkrankung (Aufbaukost)/Kost bei
Schluck­störungen
In Zusammen­arbeit mit den Diätassistenten der
Holdingkrankenhäuser kann die Küche die Umsetzung auch davon abweichender individueller Diäten
gewährleisten.
Für Bewohner mit Demenz, die häufig durch den
Bewegungsdrang einen erhöhten Nährstoffbedarf
haben, bietet die Küche eine hochkalorische
Aufbaukost an. Ist der erhöhte Nährstoffbedarf des
Bewohners über die Hauptmahlzeiten, Zwischenmahlzeiten wie z. B. Milchshakes mit Sahne und
Spätmahlzeiten nicht abzudecken, besteht im
Weiteren die Möglichkeit hochkalorische Trink­
nahrung einzusetzen.
Benötigt der Bewohner eine spezielle Zubereitungsart der Speisen, um z. B. das Essen mit den Fingern
zu ermöglichen, kann über die Küche Fingerfood
bestellt werden. Unruhige Bewohner mit einem
erhöhten Bewegungsdrang bekommen die Möglichkeit, jederzeit während des Laufens Nahrung zu sich
zu nehmen (so genanntes „Eat-by-walking“).
Um den dementen Bewohner zum Trinken zu
animieren, werden bei Bedarf Getränke angeboten,
die farblich ins Auge fallen.
25
Wäscheversorgung
o und wann nehme ich meine
W
Mahlzeiten ein?
In welchem Umfang stehen mir Getränke
zur Verfügung?
Der Bewohner entscheidet selber, wo er seine Mahlzeiten einnehmen möchte. Gewählt werden kann
zwischen der Cafeteria, dem Speiseraum auf dem
Wohnbereich oder, wenn gewünscht, auch im
eigenen Zimmer. Das Essen wird außerhalb der
Cafeterien über ein Tablettsystem serviert.
Der Bewohner wird zu allen Tages- und Nachtzeiten
umfassend mit alkoholfreien Getränken versorgt.
Dies beinhaltet neben Kaffee, Tee, Milch, Kakao
auch die Versorgung mit Mineralwasser
(Classic/Medium), Limonaden und
Fruchtsäften.
In den Caféterien gibt es festgelegte Zeitkorridore
für die Mahlzeiten, da die Räumlichkeiten auch für
Angebote des Sozialen Dienstes genutzt werden.
Ansonsten kann bei individuellen Wünschen kann
von den Essenzeiten auch abgewichen werden.
Alle Wohnbereiche haben Mikrowellen und können
Mahlzeiten zur gewünschten Zeit wieder erwärmen.
Neben den drei Hauptmahlzeiten und dem Nach­
mittags­kaffee besteht die Möglichkeit, individuell
oder bei angeordneten Diäten, Zwischen- und Spätmahlzeiten zu erhalten. Individuelle Gewohnheiten
und Wünsche zur Esskultur werden respektiert.
Getränkewünsche außerhalb des standardisierten
Angebotes sind in Absprache mit der Hausleitung
möglich. Wir weisen jedoch darauf hin, dass dies
eventuell zu einer gesonderten Berechnung führen
kann.
Uhr
ab 7:30
k
:00 Uhr
Frühstüc
ab 9
it
e
lz
h
a
Uhr
chenm
ab 11:30
Frühzwis
0 Uhr
ssen
ab 14:3
Mittage
e
0 Uhr
tagskaf fe
ab 17:3
Nachmit
0 Uhr
ssen ab 21:0
Abende
lzeit
Spätmah
26
Kleidung ist Ausdruck der individuellen Persönlichkeit eines Menschen. Es ist uns daher ein großes
Anliegen, Ihre Kleidung zur Ihrer Zufriedenheit zu
versorgen. Aufgrund des hohen Wäscheanfalls und
den vielfältigen gesetzlichen Auflagen arbeiten
unsere Einrichtungen mit einer geprüften,
gewerblichen Industriewäscherei zusammen.
Welche Leistungen bzgl. der Wäscheversorgung
muss ich selber tragen?
Kosten für die chemische Reinigung von Kleidungsstücken werden dem Bewohner extra in Rechnung
gestellt.
Benötige ich mehr oder neue Wäsche?
elche Leistungen bzgl. der Wäscheversorgung
W
sind im Pflegesatz enthalten?
Die Reinigungskosten der gesamten persönlichen,
maschinenwaschbaren Wäsche (Oberbekleidung
und Unterwäsche) sind im Pflegesatz enthalten.
Die dafür notwendige bewohnerbezogene Codierung
der Wäsche wird in der Industriewäscherei
vorgenommen. Die Bewohnerwäsche wird in
codierten Wäschesäcken gesammelt.
Bei evtl. Wäscheverlust, Lieferverzögerungen oder
Qualitätsmängeln füllen die Mitarbeiter ein entsprechendes Formular aus, welches von Seiten
der Heimverwaltung umgehend mit der Wäscherei
besprochen wird.
Desweiteren ist die Überlassung, Reinigung und
Instandhaltung von Kopfkissen, Inlett, Matratze,
Bettwäsche, Handtüchern, Waschhandschuhen im
Pflegesatz enthalten. Es kann auf Wunsch auch
eigene Bettwäsche mitgebracht werden und auf
Wunsch können auch zusätzliche Bettwäsche­
wechsel erfolgen.
Bitte beachten Sie auch unser Informationsblatt
zur Wäscheversorgung, welches Ihnen bei der
Heimanmeldung ausgehändigt wird.
Durch die Folgen von Inkontinenz als auch durch
stärkere motorische Einschränkungen, die sich z. B.
bei der Nahrungsaufnahme bemerkbar machen,
kann es zu erhöhtem Wäsche­anfall und Reinigungsbedarf kommen.
Der übliche Wäschekreislauf erstreckt sich über 8
bis 10 Arbeitstage. Es befindet sich immer Wäsche
im Wäschekreislauf und die Wäsche ist länger
unterwegs, als dies die Bewohner aus dem privaten
Bereich gewohnt ist. Deswegen wird der Wäsche­
bedarf, besonders im Bereich der Leibwäsche,
höher sein als bisher.
Bitte beachten Sie auch, dass Wäsche aus
Senioreneinrichtungen nach § 29 UVV (Unfall­ver­
hütungsvorschriften) in der Wäscherei als infektionsverdächtige Wäsche eingestuft wird, da sie mit
Körperflüssigkeiten/-ausscheidungen in Berührung
kommt. Sie wird daher in der Wäscherei chemothermisch bearbeitet. Insbesondere der Bereich der
Leibwäsche (Unter­wäsche, Nachthemden usw.) ist
somit auch einem höheren Verschleiß ausgesetzt.
Bei Neuanschaffung von Kleidung sollten Sie darauf
achten, dass bewegungseingeschränkte Menschen
einfach geschnittene, nicht einschränkende Kleidung
benötigen, deren Verschlüsse leicht zu handhaben
sind.
27
Anhang – Theoretische Grundlagen zum Pflegekonzept
Das Pflegemodell von Monika Krohwinkel
Beim Pflegemodell von Monika Krohwinkel wird
der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele
begriffen, der von seiner Umgebung beeinflusst wird
und eine individuelle Biografie durchlaufen hat. Es
handelt sich um ein bedürfnisorientiertes Pflegemodell, welches hilft, die Pflege grundsätzlich zu
verstehen, die Pflegeabläufe zu differenzieren und
zu strukturieren.
Wir haben uns für dieses Pflegemodell entschieden,
da wir Menschen auf Dauer betreuen und pflegen.
Neben den in anderen Pflegemodellen beschriebenen 12 Aktivitäten des täglichen Lebens spielt für
unser Pflegeverständnis die von Frau Krohwinkel
beschriebene 13. Aktivität (existentielle Erfahrungen
des Lebens) eine wichtige Rolle.
Wir wenden uns dem pflegebedürftigen Menschen
und seinen Bezugspersonen mit einem fachlichen
und persönlichen Interesse zu. Dabei beziehen wir
ihre Umgebung, ihre Fähigkeiten und Einschränkungen in die Planung der individuellen Pflege mit ein.
Ziel unseres pflegerischen Handelns ist es
Unserer Pflege stehen fünf grundlegende Methoden
zur Hilfestellung zur Verfügung, die bedürfnis- und
zielorientiert Anwendung finden:
››den pflegebedürftigen alten Menschen und/oder
seine persönlichen Bezugspersonen anleiten,
beraten, unterrichten und fördern
››ihn führen und leiten
››ihn unterstützen
››für eine sichere Umgebung sorgen, die
einer positiven Entwicklung förderlich ist
››für den pflegebedürftigen alten
Menschen handeln
Für unser Handeln im Pflegeprozess bedeutet dies,
die Selbstbestimmung pflegebedürftiger Menschen
zu fördern und sie in ihren Lebensaktivitäten zu
unterstützen, wenn sie selbst nicht mehr in der Lage
dazu sind. Alle Lebensaktivitäten stehen untereinander in Verbindung, es gibt keine „wichtigeren” und
„unwichtigeren” Lebensaktivitäten! Oft ist jedoch
die Lebensaktivität für den pflegebedürftigen alten
Menschen die bedeutsamste, in der er akut eingeschränkt ist bzw. die ihm Probleme bereitet.
››Vorhandene Fähigkeiten zu erhalten
››Vorhandene Fähigkeiten zu fördern und
weiter zu entwickeln
››Unabhängigkeit und Wohlbefinden zu
stabilisieren und wieder zu erlangen
››Bewohnerorientierte Begleitung gewährleisten
Die verstärkte Aufmerksamkeit auf Krohwinkels 13.
Lebensaktivität führt zu einer Qualitäts­steigerung
der Dienstleistungen in der Altenpflege.
Um dies zu erreichen sind insbesondere auch die
Fähigkeiten der pflegebedürftigen Menschen gezielt
und systematisch zu erfassen, zu stützen und zu
fördern. Beachtet wird hierbei auch die Unterstützung durch Angehörige/Lebenspartner. Diese Ziele
bleiben unabhängig davon bestehen, ob der pflegebedürftige Mensch gesund, krank oder behindert ist.
Als Orientierungshilfe für die Einschätzung von
Problemen, Bedürfnissen und Fähigkeiten der
Bewohner dienen die sogenannten AEDL’s
(Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des
Lebens).
28
Die AEDL’s
Sie stellen die Grundlage für die Erstellung der
Pflegeplanung dar und gliedern sich in folgende
Bereiche:
››Kommunikation/Orientierung
››Sich bewegen
››Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten
››Sich pflegen
››Essen und trinken
››Ausscheiden
››Sich kleiden
››Ruhen/Schlafen/Entspannen
››Sich beschäftigen
››Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten
››Für eine sichere Umgebung sorgen
››Soziale Bereiche des Lebens sichern
››Mit existentiellen Erfahrungen des
Lebens umgehen:
››Die Existenz gefährdende Erfahrungen wie z. B.
Verlust von Unabhängigkeit, Sorge/Angst,
Misstrauen, Trennung, Isolation, Ungewissheit,
Hoffnungslosigkeit, Schmerzen, Sterben
››Die Existenz fördernde Erfahrungen wie z. B.
Wiedergewinnung von Unabhängigkeit, Zuversicht/Freude, Vertrauen, Integration, Sicherheit,
Hoffnung, Wohlbefinden
››Erfahrungen, welche die Existenz fördern oder
gefährden, wie z. B. kulturgebundene Erfahrungen, Weltanschauungen, Glauben-/Religions­
ausübung und lebensgeschichtliche Erfahrungen.
Ist ein Mensch aus den unterschiedlichsten Gründen
nicht in der Lage, eines oder mehrere dieser
Grundbedürfnisse selbständig zu befriedigen, wird
Pflege notwendig.
Der Pflegeprozess
Der Pflegeprozess hat zum Ziel, auf systematische
Art und Weise den Bedürfnissen der Bewohner
nach Pflege und Betreuung zu entsprechen.
Verantwortlich für die Steuerung des Pflege­prozesses
ist die Pflegefachkraft.
Der Pflegprozess besteht aus einer Reihe von
logischen, voneinander abhängigen Überlegungs-,
Entscheidungs- und Handlungsschritten.
››Sammlung von pflegerelevanten Informationen:
Ist-Zustand
››Pflegeprobleme und Ressourcen beschreiben
››Formulierung individueller, realistischer
Pflegeziele: Soll-Zustand
››Formulierung der situations- und fachgerechten
Pflegemaßnahmen nach Art und Umfang
››Durchführung der geplanten Pflege
››Pflegedokumentation und Evaluation der
erbrachten Dienstleistungen
Der Pflegeprozess stellt sich im Sinne eines Regelkreislaufes mit Rückkopplungseffekt in Form von
Beurteilung und Neuanpassung dar. Das Resultat
der Pflege und Betreuung wird am Pflegeziel gemessen. Wenn das Ziel erreicht wird, ist der Vorgang
beendet. Wenn aber Abweichungen vom gesetzten
Ziel vorkommen oder neue Probleme auftreten,
beginnt der ganze Prozess von Neuem.
Es müssen zusätzliche Informationen gesammelt
werden, Probleme und Ziele neu formuliert und die
Maßnahmen entsprechend angepasst werden.
Alle nach dieser Pflegeplanung durchgeführten
Schritte werden in der Pflegedokumentation
festgehalten. Die Dokumentation ist eine gesetzliche
Vorgabe. Sie ist einerseits Informationsquelle und
andererseits Nachweis des pflegerischen Handelns
und seines Erfolges.
29
Die Pflegedokumentation
Die Pflegeplanung
Innerbetriebliche Kommunikation
Unsere Pflegedokumentation stellt eine kontinuierliche, nachvollziehbare Erfassung und Beschreibung
des Pflegebedarfes, Pflegezustandes und Pflegeverlaufes der Bewohner dar. Die Dokumentation
ermöglicht den Nachweis über die durchgeführten
Pflegemaßnahmen und die jeweilige Verfassung der
Bewohner. Die Weiterentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess. Allen Mitarbeitern im Pflegedienst
obliegt die Aufgabe hieran mitzuwirken, Ideen und
Vorschläge einzubringen. Die Pflegedokumentation
hat folgende Zielsetzungen:
Für jeden Bewohner wird unter Einbeziehung der
Angehörigen/Betreuer und anderer an der Pflege
Beteiligten eine individuelle, auf die Wünsche und
Bedürfnisse der Bewohner eingehende schriftlich
dokumentierte Pflegeplanung erstellt.
Dienstübergaben
Pflegevisiten
Die Dienstübergaben dienen der Informations­
weitergabe von einer Schicht zur anderen und sind
somit die Grundlage zur Aufrechtrechterhaltung der
Kontinuität in der Pflege.
Anhand der Pflegedokumentation werden der
Pflegeverlauf und besondere Beobachtungen
übermittelt, besprochen und ggf. die bewohnerund zielorientierte Pflegeplanung entsprechend
angepasst.
Einmal pro Jahr und zusätzlich bei bestimmten
Pflegeproblemen werden Pflegevisiten durchgeführt.
Mit Hilfe der Pflegevisite wird der Pflegeprozess
beurteilt und Möglichkeiten aufgezeigt, diesen bei
Bedarf zu optimieren. Die Pflegevisite ist ein
direktes Instrument des Qualitätsmanagements
(Beurteilung Ist-Zustand, Maßstab Soll-Zustand)
mit dem Ziel der Leistungsverbesserung.
Die Pflegevisiten finden unter Einbeziehung des
Bewohners, der zuständigen Pflegefachkraft und der
Haus- und Pflegedienstleitung/Vertretung statt. Die
Visiten werden dokumentiert.
››Die Pflegedokumentation gibt eine Übersicht
über die Fortschritte der Bewohner zur Selbstständigkeit in seiner Lebensführung, sowie über
den medizinischen Behandlungsverlauf.
››Die Pflegedokumentation dient dem Nachweis
des Umfangs und der Effektivität pflegerischer
Leistungen und hilft bei Pflegeentscheidungen.
››Die Pflegedokumentation führt zu einer gedanklichen Auseinandersetzung mit der individuellen
Situation der Bewohner und ist ein Mittel zur
Verbesserung der Pflegequalität.
In der Pflegedokumentation, die sachgerecht und
kontinuierlich geführt wird, werden sowohl die
Leistungsfähigkeit als auch die Auffälligkeiten der
Bewohner festgehalten.
Die Pflegedokumentation ist hierbei ein wesentliches Element zur Sicherung der Qualität. Sie wird
mindestens fünf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres aufbewahrt.
Die Möglichkeiten der aktivierenden Pflege und die
bei den Bewohnern vorhandenen Ressourcen und
Fähigkeiten und sich daraus ergebende Pflegeprobleme werden ermittelt und benannt. Im Anschluss
daran werden notwendige Pflegmaßnahmen geplant
und für den Bewohner realistisch erreichbare
Pflegeziele festgelegt. Die individuelle Pflege­
planung wird kontinuierlich evaluiert, angepasst
und aktualisiert.
Mit unserer professionellen Pflege wollen wir
folgende Ziele erreichen:
››körperliches, psychisches und
soziales Wohlbefinden
››Hilfe zur Selbsthilfe
››selbständige/partiell selbständige Lebensführung
››Erhaltung gesunder Funktionen
››Verhütung einer Verschlimmerung
››Verhinderung der sozialen Isolation
Dienstbesprechungen
Die Dienstbesprechungen dienen der Weitergabe
und Besprechung von Informationen, Veränderungen, Neuerungen etc. Sie finden regelmäßig in allen
Leitungsebenen und als Teambesprechungen statt,
sind zeitlich begrenzt und werden protokolliert.
Mitarbeiterjahresgespräche
Individuell werden Mitarbeiterjahresgespräche im
Sinne einer Leistungsanalyse und Karriereplanung
durchgeführt. In diesem Zusammenhang wird auf
eine Selbst- und Fremdeinschätzung Wert gelegt.
Fallbesprechungen
Auftretende Problemsituationen in der Pflege
werden situativ im Team behandelt. Entwickelte
Maßnahmen und Ziele werden schriftlich
festgehalten und überprüft.
Zusammenarbeit mit Institutionen
Es findet eine enge Zusammenarbeit mit
den folgenden Institutionen statt:
››Fachseminar für Altenpflege
››Heimaufsicht des Kreises
››Medizinischer Dienst der Krankenkasse
››Krankenkassen/Pflegekassen
››Sozialhilfeträger
››Krankengymnasten/Physiotherapeuten
››Krankenhäuser/Psychiatrische Kliniken
© Senioreneinrichtungen Wesel-Emmerich-Rees 7-2010
30
31
Emmerich-Rees
Wesel
Senioreneinrichtung
Nikolaus-Stift
Wilhelm-Ziegler-Str. 21
46483 Wesel
Telefon: 0281 338 41 - 0
Fax: 0281 338 41 - 58
Senioreneinrichtung
Willikensoord
Willikensoord 1
46446 Emmerich am Rhein
Telefon: 02822 712 - 0
Fax: 02822 712 - 58
Senioreneinrichtung
Martinistift
Martinistraße 6-8
46483 Wesel
Telefon: 0281 338 41 - 0
Fax: 0281 338 41 - 58
Senioreneinrichtung
St. Augustinus
Willibrordstr. 15
46446 Emmerich am Rhein
Telefon: 02822 73 - 3002
Fax: 02822 73 - 3008
Senioreneinrichtung
St. Lukas
Springendahlstraße 6
46483 Wesel
Telefon: 0281 163 990 - 0
Fax: 0281 163 990 - 158
Senioreneinrichtung
Agnes-Heim
Gouverneurstraße 9
46459 Rees
Telefon: 02851 79 - 339
Fax: 02851 79 - 250
Senioreneinrichtung
St. Elisabeth
Elisabethstraße 10
46562 Voerde-Spellen
Telefon: 02855 96 42 - 0
Fax: 02855 96 42 - 58
Senioreneinrichtung
St. Joseph
Hospitalstraße 3
46459 Rees-Millingen
Telefon: 02851 58 968 - 0
Fax: 02851 975 17
Senioreneinrichtung
St. Christophorus
Wilhelmstraße 4
46562 Voerde-Friedrichsfeld
Telefon: 0281 154 98 - 0
Fax: 0281 154 98 - 58
www.prohomine.de