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Informationen aus Spanien | Mitteilungen der Presseabteilung
Ausgabe Juli / August 2010
In eigener Sache
Inhalt
in eigener sache
Spanien – Ein Land für
Fußballbegeisterte
baskenland
Musik zwischen Weinbergen
Jazz auf Baskisch
Die Txakoli-Route durch
die Wiege der Ayala
Walbeobachtung vor
Bilbao
extremadura
Die Römische Brücke von
Alcántara
galicien
Xacobeo 2010
Buchempfehlung
Spanien – Ein Land für Fußballbegeisterte
| 01-02
| 02
| 03
| 03
| 04
| 04-05
| 06
| 06-07
kanaren
International Open für
| 08
Hochseeangeln - Gran
Tarajal
25. Windsurfing und Kite- | 09
boarding World Cup auf
Fuerteventura
kantabrien
Cabárceno - das größte
| 10
Bärenschutzgebiet in
Europa
navarra
Auf der Suche nach
schwarzen Diamanten
LA RIOJA
Exquisiteando –
Spanische Sprache und
Kultur in der Rioja
KULTURKALENDER
DOKUMENTATION
Erlebnisse im Bauch
der Erde
| 11-12
| 12-13
| 14-21
| 22-26
Impressum
REDAKTION: Presseabteilung Spanisches
Fremdenverkehrsamt Frankfurt,
Brita Schleinitz (Ltg.), Carmen Frentiu
PRESSE: Tel. 069-72 50 84
PROSPEKTMATERIAL SPANIEN:
Anzufordern unter Tel. 0180 - 300 26 47
INTERNET: www.spain.info/de
E-MAIL: [email protected]
NIPO: 704 - 10 - 003 - 7
Spanien feiert den Fußball und seine Nationalmannschaft „La Roja“, die am 11. Juli in Johannesburg mit
Leidenschaft, Mannschaftsgeist, Freude und hervorragendem Fußball den Weltmeistertitel holte.
Aber nicht erst seit dem Gewinn dieser ersten Weltmeisterschaft für die „selección“ ist das Land für Fußballbegeisterte eine Reise wert. Seine Vereinsmannschaften, von denen einige zu den ganz Großen der
Welt zählen und deren Stadien wie das Bernabeu-Stadion in Madrid, das Camp Nou in Barcelona, die Stadien in Valencia oder Sevilla oder auch das legendäre
„Catedrál“ genannte San Mamés-Stadion in Bilbao
und die Fußballmuseen des FC Barcelona oder der
Trophäensaal von Real Madrid gehören seit Jahren
zu den beliebtesten touristischen Anlaufpunkten der
Städte.
Dazu gibt es eine Menge Gelegenheiten, Spieler wie
Casillas, Iniesta, Xavi oder Villa „live“ zu erleben. Die
offizielle Liga beginnt Ende August/Anfang September und dauert bis Ende Mai/Anfang Juni. Die meisten Liga-Spiele werden am Wochenende von Samstag bis Montag ausgetragen. Die „Copa del Rey“, die
Meisterschaft um den spanischen Pokal, findet an
Wochentagen statt und bietet eine ausgezeichnete
Gelegenheit, spannende Spiele mitzuerleben. In der
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Vorbereitungszeit auf die Liga werden im Juli und August zahlreiche Freundschaftsspiele mit internationalen Vereinen ausgetragen. Beliebt sind die Spiele um die Stadion-Cups in diesen Monaten, so der bekannte Trofeo Teresa Herrera, der in A Coruña
(Galicien) ausgetragen wird; der Trofeo Ramón de Carranza in Cádiz (Andalusien); der
Trofeo Naranja in Valencia (Region Valencia); der Trofeo Colombino in Huelva (Andalusien); der Trofeo Joan Gamper in Barcelona (Katalonien); und der Trofeo Santiago
Bernabéu in Madrid. Eintrittskarten gibt es üblicherweise einige Tage vor dem Spiel an
den Kassen der Stadien oder im Vorverkauf über die Homepage der jeweiligen Mannschaft. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es auch, die Stars ganz entspannt und hautnah
beim Training zu erleben. Auch hierüber informieren die jeweiligen Internetseiten der
Teams.
Baskenland
Musik zwischen Weinbergen
Konzerte in der Weinberg-Landschaft der Alavesischen Rioja sind ein Grund mehr, um
die südliche Region des Baskenlands kennenzulernen, die vom Weinbau und von mittelalterlichen Städten wie Vitoria oder La Guardia geprägt ist.
„Música entre viñedos“ lautet der spanische
Titel der musikalischen Veranstaltungsreihe,
die zum dritten Mal im Sommer an unterschiedlichen Orten in der Rioja Alavesa gefeiert wird. Ganz unterschiedliche Musikrichtungen sind bei den Konzerten zu hören, die
in der Abenddämmerung stattfinden und
beim Publikum auf großen Erfolg stoßen.
Programm:
- Samstag, 10. Juli, 21 Uhr: Klarinettenensemble von Laguardia/Biasteri im
“Palacio de los Condes de Oñate” (Salinillas de Buradón).
- Samstag, 24. Juli, 20 Uhr 30: „Mitos“, Tanzvorführung der Gruppe „Gravity“ im
Dolmen “Chabola de la Hechicera” (Elvillar).
- Freitag, 31. Juli, 22 Uhr: Felipe Campuzano in Begleitung des Chors von Oyón-Oion
im Rahmen des Stadtfestes von Samaniego
➤ www.turismoriojaalavesa.com
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Jazz auf Baskisch
Ob Ragtime, Dixieland, Swing, Bebop oder Freejazz, alle möglichen Spielarten sind bei
den Jazz-Festivals im Baskenland im Juli zu hören. Die Jazz-Konzerte von Vitoria, San
Sebastián und Getxo sind eine hervorragende Gelegenheit, um das baskische Kulturleben kennenzulernen. Das Festival in Vitoria, das in diesem Jahr zum 34. Mal stattfindet, ist eines der angesehensten und anerkanntesten seiner Art in Europa (10.-17. Juli).
➤ www.jazzvitoria.com
Die Txakoli-Route durch die Wiege der Ayala
Auch in Deutschland mehren sich die Anhänger
des Txakoli, einem sehr trockenen, leicht moussierenden Wein mit hohem Säuregehalt. Besonders gern wird er zu den „pintxos“ getrunken,
kleinen lukullischen Köstlichkeiten, die in den
Bars des Baskenlands angeboten werden. Oder
man genießt ihn in den späten Vormittagsstunden als Aperitif. Da der Txakoli nicht lange haltbar ist, sollte er innerhalb eines Jahres nach der
Abfüllung getrunken werden. Landestypisch
wird er im hohen Bogen in robuste Gläser ohne
Stil ausgeschenkt. Das wichtigste Anbaugebiet
des Txakolis ist die Region um Getaria an der Küste von Gipuzkoa (Getariako Txakolina), die Provinz Vizcaya (Bizkaiko Txakolina) und die Region
um Amurrio in Álava (Arabako Txakolina).
An den Wochenenden von April bis September kann man auf der Txakoli-Route durch
das Tal von Ayala und Alto Nervión in der Nähe von Bilbao und Vitoria verschiedene
Bodegas besuchen und den Verarbeitungsprozess dieses für das Baskenland typischen
Weißweins kennenlernen. Nach einem Spaziergang durch die Weingärten bekommt
man Appetit, die typische Gastronomie auszuprobieren, um anschließend in die Kultur,
die Landschaft, die Baudenkmäler und die mittelalterlichen Altstädte einzutauchen.
Tel. Tourismusbüro in Llodio: 944034930
➤ www.aiaratur.org
➤ www.aiaraldea.com
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Walbeobachtung vor Bilbao
Wale, Delfine und Pottwale lassen sich seit vergangenem Sommer auf professionell
geführten Touren vor der Küste Bilbaos beobachten. Vom Deck der Fähre „Pride of Bilbao“ kann man in zwei Stunden Entfernung vom Hafen von Santurtzi in der Ría von
Bilbao die imposanten Meeressäuger bewundern.
➤ www.ayto-santurtzi.es
Extremadura
Die Römische Brücke von Alcántara
Am linken Ufer des Tajo, nah bei der Mündung des Flusses Alagón und nur 12 Kilometer von der portugiesischen Grenze entfernt, liegt der kultur- und kunsthistorisch
bedeutsame Ort Alcántara. Die Romanisierung von Alcántara war 104 v. Chr. abgeschlossen. Später gelangte es in den Besitz der Westgoten und Araber. 1213 wurde der
Ort von den Christen zurück erobert.
Ein wichtiges Datum für Alcántara ist das Jahr 1218, als sich der Militärorden von Alcántara in der Stadt niederließ. Er gehörte im Mittelalter neben dem Orden der Templer
und Johanniter und den Orden von Montesa, Calatrava und Santiago zu den bedeutungsvollsten Orden in Spanien. Seine Niederlassung brachte es mit sich, dass zahlOficina espaÑola de turismo | Spanisches Fremdenverkehrsamt | Myliusstr. 14 | 60323 Frankfurt/Main | 4
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reiche Familien, wie die Roco-Campofríos, Topetes, Del Barcos, Barrancos oder Oviedos
dem Ort ein reiches Erbe in Form von Villen und Palästen hinterließen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Römische Brücke von Alcántara, die sich um
die Aufnahme in das Weltkulturerbe der UNESCO bewirbt. Das Wort „Alcántara“ kommt
aus dem Arabischen und bedeutet Brücke. Sie wurde zwischen 104 und 106 von Baumeister Lacer zu Ehren des Kaisers Trajan errichtet. Ihre sechs Bögen ruhen auf fünf
Säulen. Sie ist 194 Meter lang und 8 Meter breit. Heute gilt die mehrfach renovierte
Brücke mit ihren absolut reinen Formen als schönste erhaltene römische Brücke.
Aber nicht nur die Brücke von Alcántara ist sehenswert, sondern auch die vielen zivilen, militärischen und sakralen Gebäude. Mehr als ein Dutzend Paläste und Herrenhäuser, die zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert gebaut wurden, verdienen einen
Besuch, insbesondere die prachtvollen Häuser der Familien Topete, Perera, Pacheco,
Barrantes-Maldonado und die Paläste der Grafen von Torreorgaz und Roco-Campofrío.
Zum militärischen Erbe gehören die Stadtmauern, die arabischen Ursprungs sind, inklusive des Bogens „Arco de la Concepción“ aus dem Jahr 1611 sowie die Überreste
des Castillo.
In der Kirche Santa Maria de Almocovar im romanischen Stil, die auf einer ehemaligen
Moschee errichtet wurde, befinden sich fünf Gemälde von Divino Morales. Der Konvent von San Benito hat vielleicht die größte Bedeutung für den Ort. Das Gebäude im
Stil der Gotik/Renaissance beherbergt die beeindruckende Grabstätte der Familie Bravo de Jerez und ist Mutterhaus und Hauptsitz des Militärordens von Alcántara. Auch
das Hospital de la Caridad, die Kirchen „Encarnación“, „San Pedro“ und „Santiago“, die
Klöster San Bartolome und Sancti Espiritu, unzählige Einsiedeleien wie auch das Jüdische Viertel warten auf ihre Besichtigung.
In der näheren Umgebung von Alcántara, das vom Tourismus noch weitgehend unentdeckt ist, befinden sich vorgeschichtliche Dolmen und Menhire. Wer diese interessante Region in der Extremadura kennenlernen möchte, die auch durch ihre heimische
Küche überzeugen kann, hat eine große Auswahl an schönen ländlichen Unterkünften.
➤ www.alcantara.es
➤ www.turismoextremadura.com
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Galicien
Xacobeo 2010
Am 25. Juli wird in Galicien der Tag
des Heiligen Jakobus gefeiert, der Höhepunkt des Heiligen Jahres. Mit dem
weit gefächerten Kultur- und Freizeitprogramm „Xacobeo 2010“, das in Santiago de Compostela und anderen galicischen Städten wie Vigo, Lugo und A
Coruña stattfindet, wird Galicien zum
Treffpunkt für Tausende von Menschen
aus aller Welt. Es bietet Musik, Tanz,
Theater, Zauberei, Kindershows, solidarische Veranstaltungen, Ausstellungen,
Filmvorführungen, Sportwettkämpfe,
gastronomische Schauwochen und
vieles mehr.
Einige der bekanntesten Fotografen stellen in Galicien ihre Fotos und Werke für das
„Xacobeo 2010“ aus, darunter die deutsche Fotografin Candida Hoffer, der großartige
Porträtfotograf Pierre Gonnord und Cristina García Rodero, die erste galicische Fotografin der Agentur Magnum.
„Xacobeo 2010“ wird auch die großangelegte Ausstellung „Santiago y Europa“ beherbergen, die die Geschichte des Erzbischofs Diego Gelmírez in Galicien dokumentiert.
Er war es, der die Pilgerreisen nach Santiago de Compostela im Mittelalter vorangetrieben hatte.
Alle Informationen über Xacobeo 2010 finden Sie unter:
➤ www.xacobeo.org
Buchempfehlung
Wer die landschaftliche, kulturelle und gastronomische Vielfalt der Autonomiegemeinschaft Galicien kennenlernen möchte, ist gut bedient, sich anhand des „Reisetaschenbuchs Galicien & Jakobsweg“ von Tobias Büscher, das im Juni 2010 im Verlag
DuMont erschienen ist, einen Überblick zu verschaffen. Zu den Entdeckungstouren
des Autors gehört eine Shoppingtour mit Miss Spanien, zum Essayteil ein Interview
mit einer Hexe, zur Orientierung ein großer Faltplan und zu den Highlights natürlich
Santiago de Compostela, das im Jakobsjahr 2010 viele neugierige Blicke auf sich zieht.
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Büscher präsentiert Galicien als
eine der entlegensten Regionen
Europas, die sich fernab spanischer
Klischees zeigt. Hier, wo Wölfe im
Hinterland heulen und Entenmuscheln an den Zacken der ›Todesküste‹ haften, spielt man Dudelsack
statt Flamencogitarre und besucht
Wildpferde-Rodeos statt Stierkämpfe. In den Tavernen trinkt man
leichten Weißwein aus Porzellantassen und isst frische Seekraken
auf Holztellern. Die ungewöhnliche
Mischung aus interessanten Städtchen, ursprünglichen Fischerorten und keltischen
Dörfern der nordwestspanischen Region zieht immer mehr Touristen an - nicht nur Pilger, die in ständig wachsender Zahl über den Jakobsweg nach Santiago de Compostela
gelangen. Die lebhafte Granitstadt wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt
und ist Westeuropas beliebtestes Pilgerziel. Sie und viele weitere lohnenswerte Reisezeile stellt das DuMont Reise-Taschenbuch Galicien vor. Wer es liest, dem ist schnell
klar, dass Galicien und der Jakobsweg für jeden Geschmack Spannendes, Schönes und
Erstaunliches zu bieten haben - egal ob, man an den Klippen des Atlantiks einen Sonnenuntergang erlebt, in der Hafenstadt La Coruña shoppen geht, in einer einsamen
Bucht im Süden in glasklarem Wasser badet, am Jakobsweg mit Schäfern ins Gespräch
kommt oder in der Altstadt von León das Nachtleben genießt.
Der Autor Tobias Büscher kennt Galicien und den Jakobsweg schon seit den 1990erJahren Man kann sich von ihm an die Hand nehmen lassen, um gezielt zu den
Highlights der Region und zu seinen ganz persönlichen Lieblingsorten geführt zu
werden. Auf 10 Entdeckungstouren kann man aktiv Neues entdecken, hinter die
Kulissen schauen und eine ganz persönliche Beziehung zu Galicien entwickeln. Seine
Reportagen umfassen die folgenden Themen:
-Unterm Felsdach - zum Kloster San Juan de la Peña
- Zu Winzern und Bodegas - im Herzen der Rioja
- Bilbaos Guggenheim-Museum - der Stolz des Baskenlands
- Einfach köstlich - auf Tapa-Tour durch die Bars von León
- Zu den Minen von Las Médulas - Kraterwelt am Jakobsweg
- Zu den Kuriositäten der Jakobskathedrale – ein Rundgang
- Mit Miss España unterwegs - durch die Läden galicischer Modeschöpfer
- Auf Fischfang mit Kapitän Javier - die Arbeitswelt der Fischer erleben
- Blick in die Seele Galiciens - das Museo Provincial in Pontevedra
- Santa Tegra - zur berühmtesten Keltensiedlung Galiciens
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Kanaren
International Open für Hochseeangeln - Gran Tarajal
Im Sporthafen von Gran Tarajal auf Fuerteventura findet vom 8. - 11. September an
drei Tagen das International Open für Hochseeangeln statt. Es besteht aus zwei unterschiedlichen Disziplinen:
Die Modalität „Tag and Release oder nur Release“ ist die Königsdisziplin dieser Veranstaltung, bei der strikt die Regeln des Internationalen Verbands „IGFA“ eingehalten
werden. Sie stehen für nachhaltiges Angeln, wodurch die kontinuierliche Regeneration der für dieses Open freigegebenen Arten wie dem Blauen und Weißen Marlin gewährleistet ist.
Bei der Modalität „Catch and Release“ wird das Gewicht und die Größe von gefangenen Fischen wie Thunfischen, Wahoo und Doraden prämiert.
Dieser alljährliche Trolling-Wettbewerb im Hochseefischen ist der wichtigste seiner Art
in spanischen Gewässern. Aufgrund des Artenreichtums, des ausgezeichneten Klimas
sowie der Infrastruktur des Veranstaltungsorts nehmen mehr als hundert Boote an
diesem Wettbewerb für die Elite der Sportfischer teil.
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25. Windsurfing und Kiteboarding World Cup auf Fuerteventura
Fuerteventura Turismo
Am atemberaubenden Strand von Sotavento im Süden von Fuerteventura findet vom
23. Juli bis zum 8. August die 25. Weltmeisterschaft in den Disziplinen Windsurfing und
Kiteboarding statt.
Die kanarische Insel Fuerteventura eignet sich wie kaum ein anderer Ort in Spanien
dafür, diese beiden spektakulären Sportarten zu praktizieren Die legendären Passatwinde, zusammen mit ganzjährig angenehmen Wasser- und Lufttemperaturen garantieren in den Sommermonaten hervorragende Wetterbedingungen für die angesetzten Slalom- und Speed-Wettkämpfe.
Tagsüber ist die Veranstaltung ein nautisches Spitzenereignis. Die besten Windsurfer
der Welt wetteifern miteinander, um ihre Fähigkeit zu zeigen, wie sie den Wind und die
Wellen beherrschen. Profis demonstrieren den radikalsten Freistil und die spektakulärsten Stunts auf dem Kiteboard.
Nachts steigen jeden Tag Partys in den Zelten am Strand, mit verschiedenen Darbietungen, Shows und Live-Konzerten. Tausende von Zuschauern und Windsurf-Fans
schaffen eine einmalige Sommer-Strand-Atmosphäre.
➤ www.fuerteventuraturismo.com
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Kantabrien
Cabárceno - das größte Bärenschutzgebiet in Europa
15 Kilometer von Santander entfernt befindet sich der Naturpark Cabárceno, die Heimat von mehr als 1.200 Tieren und über 120 Spezies aus allen fünf Kontinenten. Der
Park weist eine eindrucksvolle Karstlandschaft auf, in der Elefanten, Nilpferde, Strauße, Kamele, Tiger, Zebras, Giraffen und weitere Tiere halb frei leben. Die Besucher des
Parks können die Tiere von einem über 20 km langen Straßen- und Wegenetz entlang
von Schluchten, ruhigen Seen und Felsformationen beobachten.
Ursprünglich befand sich auf den 750 Hektar des Parks eine Eisenmine über Tage, deren Wegenetz, Tunnel und Straßen zum Wandern und Befahren mit Fahrzeugen hergerichtet wurden. In dieser spektakulären Landschaft befinden sich geeignete Naturräume, in denen die Tiere weitgehend so wie in ihren ursprünglichen Lebensräumen
leben können.
Der kantabrische Park hält einige Rekorde: Unter anderem besitzt er mit ca. 70 Braunbären das größte Schutzgebiet für Braunbären und mit dreizehn afrikanischen Elefanten, von denen viele hier geboren sind, eine der größten Herden dieser Tierart
außerhalb Afrikas. Auch kann der Park eines der größten Gorillagehege Europas sein
eigen nennen.
➤ www.cantur.com
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Navarra
Auf der Suche nach schwarzen Diamanten
Die Hunde schnüffeln am Boden und ... Treffer! Sie haben einen Trüffel gefunden. Bis
zum 1. August kann man die Spür-Hunde
jeden Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr in
Aktion erleben und die Geheimnisse dieses
beliebten Pilzes entdecken. Beginn der
Schnüffeltour ist das Trüffelmuseum von
Metauten, das erste Museum seiner Art in
ganz Spanien, das neben dem Museumsbesuch Pilzführungen anbietet.
Museo de la Trufa
Ctra. Ganuza 1
31241 Metauten, Navarra
Tfno: 948 54 01 02
➤ www.museodelatrufa.com
Das erste staatliche Trüffel-Museum, das in einem höchst modernen Gebäude untergebracht ist, befindet sich 11 km von Estella und 55 km von Pamplona entfernt. In der
nah gelegenen Sierra de Lokiz sind die Schwarze Trüffel und zwei weitere Trüffelarten heimisch. Die „schwarzen Diamanten“ kannten schon die alten Ägypter. Der ägyptische Pharao Cheops soll ein leidenschaftlicher Trüffelesser gewesen sein. Sie wurde
auch als Aphrodisiakum benutzt. Im Mittelalter endete ihre Verwendung, da die Trüffel
aufgrund ihrer amorphen Form als Inbegriff der Sünde galt.
Vor allem aber hat sie ihr charakteristisches Aroma zu einem beliebten Produkt der
Haute Cuisine gemacht. Selbst einfache Gerichte verwandeln sich in eine Luxusmahlzeit, wenn bei der Zubereitung die „ Melanosporum Knolle „, bekannt als „schwarzer
Diamant“ oder die „ Magnatum Knolle“ zum Einsatz kommt.
Die Trüffel ist ein Pilz, der unter der Erde wächst und mit den Wurzeln einiger Bäume
wie Eichen, Kastanien und Walnussbäumen verbunden ist. Manche Trüffel werden riesig, doch normalerweise haben sie die Größe einer Traube oder Kartoffel.
Traditionell nutzen Trüffel-Sammler die olfaktorischen Fähigkeiten von Schweinen, die
allerdings häufig ihren Fund selbst fressen. Gut zur Trüffelsuche eigen sich auch Cerdanya- Ziegen und Hunde.
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Navarra bietet verschiedene Möglichkeiten, sich aktiv auf Trüffelsuche zu begeben
oder passiv den einzigartigen Geschmack der Trüffel zu genießen. Eine Trüffelmesse
findet jedes Jahr im November und Dezember in Estella und Valdorba statt, wo Besucher neben dem unvergleichlichen Geschmackserlebnis vieler Trüffelgerichte eine Sau
bei der Trüffelsuche erleben können. In Valdorba werden im Sommer und im Winter
geführte Trüffeltouren für Gruppen angeboten.
➤ www.turismotierraestella.com
La Rioja
Exquisiteando – Spanische Sprache und Kultur in der Rioja
„Exquisiteando“ ist ein touristisches Produkt, das sich an Ausländer richtet, die die
Verbesserung ihrer Spanischkenntnisse mit kulturellen Erlebnissen verknüpfen wollen. Ein Team von Tourismusexperten hat das neue Produkt kreiert, das sich an kleine
Gruppen richtet. Die Teilnehmer können fünf Tage lang die spanische Kultur genießen
und gleichzeitig Spanisch üben.
Der erste Reisevorschlag führt in die Rioja, die Wiege der kastilischen Sprache. Das
Programm greift jeden Tag ein neues Thema auf: Die Erde und ihre Früchte, Kunst und
Kultur, Gestern und Heute, der Jakobsweg, u.a.
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Zusätzlich werden den Teilnehmern Aktivitäten geboten, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind und die in einem konventionellen Reiseprogramm durch die
Rioja schwerlich zu finden sind. Mit kleinen Überraschungen und Details erfreuen die
Veranstalter ihre Kunden täglich aufs Neue.
Eine große Rolle im Tagesprogramm spielt die Gastronomie. Die Reisenden probieren
die heimischen Produkte, kosten ein traditionelles Mittagessen, genießen die Haute
Cuisine eines Gourmet-Restaurants, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist
und können inmitten von Weinbergen bei einem rustikalen Picknick entspannen.
Die Reise hat spielerischen Charakter und beinhaltet keinen Spanischunterricht. Dennoch kommt der sprachlichen Komponente dieser Initiative eine besondere Rolle zu.
Die Reiseleiter helfen bei sprachlichen Unsicherheiten und vergrößern die Sprachkompetenz, indem sie allen Teilnehmern persönliche Aufmerksamkeit zuteil werden
lassen und die Gruppenstärke nicht 15 Personen übersteigt.
Interessenten können im Internet unter einen Test durchführen, um herauszufinden,
ob ihr Niveau geeignet ist, um an der Reise teilnehmen.
Die Aktivitäten unter Aufsicht der Reiseleiter enden am Nachmittag. Danach können
Reiseteilnehmer selbst entscheiden, wie sie ihre Kenntnisse über das Gebiet der Rioja
erweitern wollen. Auch besteht freie Wahl, was die Unterbringung anbelangt. Die Organisatoren bieten spezielle Preise für Einzel-oder Doppelzimmer in drei Hotels von
Logroño an. Wer es vorzieht, kann sich aber auch seine Unterkunft auf eigene Faust
buchen.
Tel. 0034-622 50 34 34
➤ www.exquisiteando.com
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